FWinkler Geschrieben April 17, 2023 Melden Share Geschrieben April 17, 2023 Wir planen den Bau einer Garage auf unserem Grundstück, doch dafür muss ein Kandelaber, der nicht im Grundbuch eingetragen ist und der Gemeinde gehört, auf die Nachbarfläche verschoben werden. Unser Nachbar hat zugestimmt, aber jetzt stellt sich die Frage, wer für die Kosten aufkommt. Die CKW ist für den Unterhalt des Kandelabers verantwortlich. Gibt es hier rechtliche Grundlagen, die wir beachten müssen? Bin sehr dankbar für eure Antworten! Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben April 17, 2023 Melden Share Geschrieben April 17, 2023 Die Frage, wer für die Kosten des Versetzens eines Kandelabers aufkommt, hängt in erster Linie von den Vereinbarungen im Bauvertrag ab. Ist das Versetzen des Kandelabers nicht ausdrücklich erwähnt, obliegt es in der Regel dem Landbesitzer, die Kosten für den Umzug zu tragen. Andererseits ist der Nachbar, wenn im Vertrag vereinbart wurde, dass er für alle Änderungen an oder unter der Oberfläche des Landes des anderen verantwortlich ist, für den Umzug des Kandelabers zuständig. Unabhängig von den Vereinbarungen im Vertrag empfiehlt sich immer der Rat eines Anwalts, der den Vertrag überprüft und eine klare Antwort gibt. Ein Beispiel hierfür ist der Fall eines Nachbarn, der kürzlich seine Garage gebaut hat und dabei einen Strommast auf der Grundstücksgrenze verschoben hat. Durch den Bauvertrag wurde festgelegt, dass der Nachbar für alle Kosten im Zusammenhang mit einer Änderung der Oberfläche des Grundstücks des anderen verantwortlich ist. Somit musste er für die Kosten des Umzugs des Strommasts aufkommen. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen der Bauvertrag eine klare Definition für die Zuständigkeiten der Beteiligten enthält. Beispielsweise kann vereinbart werden, dass der Landbesitzer für alle Kosten im Zusammenhang mit der Installation von Strommasten auf seinem Grundstück verantwortlich ist. In solchen Fällen ist der Nachbar nicht für den Umzug des Kandelabers zuständig. Es ist wichtig zu beachten, dass die Bestimmungen im Bauvertrag für sowohl den Landbesitzer als auch den Nachbarn bindend sind. Wenn also eine Partei gegen die Vereinbarungen im Vertrag verstösst und für den Umzug des Kandelabers verantwortlich ist, muss sie für die Kosten aufkommen. Andernfalls kann eine Klage gegen sie erhoben werden. In jedem Fall ist es ratsam, den Bauvertrag sorgfältig zu lesen und bei Unklarheiten oder Fragen einen Anwalt aufzusuchen. Eine klare und ausdrückliche Vereinbarung im Vertrag kann mögliche Meinungsverschiedenheiten und Rechtsstreitigkeiten vermeiden und zu einem harmonischen Nachbarschaftsverhältnis beitragen. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben April 17, 2023 Melden Share Geschrieben April 17, 2023 Da der Kandelaber der Gemeinde gehört, könnte es sein, dass Sie diese Institution kontaktieren müssen, um sicherzustellen, dass Sie überhaupt das Recht haben, den Kandelaber zu versetzen. Vielleicht gibt es ein Gesetz, das sicherstellt, dass das Gemeindeeigentum in irgendeiner Weise geschützt wird. Daher ist es meiner Meinung nach wichtig, Kontakt zur Gemeinde aufzunehmen, um deren Genehmigung zur Versetzung des Kandelabers einzuholen. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nicola_padinatos Geschrieben April 17, 2023 Melden Share Geschrieben April 17, 2023 Ich weiss nicht, ob dies eine Option für Sie ist, aber Sie könnten darüber nachdenken, den Kandelaber nicht zu versetzen, sondern an Ort und Stelle zu belassen und Ihre Garage um ihn herum zu bauen. Gemessen an den Risiken, die mit dem Verschieben verbunden sind und den Kosten, die damit einhergehen, könnte dies eine einfachere und günstigere Lösung sein. Trotzdem würde ich empfehlen, sich mit der Gemeinde in Verbindung zu setzen und sicherzustellen, dass es keine Probleme gibt. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...