Swiss.Stephan Geschrieben May 21, 2023 Melden Share Geschrieben May 21, 2023 Grüezi miteinand! Ich habe kürzlich einen Kostenvoranschlag für mein Bauprojekt erhalten und bin mir nicht sicher, wie die Kosten aufgeteilt werden sollten. Wir bauen ein 4-Parteienhaus, mit einem Hausteil im Westen (EG, OG), sowie einer Wohnung im Osten (EG) und einer zweiten Wohnung im Osten (OG), welche über der ersten liegt. Darüber hinaus haben wir eine Attika über die gesamte Gebäudefläche (Hausteil und Wohnungsteil). Alles basiert auf BGF-Prozentzahlen, was bedeutet, dass unser Hausteil, aufgrund seiner Grösse, am meisten kostet. Das Problem ist, dass sich auf der Nordseite ein Treppenhaus befindet, welches direkt an das Gebäude angrenzt. Dieses Treppenhaus wird zur Erschliessung der Wohnung im OG und der Attika genutzt, jedoch haben wir absolut keinen Nutzen von diesem Treppenhaus. Trotzdem müssen wir dafür den prozentualen Anteil bezahlen. Meine Frage an die Community ist, ob solche Kosten normalerweise so aufgeteilt werden und ich einfach akzeptieren sollte, mehr zu bezahlen? Ich habe das Gefühl, dass dies unfair ist, aber ich bin mir nicht sicher, wie das normalerweise geregelt wird. Ich freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen! Liebe Grüsse, Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nicola_padinatos Geschrieben May 21, 2023 Melden Share Geschrieben May 21, 2023 Hallo Stephan, ich kann deinen Ärger verstehen, wenn es darum geht, die Kosten für ein Bauprojekt aufzuteilen. Es gibt verschiedene Methoden, um die Kosten gerecht zu verteilen. Ich persönlich bevorzuge die proportional aufgeteilte Wohnfläche, da sie einfach zu berechnen ist und somit eine faire Verteilung der Kosten gewährleistet. Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel geben: Angenommen, Sie besitzen eine Wohnung mit einer Grösse von 100 Quadratmetern und Ihr Nachbar besitzt eine Wohnung mit einer Grösse von 80 Quadratmetern. Wenn die Gesamtkosten des Bauprojekts 1.000.000 CHF betragen, würde Ihr Nachbar 25% oder 250.000 CHF und Sie 32% oder 320.000 CHF bezahlen. Eine alternative Möglichkeit zur Aufteilung der Kosten wäre die verbrauchsbasierte Methode, bei der jeder Eigentümer nur für das bezahlt, was er tatsächlich verbraucht. Nehmen wir an, dass Sie und Ihr Nachbar beide eine ähnliche Anzahl an Stunden benutzen, um die Gemeinschaftsräume sauber zu halten, dann könnten Sie Ihre Kosten um die gleiche Menge reduzieren. Dies könnte jedoch schwierig zu berechnen sein, insbesondere bei gemeinsam genutzten Bereichen wie dem Treppenhaus. Wenn beispielsweise Sie und Ihr Nachbar beide das Treppenhaus benutzen, wie können Sie sicherstellen, dass Sie nur für Ihre Nutzung zahlen? Es liegt also bei Ihnen und den anderen Eigentümern des Gebäudes, zu entscheiden, welche Methode der Kostenverteilung am besten für Ihr Bauprojekt geeignet ist. Seien Sie sich bewusst, dass eine faire und transparente Aufteilung der Kosten dazu beitragen wird, dass alle Eigentümer zufrieden sind und das Bauprojekt erfolgreich abgeschlossen werden kann. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Bauprojekt! Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben May 21, 2023 Melden Share Geschrieben May 21, 2023 Hallo Stephan, Falls dies noch eine Möglichkeit ist, schlage ich vor, dass das Treppenhaus als Gemeinschaftseigentum betrachtet wird und folglich die Kosten dafür von allen Parteien zu gleichen Teilen getragen werden. Das mag für dich teurer sein, jedoch hast du das Recht, darauf zu bestehen, dass alle gemeinsam genutzten Bereiche von allen Parteien bezahlt werden. Ich hoffe, dass das hilft und viel Glück bei deinem Projekt! Nessio Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben May 21, 2023 Melden Share Geschrieben May 21, 2023 Hi Stephan, Ich gebe zu, dass das Aufteilen der Kosten bei gemeinsam genutzten Bereichen schwierig sein kann. In einem Fall, den ich kannte, hatte einer der Hausbesitzer vorgeschlagen, dass jeder die Kosten für die Bereiche trägt, die ihm zugute kommen. Zum Beispiel könnte man eine Tabelle erstellen, in der die gemeinsam genutzten Bereiche aufgelistet sind und wie oft jeder Eigentümer sie benutzt. Basierend auf diesen Daten könnte man die Kosten aufteilen. Ich hoffe, das hilft dir weiter! FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...