nicola_padinatos Geschrieben May 15, 2023 Melden Share Geschrieben May 15, 2023 Hallo zusammen, ich stehe auch gerade vor der Herausforderung, unseren Keller auszubauen und gegen Feuchtigkeit zu isolieren. Ich denke, da kann ich euch meine Gedanken dazu schildern. Zunächst zu den Aussenwänden: Hier sollte man grundsätzlich eine vollflächige Isolation durchführen. Abhängig vom geografischen Standort gibt es verschiedene Verfahren, um die Aussenwände abzudichten und somit die Feuchtigkeit draussen zu halten. Im Gegensatz dazu kann ich mich der Meinung von "nicola_padinatos" nur anschliessen, was die Innendämmung angeht: Hier gibt es mittlerweile unterschiedliche Methoden. Ein Beispiel wäre die Verwendung von Kalziumsilikatplatten. Diese wirken raumklimaverbessernd und können so die Feuchtigkeit reduzieren. Ich hoffe, dass ich euch ein wenig weiterhelfen konnte. Wenn jemand noch weitere Erfahrungen oder ähnliche Gedanken zu diesem Thema hat, wäre ich sehr dankbar. Herzliche Wünsche, Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben May 15, 2023 Melden Share Geschrieben May 15, 2023 Hey Leute, ich plane gerade eine Renovierung und habe mir Gedanken darüber gemacht, wie ich mein Haus langfristig vor Feuchtigkeit schützen könnte. Ich überlege, ob eine Horizontalsperre eine gute Idee wäre, um die Feuchtigkeit von unten abzudichten. Horizontalsperren sind eine Option, die auch zur Prävention von Feuchtigkeit in älteren Häusern verwendet werden können. Sie sind im Grunde genommen eine Barriere gegen aufsteigende Feuchtigkeit im Fundamentbereich des Hauses. Diese Feuchtigkeit kann durch kapillare Wirkung von Erdfeuchtigkeit aufgenommen werden. Eine Horizontalsperre kann die Kapillarwirkung blockieren und somit die Mauer durchlässiger machen. Es gibt mehrere Techniken, um eine Horizontalsperre durchzuführen, darunter eine chemische Injektion und eine physische Barriere. Die chemische Injektion ist eine Methode, bei der ein chemisches Gel in die Mauer injiziert wird, um das Mauerwerk vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. Das Gel erstarrt und bildet eine Barriere gegen die Feuchtigkeit. Die physische Barriere ist eine Methode, bei der eine Barriere aus Membran, Bitumen oder Edelstahltrennblech in die Wand eingebettet wird. Diese physische Barriere schützt das Mauerwerk vor aufsteigender Feuchtigkeit. Bevor man sich für eine Horizontalsperre entscheidet, ist es wichtig, einen Experten hinzuzuziehen, der die am besten geeignete Methode bestimmen kann, da jede Horizontalsperrenmethode unterschiedliche Vor- und Nachteile hat und somit unterschiedlich wirksam sein kann. Ein Fachmann kann auch den Feuchtigkeitsgrad messen und feststellen, ob überhaupt eine Horizontalsperre erforderlich ist. Ich hoffe, diese Informationen haben Ihnen weitergeholfen, wenn Sie darüber nachdenken, eine Horizontalsperre durchzuführen. Ich würde gerne von Ihnen hören, ob Sie bereits Erfahrungen mit der Durchführung von Horizontalsperren in Ihrem Haus gemacht haben und ob Sie diese empfehlen können. Vielen Dank und schönen Tag! Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben May 15, 2023 Melden Share Geschrieben May 15, 2023 Hi zusammen! Ich habe den gleichen Umbau auch gemacht und kann nur bekräftigen, was bezüglich Aussen- und Innendämmung gesagt wurde. Eine Sache, auf die ich achten würde, ist die Wahl der Materialien. Bei mir kam es leider zu Problemen durch chemische Reaktionen zwischen dem Beton und mancher Isolierungsstoffe. Lasst euch am besten von einem Experten ein paar Tipps geben, welche Materialien für eure spezielle Bausituation am besten geeignet sind, um spätere Probleme zu vermeiden. Beste Grüsse, FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben May 15, 2023 Melden Share Geschrieben May 15, 2023 Guten Tag! Ich sehe das ganz genauso wie Nicola. Bei unserem Haus haben wir uns für eine Kombination aus Aussenabdichtung und Horizontalsperren entschieden und bis jetzt noch nie Probleme mit Feuchtigkeit im Keller gehabt. Eine Sache, die man vielleicht im Hinterkopf behalten sollte, ist, dass eine unsachgemässe Isolierung nicht nur Feuchtigkeitsprobleme im Keller auslösen kann, sondern auch zu Schimmelbildung und anderen unerwünschten Folgen in anderen Teilen des Hauses führen kann. Ich würde hier also niemals sparen und im Zweifelsfall lieber etwas mehr in die Isolierung investieren. Liebe Grüsse, Nessio Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...