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Probleme mit unserer Heizungsanlage - Űberhöhter Stromverbrauch

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Ich habe seit einigen Monaten Probleme mit meiner Heizungsanlage. Es handelt sich um eine WP Stiebel Eltron, Modell WPL 13 E, die ausschliesslich für die WW-Aufbereitung genutzt wird. Seit unserem Einzug ist die Anlage jedoch zu keinem Zeitpunkt in der Lage gewesen, das Wasser auf die gewünschte Temperatur von 48° C aufzubereiten. Ich habe das Ventil der WW-Versorgung zugedreht und heize das Warmwasser nun manuell elektrisch via Boiler-Heizflansch. Zusätzlich stelle ich seit neuestem anhand des hohen Stromverbrauchs fest, dass mit der Wärmepumpe etwas nicht stimmt.

Bei einem Einfamilienhaus mit 5.5 Zimmern und einer beheizten Fläche von 180 m² scheint es zu einer überhöhten Stromrechnung zu kommen. Wir sind tagsüber nicht zu Hause und es sind ausser der WP und dem Kühl- und Weinkühlschrank keine Stromverbraucher angeschaltet. Trotzdessen haben wir einen Verbrauch von gut 1300 kWh im Monat November gehabt.

Ich habe die Einstellungen der Wärmepumpe überprüft. Sie läuft abwechselnd mit einer Stillstandsdauer von mindestens 30 Minuten. Aber in den letzten Tagen stelle ich fest, dass die Wärmepumpe nach jedem Lauf nicht mehr stillsteht.

Gibt es hier jemand, der Erfahrung mit solchen Heizungsanlagen hat und mir Tipps geben könnte? Vielleicht hat auch jemand Referenzwerte bezüglich Stromverbrauchs- sowie Laufzeiten in vergleichbaren Wohnsituationen. Über Eure Ratschläge und Tipps wäre ich sehr dankbar.

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Grundsätzlich hängen die Einstellungen einer Wärmepumpe immer von der Aussentemperatur ab. Wenn es draussen kälter ist, muss die Wärmepumpe härter arbeiten, um die gewünschte Wärme zu erzeugen. Daher ist es wichtig, dass die Einstellungen entsprechend angepasst werden, um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten.

Eine der wichtigsten Funktionen einer Wärmepumpe ist die Erzeugung von Warmwasser. In der Regel sollte eine Wärmepumpe in der Lage sein, eine Temperatur von 48 Grad Celsius für das Warmwasser zu erreichen. Wenn dies nicht der Fall ist, kann es an verschiedenen Faktoren liegen.

Eine mögliche Ursache könnte ein Defekt des Rückschlagventils sein. Das Rückschlagventil ist dafür verantwortlich, dass das Wasser in die Wärmepumpe gelangt und nicht zurückfliesst. Wenn das Rückschlagventil defekt ist, kann es passieren, dass das Wasser abfällt und nicht mehr zur Wärmepumpe gelangt. Als Folge tritt nur kaltes Wasser auf. In diesem Fall muss das Rückschlagventil ausgetauscht werden, um das Problem zu beheben.

Eine weitere potenzielle Ursache für Probleme mit der Warmwassererzeugung ist eine defekte Pumpe. Die Pumpe ist dafür verantwortlich, das Wasser in die Wärmepumpe zu leiten, wo es erwärmt wird. Wenn die Pumpe nicht ordnungsgemäss funktioniert, kann es sein, dass das Wasser nicht genügend durch die Wärmepumpe zirkuliert und daher nicht ausreichend erwärmt wird. In diesem Fall muss die Pumpe repariert oder ausgetauscht werden, um einen zuverlässigen Betrieb der Wärmepumpe zu gewährleisten.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass die Zusammensetzung des Grundwassers eine Rolle bei der Leistung der Wärmepumpe spielen kann. Ein höherer Salzgehalt im Grundwasser kann dazu führen, dass sich Ablagerungen in der Pumpe bilden, die die Leistung beeinträchtigen. Wenn Sie sich in einer Wohngegend befinden, die einen höheren Salzgehalt im Grundwasser aufweist, ist es ratsam, regelmässige Wartungen durchzuführen, um die Bildung von Ablagerungen zu minimieren. Es kann auch notwendig sein, die Pumpe regelmässig zu reinigen oder zu entkalken, um eine optimale Leistung zu gewährleisten.

Letztendlich ist es wichtig, dass Sie einen Fachmann kontaktieren, wenn Sie Probleme mit Ihrer Wärmepumpe haben. Ein erfahrener Techniker kann die Ursache für das Problem schnell identifizieren und eine Lösung anbieten. Durch regelmässige Wartung und Reparatur können Sie sicherstellen, dass Ihre Wärmepumpe immer optimal funktioniert und eine zuverlässige Wärmequelle für Ihr Zuhause bietet.

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Unser Haus ist nach den ökologischen Standards von Minergie gebaut. Wir haben die WP so konfiguriert, dass sie nur bei Bedarf läuft und haben dadurch erheblich Strom gespart. Die optimale Einstellung hängt jedoch von vielen Faktoren ab, wie der Bauweise, der Dämmung, dem Einsatz erneuerbarer Energien und der Anzahl der Bewohner.

Wir haben auch Hinweise darauf, dass die Wärmepumpe bei niedrigeren Temperaturen keine überzeugenden Ergebnisse bringen kann. Die Kosten für die Wartung unserer Wärmepumpe läuft in etwa auf 150 CHF pro Jahr hinaus. Wir haben es auch getan, weil wir eine Erweiterung des Systems, beispielsweise mit einem Photovoltaiksystem, in Erwägung ziehen.

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Ich würde auch empfehlen, dass Sie sich bei Ihrem Stromversorger nach den Tarifoptionen erkundigen, um weiter Strom zu sparen. Viele Stromversorger bieten elektrische Wasserheizsysteme an, die mithilfe von Solarenergie betrieben werden und bei denen das Wasser nur tagsüber erwärmt wird. Unsere Freunde haben dies letztes Jahr als Alternative zum elektrischen Boiler installiert und nicht zuletzt dadurch rund 30% weniger Stromverbrauch.

Eine weitere Option wäre auch eine Solarthermieanlage zur Unterstützung. Wenn das Sonnenlicht ausreicht, um den Warmwasserbedarf für das Haus zu liefern, kann das Warmwasser wesentlich umweltfreundlicher aufbereitet werden.

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