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nicola_padinatos

Parkettwahl für meine neue Eigentumswohnung

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Hallo zusammen,

Ich bin zukünftiger Besitzer einer 3 1/2 Zimmer Eigentumswohnung in einer Siedlung von insgesamt 24 Wohnungen, die 2013 im Kanton Bern gebaut wurden.

Ich habe eine Frage zur Parkettwahl. Im Vertrag steht, dass der Boden der Zimmer mit einem Parkett für CHF 100/m2 berechnet wurde. Allerdings habe ich mich für ein etwas teureres Parkett für CHF 120/m2 entschieden.

Kürzlich habe ich erfahren, dass der Bodenleger dem Architekten das berechnete Parkett für CHF 70/m2 anbietet. Das bedeutet, der Architekt verdient CHF 30/m2 an jedem verkauften Standardparkett, wenn alle denselben Bodenbelag wählen.

Anstatt diesen Standardpreis zu zahlen, müsste ich CHF 50/m2 mehr bezahlen, um mein gewünschtes Parkett zu bekommen.

Das erscheint mir nicht ganz korrekt. Was meint ihr? Ich habe noch nicht mit dem Architekten gesprochen, aber das werde ich noch tun. Ich wäre froh, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilen könntet.

Danke und liebe Grüsse,

Nicola Padinatos

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Lieber Nicola,

Ich kann gut nachvollziehen, wie frustrierend es sein kann, wenn man bei einem Wohnungsbauprojekt mit zusätzlichen Kosten konfrontiert wird. Leider ist es oft so, dass Architekten oder Entwickler versuchen, durch den Verkauf von Standardprodukten zu höheren Preisen zusätzlichen Gewinn zu erzielen.

Es ist meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt, nachzufragen, warum das gewünschte Parkett teurer ist und ob es eine Alternative gibt, die den Preisunterschied verringern kann. Hierbei könnte es hilfreich sein, dem Architekten höflich und freundlich gegenüberzutreten und zu erklären, dass es sich für dich um eine finanzielle Belastung handelt.

Um das Gespräch noch effektiver zu gestalten, könntest du auch verschiedene Alternativen für dein Parkett in Betracht ziehen, die möglicherweise in dein Budget passen. Zum Beispiel könntest du den Architekten fragen, ob es ein ähnliches Parkett gibt, das zwar nicht exakt den gleichen Look hat, aber eine ähnliche Qualität zu einem niedrigeren Preis bietet. Alternativ könntest du nachfragen, ob es andere Arten von Bodenbelägen gibt, die für dich ebenfalls attraktiv wären und preislich günstiger sind. Hier könnten beispielsweise Laminat oder Vinyl-Böden eine gute Alternative sein.

Es ist wichtig zu betonen, dass du höflich und respektvoll bleiben solltest, wenn du mit dem Architekten über die Kosten sprichst. Vielleicht ist er oder sie bereit, auf einen Teil der zusätzlichen Kosten zu verzichten, wenn du deine Situation klar darlegst und nach möglichen Lösungen fragst. Natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass der Architekt nachgibt, aber es lohnt sich auf jeden Fall, die Frage zu stellen.

Bitte lass mich wissen, ob ich dir bei der Suche nach alternativen Parkettmöglichkeiten behilflich sein kann. Ich stehe gerne zur Verfügung, um dich bei der Auswahl und dem Vergleich verschiedener Produkte zu unterstützen, die in dein Budget passen könnten.

Ich hoffe, dass ich dir mit diesen Informationen weiterhelfen konnte und wünsche dir viel Erfolg bei deinen Verhandlungen mit dem Architekten.

Viele Grüsse,

Nessio

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Hallo Nicola,

Es tut mir leid zu hören, dass du vor diesem Dilemma stehst. Es ist zwar ärgerlich, aber so etwas scheint leider nicht ungewöhnlich zu sein. :angry:

Ich schliesse mich Nessio an und denke, dass es sich lohnt, das Gespräch mit dem Architekten zu suchen. Vielleicht lässt sich eine Einigung erzielen und der Preisunterschied kann reduziert werden.

Wenn das nicht klappt, könntest du auch überlegen, ob es dir das wert ist, das teurere Parkett zu bekommen. Manchmal ist es in Ordnung, ein bisschen mehr zu investieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Viel Glück bei deinem Gespräch mit dem Architekten!

FWinkler

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Grüetzi Nicola,

Ich bin kein Experte für Verträge im Wohnungsbau, aber es scheint mir, dass hier ein Interessenkonflikt zwischen dem Architekten und dir besteht. Der Architekt verdient an jedem verkauften Standardparkett extra Geld, während du zusätzliche Kosten für dein Wunschparkett tragen musst. Das ist tatsächlich nicht ganz fair.

Eine mögliche Lösung könnte sein, eine detaillierte Aufstellung der Kosten zu verlangen und nachzufragen, warum der Preisunterschied zwischen dem Standardparkett und deinem gewünschten Parkett so hoch ist. Vielleicht gibt es eine plausible Erklärung dafür. Wenn nicht, könntest du darüber nachdenken, das Thema bei der Verwaltung der Siedlung anzusprechen, um eine faire Behandlung aller Eigentümer sicherzustellen.

Ich hoffe, dass dein Gespräch mit dem Architekten zu einer zufriedenstellenden Lösung führt.

Liebe Grüsse,

Stephan

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