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Nessio

Heizkostenverteilung in Mehrfamilienhäusern

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Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zur Heizkostenverteilung in Mehrfamilienhäusern. Aktuell werden bei uns 60 % der Heizkosten nach Wärmezähler und Lageausgleich verrechnet und 40 % nach Wertquote. Allerdings besteht bei uns Unsicherheit, ob das auch für die Wassererwärmung gilt, da in den Regeln nur die Heizkostenverteilung erwähnt wird. In unserem Fall läuft die Wassererwärmung über dieselbe Heizung. Wie sieht es bei euch aus? Ich bin neugierig auf eure Erfahrungen.

Liebe Grüsse,

Nessio

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Hey Nessio,

Ich kann dir sagen, dass die Heizkostenverteilung zumindest bei mir daheim auch für die Wassererwärmung gilt, selbst wenn das in den Regeln nicht explizit erwähnt wird. Bei uns handhaben sie es so, dass zur Hälfte die Kosten pro Person und die andere Hälfte anhand des jeweiligen Wasserzählers berechnet werden. Das führt dazu, dass jeder Verbraucher genau das zahlt, was er benutzt hat. Ich hoffe, das hilft dir weiter.

Unser Beispiel:

In unserem Haushalt sind wir insgesamt vier Personen, die die Heizung und das Wasser benutzen. Die Heizkosten werden dabei fair aufgeteilt: Ein Drittel der Kosten werden durch die Anzahl der Personen geteilt, die in der Wohnung leben (in unserem Fall vier Personen), und zwei Drittel durch den Verbrauchszähler.

Dasselbe gilt für die Verteilung der Wassererwärmungskosten. In jedem Zimmer befindet sich ein Wasserzähler, der den Verbrauch pro Person separat misst. Dadurch kann genau festgestellt werden, wie viel Wasser jede Person verbraucht hat.

Ein Beispiel: Wenn an einem Tag drei Personen jeweils einmal duschen, während die vierte Person zwei Mal duscht, ist ihr Verbrauch höher. In diesem Fall würde die vierte Person etwas mehr für ihre beiden Duschen zahlen müssen, da sie mehr Wasser verbraucht hat als die anderen Personen.

Ich hoffe, das hat dir geholfen. Wenn du weitere Fragen hast, zögere nicht, sie mir zu stellen.

Gruss,

Swiss.Stephan

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Hi Nessio,

Ich wohne in einer Wohnung, die direkt per Fernwärme beheizt wird. So haben wir das Problem mit der Heizkostenverteilung nicht. Hier zahlen wir pro Monat eine Pauschale, die aufgrund der Quadratmeteranzahl berechnet wird. Wir haben auch noch eine elektronische Steuerung, die uns hilft, optimal Energie zu sparen und Kosten zu vermeiden. Letztes Jahr haben wir für unsere 80-Quadratmeter-Wohnung 150 CHF im Monat gezahlt. Kann ich sehr empfehlen.

LG,

FWinkler

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Hallo Nessio,

Ich habe gehört, dass es auch Mehrfamilienhäuser gibt, bei denen die Heizkosten nach Anzahl der Bewohner aufgeteilt werden. Für mich macht dieses Modell am meisten Sinn, da die Anzahl der Bewohner in direktem Zusammenhang mit der Nutzungsintensität steht. Wäre die Anzahl der Personen in einer Wohnung bei der Berechnung kein Faktor, hätten Familien gleichzeitig höhere Kosten und eine höhere Umweltbelastung. Meiner Meinung nach sollte man den Gesamtenergieverbrauch eines Hauses aufteilen, mit einem Satz pro Bewohner und dann für jeden Kunden einen fixen Betrag hinzufügen. Auf diese Weise können auch Einzelpersonen oder Paare ihren Verbrauch selbst steuern.

Grüsse,

nicola_padinatos

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