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nicola_padinatos

Wie halte ich meinen Neubau im Sommer kühl?

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Hallo zusammen,

ich plane einen Neubau (Holzelementbau, Minergie) mit Wohnungslüftung. Ich suche nach Tipps, um das Haus im Sommer angenehm kühl zu halten. Folgendes habe ich in Betracht gezogen:

  • Kluge Beschattung, z.B. mit einem Sonnenwächter, Bäumen oder Büschen, oder durch eine geschickte Automation der Storen;
  • Möglichst geringe Wärmeerzeugung im Haus;
  • Nutzung der Fussbodenheizung zum Kühlen (falls das EFH z.B. eine Erdsonde hat);
  • Systeme wie der Zehnder ComfoCool Q600 ST, die über die KWL 'ein wenig' kühlen können;
  • Erdsonde zur Kühlung der Zuluft der KWL (womöglich über einen seapraten Wärmetauscher).
  • Gut gedämmtes Gebäude.

Dennoch scheinen einige Benutzer in modernen Häusern nicht ganz zufrieden zu sein mit der Kühlung (bzw. Wärme im Sommer). Vielleicht liegt das daran, dass es nicht allzu beliebt ist, im Sommer aktiv zu kühlen (wieso dem so ist, ist mir nicht ganz klar).

Ich möchte verhindern, dass mein Neubau im Sommer zu heiss wird. Wenn nun die obigen 6 Punkte nicht reichen, möchte ich aktiv kühlen können. Was ist die beste Lösung dazu?

  • Kann ich die KWL von Anfang an so dimensionieren und bauen lassen, dass genügend Durchfluss vorhanden ist (XY Kubik/s)?
  • Oder sollte ich eher gezielt einzelne Räume mit Multisplit Geräten ausstatten (im Minimum die Schlafzimmer)? Diese Geräte wären dann unabhängig und 'separat' zur KWL.

Im Idealfall sind sowohl der Wohnbereich als auch die Schlafzimmer kühl. Ich freue mich auf eure Antworten.

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Hallo Nicola Padinatos,

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das Heizen eines Neubaus eine Herausforderung sein kann. In meinem Fall haben wir uns für eine Wärmepumpe entschieden und damit das Problem gelöst.

Wärmepumpen arbeiten nach dem Prinzip eines Kühlschranks. Sie nehmen die Wärme aus der Umgebung auf und "pumpen" sie in das Haus, um es zu heizen. Im Sommer kann der Prozess umgekehrt werden, um das Haus zu kühlen. Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen wie Luft-Luft-, Luft-Wasser- und Erdwärmepumpen, um nur einige zu nennen.

Wir haben uns für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe von Viessmann entschieden, da diese für unsere Bedürfnisse am besten geeignet war. Die Wärmepumpe wird im Aussenbereich installiert und benötigt lediglich einen Stromanschluss. Da sie keine fossilen Brennstoffe wie Öl oder Gas benötigt, ist die Wärmepumpe nicht nur umweltfreundlich, sondern auch kosteneffizient.

Die Investition in eine Wärmepumpe kann zunächst etwas höher sein als bei herkömmlichen Heizsystemen, aber langfristig gesehen wird sich dies auszahlen. Die Wartungs- und Betriebskosten sind in der Regel niedriger als bei herkömmlichen Heizsystemen und die Lebensdauer einer Wärmepumpe kann bis zu 20 Jahre betragen.

Ein weiterer Vorteil einer Wärmepumpe ist, dass sie in Kombination mit Solarpanels betrieben werden kann. Die Solarpanels produzieren Strom, der von der Wärmepumpe genutzt werden kann, um das Haus zu heizen oder zu kühlen. Dadurch können die Energiekosten noch weiter gesenkt werden.

Ich hoffe, meine Erfahrungen mit einer Wärmepumpe haben dir geholfen und du kannst nun eine informierte Entscheidung treffen. Wenn du weitere Fragen hast, stehe ich gerne zur Verfügung.

Alles Gute,

Stephan

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Grüezi Nicola,

Wir haben auch ein neues Haus und nutzen zusätzlich zu unseren Storen eine intelligente Haussteuerung, die für uns die Temperatur im Haus reguliert. Wir haben Bewegungssensoren in jedem Raum, die die Anwesenheit von Personen erkennen. Dadurch wird die Temperatur im Raum auf ein angenehmes Niveau gebracht, sobald jemand sich in dem Raum aufhält. Wir haben auch ein Internet-gesteuertes System, mit dem wir die Temperatur von unterwegs regulieren können.

Mit dieser Technologie haben wir im Sommer eine angenehme Temperatur, während unsere Energiekosten sehr niedrig bleiben. Das könnte auch für dich ein interessanter Ansatz sein.

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Ciao Nicola,

Ich wollte nur kurz ansprechen, dass viele Menschen im Sommer nicht aktiv kühlen, weil sie umweltfreundlich leben möchten. Hier in der Schweiz haben wir zudem relativ milde Sommer. Trotzdem gibt es immer häufiger Hitzeperioden, die das Leben zu Hause ziemlich unerträglich machen können.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Temperaturen in Zukunft wahrscheinlich eher steigen werden, sollten wir uns bewusster für Methoden zur Kühlung entscheiden, die umweltfreundlich sind und unsere Stromkosten nicht ins Unermessliche steigen lassen. Ich denke, dass deine Überlegungen zur Reduzierung der Wärmeerzeugung und zur Nutzung der Erdsonde bereits in die richtige Richtung gehen.

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