nicola_padinatos Geschrieben May 22, 2023 Melden Share Geschrieben May 22, 2023 Hallo zusammen, Ich bin noch ein Greenhorn, wenn es um den Hauskauf geht. Wir wohnen seit zwei Jahren in einem Reiheneinfamilienhaus, das wir nun kaufen könnten (Vorkaufsrecht). Wir möchten den Besitzer mit einem Angebot überrumpeln und wüssten gerne, wie viel Spielraum es beim Preis gibt. Laut Preisblatt kostet das Haus 500.000 CHF. Aber wie viel kann man den Preis "drücken"? Natürlich hängt es von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel, ob in den nächsten Jahren weitere Einfamilienhäuser in der Nähe gebaut werden, ob neben uns ein "Sozialblock" steht oder ob das Musterhaus für 20% unter dem Neupreis verkauft wurde. Was meint ihr? Sollten wir ein Preisangebot machen und dem Besitzer mitteilen, dass wir nicht auf dieses Haus fixiert sind? Oder sollten wir offen sein und ihm mitteilen, dass wir das Haus gerne möchten, jedoch unsere finanzielle Situation einen Kaufpreis von 500.000 CHF nicht zulassen würde? Ich freue mich auf euer Feedback! Viele Grüsse, Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben May 22, 2023 Melden Share Geschrieben May 22, 2023 Grüezi Nicola, der Kauf eines Hauses ist eine grosse Investition und es ist wichtig, den richtigen Preis zu finden. Es gibt viele Faktoren, die den Preis beeinflussen können, wie zum Beispiel die Lage des Hauses, die Nachfrage in der Gegend und der Zustand des Gebäudes. Daher kann es schwierig sein, den genauen Preisbereich zu bestimmen, in dem das Haus verkauft werden sollte. Um einen besseren Überblick über die Preise ähnlicher Häuser in der Gegend zu bekommen, können Sie Internetportale und lokale Immobilienmakler konsultieren. So kann schnell herausgefunden werden, welcher Preis für vergleichbare Immobilien in der Umgebung gezahlt wurde. Auf diese Weise können Sie herausfinden, ob der verlangte Preis fair ist oder nicht. Viele Verkäufer haben jedoch ihre eigenen Vorstellungen vom Preis und oft können sie die Preise nach ihren eigenen Vorstellungen anpassen. Daher ist es wichtig, mit dem Verkäufer persönlich zu sprechen und zu fragen, warum der Preis festgelegt wurde, wie er ist. Möglicherweise gibt es spezifische Gründe für den höheren Preis. Einen anderen Rat, den wir Ihnen geben können, ist, ein Angebot zu unterbreiten, das im Rahmen des angemessenen Preises liegt. Es ist wichtig, dabei realistisch zu sein, um das Angebot nicht zu niedrig anzusetzen. Wenn der Verkäufer das Angebot akzeptiert, haben Sie laufenden Erfolg. Wenn Sie später versuchen, den Preis weiter zu drücken, kann es passieren, dass der Verkäufer das Angebot ablehnt. Damit kann es schwierig sein, ihn später nochmals anzusprechen. Insgesamt ist es am besten, mit dem Verkäufer offen und kommunikativ zu sein. So können alle Details besprochen werden, um einen fairen und angemessenen Preis für das Haus zu bestimmen. Viel Erfolg bei Ihrer Suche nach dem perfekten Zuhause! Schöne Grüsse, FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben May 22, 2023 Melden Share Geschrieben May 22, 2023 Salü Nicola, Dass der Preis beim Kauf von Immobilien immer verhandelbar ist, stimmt so nicht ganz. Dennoch, wenn ihr das Gefühl habt, dass der angesetzte Preis für das Haus überhalb des Durchschnitts liegt, ist es sicherlich nicht verkehrt, den Verkäufer zu fragen, ob es vorherige Kaufinteressenten gab oder warum der Preis genau so angesetzt wurde. Immer mehr Käufer gehen dazu über, ein Kaufangebot unter Vorbehalt der Finanzierung, der Begutachtung und auch unter Vorbehalt des Vorliegens aller Genehmigungen einzuholen. So deckt ihr euch finanziell ab und könnt im Zweifel vom Kaufvertrag zurücktreten. Mein Rat ist es, dass ihr zunächst eine Vorstellung davon bekommt, was das Haus wirklich wert ist, bevor ihr ein Angebot macht. Grüsse, Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben May 22, 2023 Melden Share Geschrieben May 22, 2023 Hallo Nicola, Zusätzlich zu den bereits genannten Faktoren solltet ihr auch die Nebenkosten beim Hauskauf nicht vergessen. Dazu gehören unter anderem Notarkosten, Maklergebühren, Grunderwerbssteuer und eventuell Gutachterkosten. All diese zusätzlichen Kosten können schnell eine erhebliche Summe ausmachen und sollten bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden. Ausserdem empfehle ich, verschiedene Finanzierungsangebote einzuholen, um die besten Konditionen zu erzielen. Es kann auch hilfreich sein, einen Finanzierungsberater einzuschalten, der euch bei der Wahl des besten Angebots unterstützt. Ich hoffe, ich konnte euch weiterhelfen. Viel Glück beim Hauskauf! Beste Grüsse, Nessio Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...