nicola_padinatos Geschrieben June 22, 2023 Melden Share Geschrieben June 22, 2023 Seitdem die Aussentemperatur gesunken ist und ich die Heizung auf rund 20°C eingestellt habe, bildet sich an meinen Fenstern Kondenswasser. Dabei handelt es sich um Holzfenster aus dem Jahr 2001, die in meinem Haus von den 1970er Jahren eingebaut wurden. Wir lüften regelmässig, dennoch bildet sich Feuchtigkeit auf der Fensterinnenseite und ich muss immer wieder abwischen. Zudem ist mir aufgefallen, dass die Dichtungsfugen am Fenster Schimmelsporen aufweisen. Ich bin mir unsicher, wie ich das Problem lösen soll. Kann mir jemand weiterhelfen? Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben June 22, 2023 Melden Share Geschrieben June 22, 2023 Hey Nicola Padinatos, Wenn du ein Problem mit Kondenswasserbildung an deinen Wänden hast, könnte das ein Hinweis auf Wärmebrücken sein. Wärmebrücken sind Bereiche in der Wand, die schneller auskühlen als der Rest und somit anfälliger für Kondenswasserbildung sind. Es kann hilfreich sein, eine Begutachtung der Wände durch einen Experten vorzunehmen, um Isolationsmassnahmen oder die Abdichtung von Fugen zu empfehlen. Es gibt jedoch auch einige Massnahmen, die du selbst ergreifen kannst, um die Kondenswasserbildung zu reduzieren. Eine Option wäre die Verwendung von speziellen Fensterfolien. Diese können dabei helfen, die Temperaturunterschiede zwischen Fensterscheiben und Umgebung zu verringern und somit Kondenswasserbildung zu vermindern. Ein weiterer Tipp ist das Umstellen des Heizkörpers. Wenn der Heizkörper zu nahe an der Wand platziert ist, kann das dazu führen, dass die Wand an dieser Stelle zu kühl bleibt und Kondenswasserbildung fördert. Eine Verlegung des Heizkörpers kann hier helfen und somit die Kondensation reduzieren. Es gibt auch spezielle Heizkörper, die gegen Kondenswasserbildung entwickelt wurden und somit eine gute Option für dich sein können. Falls du die Wärmebrücke tatsächlich identifizieren konntest, könntest du die Stelle temporär mit Isoliermaterial abdecken. Es ist jedoch zu beachten, dass dies nur eine kurzfristige Lösung ist und du einen Experten um weiterführende Empfehlungen bitten solltest. Denke daran, dass die Reduzierung der Kondenswasserbildung nicht nur ein optisches Problem darstellt, sondern auch gesundheitliche Auswirkungen haben kann. Wenn die Feuchtigkeit nicht ordnungsgemäss beseitigt wird, kann dies Schimmelbildung begünstigen, die wiederum gesundheitliche Probleme verursachen kann. Wir empfehlen daher, das Problem ernst zu nehmen und Massnahmen zur Reduzierung der Kondensation zu ergreifen. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben June 22, 2023 Melden Share Geschrieben June 22, 2023 Hallo Nicola Padinatos, Ich hatte dasselbe Problem in meinem Haus und habe die Dichtungsfugen neu abgedichtet. Dadurch ist das Problem gelöst worden. Ich würde empfehlen, die Fugen mit einem Dichtungsband abzukleben oder neu abzudichten. Das ist sehr einfach und schnell gemacht. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben June 22, 2023 Melden Share Geschrieben June 22, 2023 Hoi Nicola, Mir ist aufgefallen, dass viele Leute nicht wissen, welchen Einfluss Feuchtigkeit auf ihre Gesundheit haben kann. Schimmel führt zu vielen Gesundheitsproblemen, darunter Asthma und Allergien. Daher ist es umso wichtiger, das Problem schnell in Angriff zu nehmen. Eine andere Möglichkeit, die Feuchtigkeit zu reduzieren, besteht darin, Bambus-Aktivkohle zu verwenden. Diese haben eine antibakterielle Wirkung und absorbieren Feuchtigkeit aus der Luft. Eine kleine Schale mit diesen im Raum aufgestellt, kann das Raumklima deutlich verbessern. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...