Swiss.Stephan Geschrieben May 19, 2023 Melden Share Geschrieben May 19, 2023 Hallo zusammen, Ich plane zusammen mit meinem Partner, innerhalb der nächsten zwei Jahre ein Eigenheim zu bauen. Wir haben bereits eine geeignete Baulandparzelle gefunden und haben bei einem Erstgespräch mit unserer Bank erfahren, dass wir eine Hypothek von 850'000 bis 900'000 CHF für den Bau bekommen könnten. Wir sind jedoch noch unschlüssig, ob dieser Betrag ausreicht. Der Landerwerb allein würde uns schon 250'000 CHF kosten, was bedeutet, dass wir das restliche Geld für den Bau verwenden müssten. Wir haben uns Gedanken gemacht und denken, dass es realistisch wäre, für 600'000 CHF ein Haus auf der Parzelle zu bauen. Wir möchten eine Wohnfläche von ca. 170 m² auf 2 Etagen plus Keller mit 5.5-6 Zimmern in einem Standard+ Ausbaustandard. Wir planen keine extravaganten Ausstattungen, sondern legen Wert auf Leerrohre, eine Enthärtungsanlage und Sonnenkollektoren. Ich würde gerne eure Meinung dazu hören, denkt ihr, dass es innerhalb unseres Budgets realistisch ist, ein Haus dieser Art zu bauen? Viele Grüsse, Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nicola_padinatos Geschrieben May 19, 2023 Melden Share Geschrieben May 19, 2023 Hallo Stephan, Ich verstehe, dass Du planst, ein Haus zu bauen und ein Budget von ca. 500.000 CHF hast. Um Dir eine Vorstellung von den Kosten zu geben, möchte ich Dir gerne von unserer eigenen Erfahrung berichten. Wir haben ein Doppelhaus mit einer Wohnfläche von 170m² gebaut, und die Gesamtkosten lagen bei ca. 540'000 CHF. Es gibt jedoch einige Faktoren zu beachten, die die Kosten beeinflussen können. Zum Beispiel spielt der Standort eine wichtige Rolle, da die Preise je nach Region stark variieren können. Auch die Grösse des Grundstücks kann einen Unterschied machen, da ein grösseres Grundstück höhere Kosten für Baustoffe und Arbeitskosten bedeuten kann. Die Auswahl der Materialien ist ebenfalls ein Faktor, der die Kosten beeinflussen kann. Wenn Du Dich für teurere, hochwertige Materialien entscheidest, wird das die Gesamtkosten erhöhen. Gleichzeitig können billigere Materialien jedoch auch zu zusätzlichen Kosten führen, wenn sie öfter ersetzt oder repariert werden müssen. Wenn Du handwerklich geschickt bist, kann das helfen, die Kosten zu reduzieren. Zum Beispiel könntest Du einige Arbeiten selbst übernehmen, wie z.B. Streichen oder Verlegen von Bodenbelägen. Allerdings solltest Du hierbei immer darauf achten, dass Deine Arbeiten den Baustandards entsprechen und die Sicherheit gewährleistet ist. Ein weiterer Tipp zur Finanzierung wäre, Alternativen zur Hypothek in Betracht zu ziehen. Privatkredite könnten beispielsweise eine Option sein, aber achte darauf, die Bedingungen und Zinssätze gründlich zu prüfen, um eine gute Entscheidung zu treffen. Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesen Informationen weiterhelfen und wünsche Dir viel Erfolg beim Bau Deines Hauses. Viele Grüsse, Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben May 19, 2023 Melden Share Geschrieben May 19, 2023 Hallo Stephan, Eine Hypothek für den Landerwerb mit 50% Eigenkapitalunterlegung bedeutet, dass Du auch hier zwischen 125'000 und 150'000 CHF Eigenkapital brauchen würdest, von dem ein guter Teil nicht aus der Säule 3a stammen darf. Wenn dies bei Dir nicht der Fall ist, bleibt Dir der Landkauf über eine Hypothek versperrt. Ich würde daher einen finanziellen Spielraum von mehr als 250'000 CHF für den Landerwerb einplanen und nach Möglichkeiten suchen, den Landkauf auszuweiten oder das Budget für den Bau zu erhöhen. Warum plant Ihr keinen Pool? Der Aufwand für ein Wohnhaus ist ziemlich gleich, ob man einen Pool hat oder nicht. FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben May 19, 2023 Melden Share Geschrieben May 19, 2023 Guten Tag Stephan, Ich möchte nur hinzufügen, dass Ihr bei der Planung auch beachten solltet, dass die Erstellung von 5.5 bis 6 Zimmern auf einer Grundfläche von 170m² relativ schwierig sein kann. Eine effektive Raumplanung hängt nicht nur von der Quadratmeterzahl ab, sondern auch von der Aufteilung und der Nutzung der Räume. Eine schlechte Planung kann dazu führen, dass Ihr am Ende unzufrieden mit dem Ergebnis seid oder sogar zusätzliche Kosten durch spätere Erweiterungen entstehen. Wenn ihr euch jedoch auf eine durchdachte Zimmeranordnung und eine angepasste Raumnutzung konzentriert, könnte ihr das Budget optimal ausnutzen. Viele erfolgreiche Projekte entstehen durch eine intelligente Raumaufteilung statt einer einfachen Erhöhung der Quadratmeterzahl. Viele Grüsse, Nessio Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...