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nicola_padinatos

Diskussion über zusätzliche Dämmung bei Fertighäusern

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Ich habe gerade einen Beitrag gelesen, der von einem Kanton Solothurn ansässigen Mitglied namens "nicola_padinatos" geschrieben wurde.

Es geht um den Bau eines Fertighauses, bei dem zusätzliche Massnahmen zur Dämmung notwendig sind, um die Gesetze und Auflagen in der Schweiz zu erfüllen. Diese Massnahmen kosten etwa 10 TCHF.

Der aktuelle Wandaufbau gemäss der Leistungsbeschreibung umfasst Putz inklusive Armierungsputz, 80mm Aussendämmung WLG 032, 16mm Holzwerkstoffplatte, 160mm Schall- und Wärmedämmung WLG 035, 13mm Holzwerkstoffplatte, 0,2mm Dampfdiffusionsbremse, 12,5mm Gipsbauplatte und Spachtelmasse. Laut der Leistungsbeschreibung wird dadurch ein U-Wert von 0,147 w/qmK erreicht.

Die Mehrkostenberechnungen ergaben, dass eine verstärkte Wandaussendämmung von 10cm anstelle von 8cm mit WLG 032 notwendig ist, um den Standard zu erfüllen. Ähnliches gilt für die Dachkonstruktion und den Estrichaufbau. Hier ist eine Sparrenverstärkung von 180mm auf 240mm mit Dämmung von 240mm WLG 035 notwendig. Der Estrichaufbau im Erdgeschoss erfordert eine verstärkte Dämmung von 120mm (+60mm Estrich) mit 3 cm WLG 045 + 9 cm WLG 025 inkl. Wanderhöhung um ca. 3cm.

Der Beitragsersteller fragte nach Erfahrungen in ähnlichen Fällen sowie nach Beratungsmöglichkeiten. Gibt es spezialisierte Beratungsstellen oder was sind die besten Informationsquellen?

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Sehr geehrter Nicola!

Es freut mich sehr, dass Sie sich für den Bau eines Passivhauses interessieren und auch einige Fragen zu den Kosten haben. Ich arbeite bei einem Unternehmen, das sich auf den Bau von Passivhäusern spezialisiert hat und ich kann Ihnen deshalb aus eigener Erfahrung sagen, dass die Investition in höhere Isolationswerte eine der wichtigsten Faktoren beim Hausbau sind.

Gerade bei Passivhäusern ist es sehr wichtig, dass eine erhöhte Isolierung vorhanden ist, da dadurch der Energieverbrauch drastisch reduziert wird. Das führt wiederum zu niedrigeren Heiz- und Kühlkosten, was sich auf lange Sicht auszahlt.

Eine Investition von 10 TCHF (10'000 Schweizer Franken) für eine höhere Isolierung mag zwar auf den ersten Blick hoch erscheinen, doch es ist wichtig zu bedenken, dass dies langfristig betrachtet eine der besten Investitionen sein kann, die Sie in Ihr neues Zuhause tätigen können.

Wir haben kürzlich ein Kundenhaus im Kanton Aargau gebaut, bei dem sich der Kunde genau dieselben Fragen wie Sie gestellt hat. Wir haben ihm dabei geholfen, herauszufinden, welche Art von Isolierungen am besten für sein neues Zuhause geeignet sind und wie sich die Kosten unterscheiden.

Nach unseren Empfehlungen hat sich der Kunde für ein Haus mit höherer Isolierung entschieden, obwohl er anfangs skeptisch war, ob dies seine Budgetpläne übersteigen würde. Im Nachhinein kann ich sagen, dass er eine sehr kluge Entscheidung getroffen hat, da er nun ein energiesparenderes und umweltfreundlicheres Zuhause besitzt.

Wir möchten Sie gerne darin unterstützen, die beste Wahl für Ihr neues Zuhause zu treffen und stehen Ihnen gerne für eine Beratung zur Verfügung. Gerne helfen wir Ihnen dabei, die Art der Isolierung zu finden, die am besten zu Ihren Bedürfnissen und Budgetvorstellungen passt.

Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Passivhäusern und wir hoffen, bald von Ihnen zu hören.

Beste Grüsse,

Nessio

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Ich hatte das gleiche Problem als ich mein Haus gebaut habe, Nicola. Es ist ziemlich schwierig, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis beim Hausbau zu finden. Früher hatte ich einen Hausbau-Partner, dem ich vertraute, also habe ich das Projekt auf ihn abgewälzt. Er hatte Erfahrung im Umgang mit den Standards im Bereich der Wärmeisolierung, und er hatte bereits eine grosse Anzahl von Häusern gebaut, die von der Gesetzgebung vorgeschrieben wurden.

Das hat mich ein wenig mehr gekostet, aber es war dennoch lohnend, weil ich dadurch Zeit und Arbeit sparen konnte. Wenn Sie also einen professionellen Partner für den Bau Ihres Traumhauses finden, könnte das, obwohl es ein wenig teurer sein kann, langfristig viel Geld und Zeit sparen.

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Ein anderer wichtiger Punkt, den Sie im Auge behalten sollten, Nicola, ist die Inspektion der Qualität der verwendeten Materialien. Als ich mein Haus bauen liess, habe ich von Anfang an protokolliert, welche Art von Materialien ich verwenden wollte. Ich habe dann versucht, diese überall im Haus zu implementieren.

Leider stellte ich später fest, dass in einigen Bereichen des Hauses Materialien von geringerer Qualität eingebaut worden waren. Dies hatte zur Folge, dass ich höhere Heizkosten hatte und auch höhere Reparaturkosten aufgrund des schnelleren Auftretens von Schäden an den Materialien.

Mein Rat wäre also, sicherzustellen, dass es eine klare Kommunikation mit dem Bauunternehmen gibt, und diese auch regelmässig zu überprüfen, damit Sie sicher sein können, dass sie die Materialien einbauen, die Sie ausgewählt haben. Eine kleine Investition in zusätzliche Zeit und manchmal auch in Geld kann langfristig erhebliche Einsparungen bedeuten.

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