Swiss.Stephan Geschrieben May 19, 2023 Melden Share Geschrieben May 19, 2023 Grüezi zusammen, Ich habe eben per Telefon erfahren, dass unser Bauvorhaben vom Tiefbauamt des Kantons Zürich abgelehnt worden ist. Das Problem scheint darin zu liegen, dass die Ausfahrt von unserer Garage bzw. unserem Parkplatz auf die Kantonsstrasse vorwärts erfolgen muss und unser geplantes Wendemanöver nicht den Anforderungen des Tiefbauamts entspricht. Wir planen, unser Haus in einer Kernzone zu bauen. Andere Kantonsbehörden fordern von uns einen Neubau, der genauso gross, in der Form identisch und am selben Ort wie das alte abzubrechende Haus sein soll. Das Tiefbauamt widerspricht jedoch den Anforderungen des Amtes für Raumentwicklung! Meine Frage ist nun, wie bindend so ein negativer Entscheid ist? Besteht im Zusammenhang mit den widersprüchlichen Vorgaben der Gemeinde und des ARE eine Möglichkeit, das Tiefbauamt von unseren Planungen zu überzeugen? Gibt es Erfahrungen, die ihr in solchen Situationen gemacht habt? Ich danke euch im Voraus und sende freundliche Grüsse, Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben May 19, 2023 Melden Share Geschrieben May 19, 2023 Hey Stephan, dein Anliegen bezüglich der Ablehnung deines Baugesuchs beschäftigt mich sehr. Aus meiner Erfahrung in der Baubranche kann ich dir jedoch versichern, dass eine Einsprache gegen den negativen Entscheid durchaus möglich ist. Allerdings ist es wichtig, dass du deine Argumente gut ausarbeitest und überzeugend präsentierst. Als Erstes solltest du prüfen, ob eine realistische Skizze deines Bauvorhabens bereits vorliegt. Diese kann dir dabei helfen, die Sachlage für das zuständige Tiefbauamt transparent darzustellen. Ein klarer und verständlicher Plan gibt dem Amt die Möglichkeit, sich ein Bild von deinem Vorhaben zu machen und zu entscheiden, ob dein geplantes Bauvorhaben realisierbar ist. Dabei ist es wichtig, dass alle relevanten Faktoren berücksichtigt werden, wie beispielsweise die Zufahrten zum Baugrundstück. Falls du bisher keine Skizze deines Vorhabens zur Hand hast, solltest du versuchen, die Situation mit einer Computersimulation zu visualisieren. Mithilfe von spezieller Software kannst du eine Darstellung deines Bauvorhabens erstellen, die dem Tiefbauamt dabei helfen kann, deine Argumente nachzuvollziehen. Stelle sicher, dass dein geplantes Wendemanöver ausreichend Platz bietet. Der Platzbedarf ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie beispielsweise der Grösse der zu befahrenden Fahrzeuge. Hierbei solltest du darauf achten, dass auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen wie zum Beispiel Schnee oder Glätte, genügend Platz vorhanden ist. Nimm dir Zeit, um deine Einsprache gut vorzubereiten. Arbeite alle Argumente, die für dein Baugesuch sprechen, sorgfältig aus und präsentiere sie überzeugend. So hast du die besten Chancen, deine Einsprache erfolgreich durchzusetzen. Ich wünsche dir viel Erfolg und stehe dir gerne mit weiteren Tipps und Ratschlägen zur Seite. Nessio Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nicola_padinatos Geschrieben May 19, 2023 Melden Share Geschrieben May 19, 2023 Hi Stephan, Ich denke, es könnte auch hilfreich sein, sich an einen Architekten zu wenden, der bereits Erfahrung mit der Umsetzung von Bauvorhaben im Kanton Zürich hat. Ein Architekt kann nicht nur eine realistische Skizze erstellen, sondern auch die Forderungen des Amtes für Raumentwicklung mit denen des Tiefbauamts abgleichen und so möglicherweise eine Lösung finden, die für beide Behörden akzeptabel ist. Solltest du bereits mit einem Architekten zusammenarbeiten, würde ich ihn definitiv um Unterstützung bitten. Beste Grüsse, Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben May 19, 2023 Melden Share Geschrieben May 19, 2023 Hallo Stephan, Ich hatte kürzlich ein ähnliches Problem und habe gemerkt, dass es manchmal sinnvoll sein kann, ein Beratungsgespräch mit der Gemeinde zu vereinbaren. Auf diese Weise können Sie herausfinden, ob es möglicherweise unterschiedliche Interpretationen der Vorschriften gibt oder ob es Musterlösungen gibt, die Sie berücksichtigen können. Für mein Bauprojekt habe ich Dinge in Kauf genommen, die zunächst nicht ideal waren. Ich habe z.B. ein bisschen mehr Platz für eine Wendemöglichkeit eingeplant und auf einen Lieblingsbaum verzichtet. Letzten Endes ist es wichtig, das grosse Ganze im Auge zu behalten und zu bedenken, dass es auch Kompromisse geben kann, die zu einer erfolgreichen Bewilligung führen. Ich hoffe, das hilft dir weiter. Beste Grüsse, FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...