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nicola_padinatos

Minergie-Haus im Massivbau

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Guten Tag zusammen,

Ich plane ein Haus im Minergiestandard mit den folgenden Eckdaten:

  • Kubische Berechnung: 1245 m3
  • Preis des Hauses: CHF 600'000.--
  • Geplante Minergie-Komponenten:
    • Erdsonde
    • Hoval CoolVent (Kälte-, Wärme- und Feuchterückgewinnung)
    • Fenster 3fach-Verglasung
    • nötige Dämmaterial-Anpassungen

Mir ist bewusst, dass Häuser im Minergiestandard in Massivbauweise teuerer sind. Ich bin aber daran interessiert, zu erfahren, wie hoch die Mehrkosten im Vergleich zu einer normalen Bauweise wären. Kann jemand aufgrund eigener Erfahrung helfen?

Vielen Dank im Voraus.

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Hallo Nicola,

Als jemand, der bereits ein Minergie-Massivhaus gebaut hat, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich definitiv lohnt, in diese Art von Bauweise zu investieren.

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, was ein Minergie-Massivhaus eigentlich ist. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um ein Haus, das nach bestimmten energetischen Standards gebaut wurde. Diese Standards sind in der Schweiz festgelegt und zielen darauf ab, den Energiebedarf des Hauses so gering wie möglich zu halten.

Ein wichtiger Bestandteil eines Minergie-Massivhauses ist die Isolierung. Hierbei wird besonders darauf geachtet, dass keine Wärme über die Aussenhülle des Hauses verloren geht. Dies kann etwa durch eine besonders dicke Dämmung oder den Einsatz von speziellen Fenstern erreicht werden. Auch die Wahl der Materialien spielt eine wichtige Rolle - so sollten beispielsweise die Wände des Hauses aus einem massiven Material wie Beton bestehen, da dieser eine hohe Wärmespeicherfähigkeit besitzt.

Wie in meinem Fall, ist der Mehrpreis gegenüber einer normalen Bauweise bei einem Minergie-Massivhaus oft höher. Bei uns lag dieser Preisunterschied bei etwa 8%. Allerdings sollte man hierbei bedenken, dass die Mehrkosten langfristig durch Einsparungen bei den Heizkosten und beim Energiebedarf wieder ausgeglichen werden können.

Um dies zu verdeutlichen, kann ich ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung nennen. Unser Haus hat insgesamt 150 Quadratmeter Wohnfläche. Vor dem Einzug haben wir uns umfassend über die zu erwartenden Betriebskosten informiert. Dabei stellte sich heraus, dass wir im Winter mit Heizkosten von etwa CHF 800 pro Monat rechnen mussten. Nach dem Einzug haben wir dann allerdings festgestellt, dass unsere Heizkosten bei nur CHF 400 pro Monat lagen - eine Einsparung von immerhin 50%.

Neben den Einsparungen bei den Betriebskosten gibt es noch weitere Vorteile, die ein Minergie-Massivhaus mit sich bringt. So kann es etwa sein, dass man dadurch bessere Finanzierungsoptionen bei der Bank bekommt. Auch der Wiederverkaufswert des Hauses kann höher liegen, da es sich um eine energieeffiziente Bauweise handelt.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass sich ein Minergie-Massivhaus auf lange Sicht auf jeden Fall lohnt. Auch wenn die initialen Kosten höher sind, können die Einsparungen bei Betriebskosten und Energiebedarf das schnell wieder ausgleichen. Solltest du noch weitere Fragen zum Bau eines solchen Hauses haben, stehe ich dir gerne zur Verfügung!

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Ciao Nicola,

Ich habe mich auch für ein Massivhaus im Minergiestandard entschieden. Meine Kubatur und mein Budget liegen zwar etwas niedriger, aber es ist trotzdem teurer als eine normale Bauweise.

Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass es mehr Vorteile als Nachteile gibt. Das Haus ist qualitativ hochwertiger, energieeffizienter und umweltfreundlicher. Du verbaust hochwertige Materialien und das Haus ist wertbeständiger.

 

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Hallo Zusammen,


Eine Anmerkung noch zu den Mehrkosten: Man sollte die Ausgaben für eine gute Dämmung nicht unterschätzen. Bei uns war dies der grösste Kostenfaktor bei der Umsetzung des Minergiestandards. Jedoch sollte man hier nicht sparen - besser vernünftig dämmen und langfristig sparen. Wir haben uns auf die 'Bauteilaktivierung' gestützt und unsere Decke beheizbar gemacht, sodass wir im Winter keine hohen Temperaturen benötigen - das spart Energiekosten.

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