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Swiss.Stephan

Indirekte Beleuchtung: Was ist mit der Wandqualität?

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Hallo zusammen,

nachdem ich letztes Jahr in meine eigene Wohnung gezogen bin und alle Zimmer jetzt in Ordnung sind, möchte ich den Eingangsbereich und die Treppe modernisieren. Ich habe die alte, dunkle Holzdecke abmontiert und auch die hässliche Glasfasertapete grösstenteils entfernt. Für die Decke habe ich an eine Gipskartondecke gedacht.

Ich plane 4 oder 5 Spots, die über einen herkömmlichen Lichtschalter bedient werden. Ausserdem würde ich gerne einen Bewegungsmelder installieren, der ein LED-Band einschaltet, das in einer Schattenfuge (überhängende Decke) versteckt ist. (Im Flur sollte die Decke nicht über die gesamte Breite gehen, sondern einen Abstand von 10 bis vielleicht 40 cm zur Wand haben.) So hätte ich beim Durchgehen sanftes Licht und wäre morgens nicht gleich hellwach, wenn ich aufstehe.

Wenn ich Jacken anziehe, staubsauge oder etwas anderes mache, wobei ich Licht brauche, würde ich die Spots zuschalten. Der Maler wird mir in den nächsten Tagen ein Angebot für die Wände machen. Er meint, dass der Preis für einen Putz oder das Tapezieren etwa gleich hoch wäre. In meinen vorherigen Wohnungen hatte ich immer Tapeten.

Aufgrund der gewünschten indirekten Beleuchtung (LED-Band) und dem fokussierten Licht der Spots rät er mir von Tapeten ab, da dies optisch nicht zusammenpasst und man jede Unebenheit deutlich erkennen würde. Selbst mit Putz wäre ein Q4-Oberflächengrad möglicherweise noch nicht ausreichend, sondern es müsste noch besser sein.

Was sind eure Erfahrungen? Funktioniert die indirekte Beleuchtung mit einer normal tapezierten Wand wirklich nicht so gut oder hat der Maler einfach ein sehr sensibles Auge dafür? Vielleicht stört er sich eher an kleinen, normalen Unebenheiten?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen dazu. :)

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Hallo Swiss.Stephan, ich freue mich, dir bei deinem Projekt mit indirekter Beleuchtung helfen zu können. Als Innenarchitektin habe ich bereits viele Erfahrungen gesammelt und kann dir einige Tipps geben, wie du eine tapezierte Wand mit indirekter Beleuchtung kombinieren kannst.

Wie du bereits erwähnt hast, können Unebenheiten und Muster der Tapete unschön wirken, wenn das Licht darauf fällt. Deshalb ist es wichtig, vor dem Tapezieren die Wand vorzubereiten. Du solltest die Oberfläche spachteln und schleifen, um eine glatte Fläche zu erhalten. Dadurch werden mögliche Unebenheiten ausgeglichen und das Ergebnis wirkt gleichmässiger.

Wenn du jedoch Bedenken bezüglich der Tapete hast und grössere Unebenheiten zu erwarten sind, empfehle ich dir, eine Vliestapete zu verwenden. Diese ist robuster und weniger anfällig für Risse. Ausserdem verbirgt sie kleinere Unebenheiten besser.

Alternativ kannst du auch einen Anstrich anstelle der Tapete in Betracht ziehen. Ein hochwertiger, matter Anstrich in einer neutralen Farbe eignet sich besonders gut für indirekte Beleuchtung. Das Licht der Spots wird von der gleichmässigen Oberfläche reflektiert und erzeugt eine angenehme indirekte Beleuchtung.

Um dir eine bessere Vorstellung zu geben, möchte ich dir ein Beispiel geben. Stell dir vor, du hast eine grossformatige Fototapete mit einem Waldmotiv an der Wand. Durch indirekte Beleuchtung könnte das Licht die Bäume und Blätter besonders schön betonen, sodass ein stimmungsvolles Ambiente entsteht. Jedoch würden mögliche Unebenheiten aufgrund der Struktur der Tapete das Gesamtbild beeinträchtigen. Daher wäre es in diesem Fall ratsam, die Wand vorher zu spachteln oder auf eine Vliestapete zurückzugreifen.

Ich hoffe, diese Vorschläge helfen dir weiter. Falls du weitere Fragen oder spezifische Beispiele hast, stehe ich gerne zur Verfügung. Viel Erfolg bei deinem Projekt!

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Hey Stephan,

ich stimme mit nicola_padinatos überein, dass eine gleichmässige Oberfläche wichtig ist, um das indirekte Licht optimal zu reflektieren. So erzielst du das beste Ergebnis.

Was den Bewegungsmelder für das LED-Band betrifft, solltest du auch überlegen, wie du die Reichweite und Empfindlichkeit einstellen kannst. Du möchtest nicht, dass sich das Licht jedes Mal einschaltet, wenn du am Eingang vorbeigehst.

Ich habe in meiner Wohnung ein ähnliches System installiert und die Empfindlichkeit so eingestellt, dass das Licht nur dann angeht, wenn ich direkt davor stehe. Auf diese Weise wird Energie gespart und das Licht geht nur an, wenn ich es wirklich brauche.

Ich hoffe, das hilft dir weiter. Wenn du weitere Fragen hast, lass es mich wissen!

Beste Grüsse,

F.Winkler

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Hi Swiss.Stephan,

interessanter Thread! Ich kann verstehen, dass du deine Wände optimal für die indirekte Beleuchtung vorbereiten möchtest.

Was den Maler betrifft, scheint er sehr erfahren zu sein und weiss, worauf man achten sollte. Wenn er dir rät, dass selbst eine Q4-Oberfläche nicht ausreicht, würde ich ihn ernst nehmen.

Dennoch könntest du auch erwägen, die Wände mit spezieller Wandfarbe zu streichen, die kleine Unebenheiten optisch ausgleicht. Es gibt Farben auf dem Markt, die eine Art "Ebenen-Optik" erzeugen und Unregelmässigkeiten weniger sichtbar machen.

Vielleicht könntest du dich über diese Option informieren und mit dem Maler darüber sprechen. Es könnte eine interessante Alternative sein, wenn du nicht die ganze Wand mit Gipskarton verkleiden möchtest.

Ich hoffe, das hilft dir bei deiner Entscheidung.

Viele Grüsse,

Nessio

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