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Swiss.Stephan

Installation und Druckprobleme bei Solar-/Holzkessel-/Bodenheizungssystem

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Hallo zusammen,

ich habe in meinem Haus ein kombiniertes Solar-/Holzkessel-/Bodenheizungssystem, das laut meiner Einschätzung bereits rund 25 Jahre alt sein muss. Folgendes habe ich im Keller installiert: einen 1500l-Pufferspeicher, von dem jeweils zwei Rohre zu den Sonnenkollektoren, zwei Rohre zum Tiba-Herd (Brennkessel), zwei Rohre für die Bodenheizung und zwei Rohre für das Warmwasser führen. Angesichts des Alters des Systems und meiner mangelnden Erfahrung frage ich mich, ob alle diese Kreisläufe den gleichen Druck aufweisen und ob der Flüssigkeitsaustausch gegeben ist.

Mir ist aufgefallen, dass es nur ein Expansionsgefäss und ein Manometer gibt, die beide am Kreislauf für die Sonnenkollektoren hängen. Allerdings hat die Bodenheizung offensichtlich zu wenig Wasser, der Pegel reicht nur bis in den ersten Stock, obwohl das Manometer bei den Kollektoren 1,1 Bar anzeigt (je nach Temperatur der Kollektoren 1,0-1,3 Bar).

Meine erste Frage lautet daher: Ist das bei solchen Systemen normal, dass alle Kreisläufe denselben Druck haben? Wie können meine Druckprobleme gelöst werden? Für die Schützenhilfe wäre ich dankbar.

Viele Grüsse,

Swiss.Stephan

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Sehr geehrter Swiss.Stephan,

ich habe mir Ihre Beschreibung der Bodenheizung genau angesehen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es nicht normal sein kann, dass alle Kreisläufe denselben Druck haben müssen. Denn die Anlage benötigt keinen konstanten Druck.

Es scheint, als ob die Bodenheizung im oberen Stockwerk nicht funktionsfähig ist, da der für den Winterbetrieb erforderliche Druck nicht erreicht wird. Um dieses Problem zu lösen, muss Ihr System wahrscheinlich entlüftet werden. Es ist normalerweise erforderlich, wenn Luft in die Leitungen gelangt ist. Hierfür muss am höchsten Punkt der Leitung ein Entlüftungsventil installiert werden, das bei Bedarf geöffnet wird.

Ein wichtiges Detail, das auch überprüft werden muss, ist das Expansionsgefäss. Mit der Zeit kann die Membran des Gefässes beschädigt werden oder durch mangelnde Wartung Luft in das System gelangen. Dadurch kann es zu Druckproblemen führen. Das Überdruckventil muss ebenfalls geprüft werden, um das System vor Beschädigungen zu schützen.

Um es besser zu veranschaulichen, nehmen wir an, dass das System wie ein Ballon funktioniert. Wenn die Luft im Ballon gepumpt wird, dehnt sich die Membran - oder in diesem Fall, das Expansionsgefäss - aus, um Platz für den zusätzlichen Druck zu schaffen. Wenn jedoch Luft in das System gelangt, ist das Expansionsgefäss nicht mehr in der Lage, den zusätzlichen Druck aufzufangen und das System wird unter unnötigen Stress gesetzt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Entlüftung und Überprüfung des Expansionsgefässes Schlüsselkomponenten bei der Behebung von Druckproblemen in der Bodenheizung sind. Wenn Sie weitere Fragen haben oder Hilfe bei der Umsetzung benötigen, lassen Sie es mich gerne wissen.

Nicola Padinatos

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Grüss dich Stephan,

das hört sich alles sehr interessant an. Deine Beobachtung des Walzbehälters, der heizt, wenn du den Herd anfeuerst, könnte darauf zurückzuführen sein, dass dieser als Schichtspeicher für Warmwasser dient. Möglicherweise verfügt es über ein separates Rohrsystem, das mit dem Brennkessel und der Solaranlage verbunden ist. Wenn Sie das Warmwasser verwenden, fliesst das kalte Wasser in den Schwarzen Stahlbehälter und wird aufgeheizt, indem es direkt vom Brennkessel oder den Sonnenkollektoren gespeist wird. Das erwärmte Wasser wird dann von dort in den Wasserhahn geleitet.

Stellen Sie sicher, dass Sie das Wasser nicht über 60 Grad Celsius erhitzen und das System stets ordnungsgemäss entlüften, damit die Effizienz Ihrer Anlage maximiert wird.

Beste Grüsse,

Nessio

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Hallo Swiss.Stephan,

Ihr System klingt wirklich sehr interessant, aber ich glaube, dass es auch einige Herausforderungen aufweist. Die Tatsache, dass der Puffer niedriger als das Haus liegt, bedeutet, dass die Pumpe, die das Wasser zu den Kollektoren befördert, sehr viel Arbeit leisten muss, um gegen die Schwerkraft anzukämpfen. Das kann zu einem höheren Verschleiss der Pumpe führen und den Wirkungsgrad des Systems verringern.

Es ist wahrscheinlich ratsam, einen separaten Pufferspeicher für den Heizkreislauf und einen für den Warmwasserkreislauf zu installieren, um den Druck in beiden Kreisläufen aufrechtzuerhalten und die Effizienz des Systems zu maximieren. Zusätzliche Massnahmen, wie die Isolierung von Rohren und Tanks, können zur Energieeinsparung beitragen.

Ich hoffe, ich konnte helfen. Herzliche Grüsse,

FWinkler

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