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nicola_padinatos

Makler-Kommissionen bei Grundstückskauf - lohnt es sich?

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Hallo zusammen,

ich beabsichtige ein Grundstück zu kaufen, das offiziell keine Architekturverpflichtung hat. Es wird durch einen Makler verkauft und ich bin auf eine interessante Option gestossen. Wenn ich mit einem bestimmten Architekten baue, erhalte ich das Grundstück um 20 KCHF günstiger. Der Architekt wird von mehreren Personen im Bekanntenkreis empfohlen und hat 40 Jahre Erfahrung, und die Kosten von 65 KCHF für seine Arbeit sind immer noch bei den günstigeren bei anderen Architektenvergleichen.

Der Makler wollte jedoch im Generalunternehmer-Verhältnis bauen, also nur auf das Grundstück verdienen, aber ich habe auf Architekturverhältnis bestanden, um den Preisvorteil zu nutzen. Dadurch verliert der Makler viel Honorar, da er ja nur am Grundstück offiziell verdient.

Der Haken dabei ist, dass der Architekt laut unseren Gesprächen 20 KCHF an den Makler abgeben muss, was ich daher in seinen Kosten kalkuliert habe. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob es wirklich sinnvoll ist, da dies auf meinem Rücken ausgetragen wird. Was denkt ihr darüber? Ist es üblich, dass Makler so hohe Provisionen verlangen, oder kann man den Architekten fragen, ob er eine Reduzierung dieser Provision geben kann?

Beste Grüsse,

Nicola

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Hallo Nicola,

ich denke, dass die Maklerprovision bei Immobiliengeschäften in der Regel verhandelbar ist. Wenn du also das Gefühl hast, dass die Maklerprovision zu hoch angesetzt ist, solltest du das ruhig ansprechen. In vielen Fällen sind Makler bereit, über die Höhe ihrer Provision zu verhandeln, um einen Abschluss zu erzielen.

Als Käufer oder Verkäufer hast du das Recht, die Maklerprovision zu verhandeln. Du solltest dich jedoch darauf einstellen, dass der Makler versuchen wird, seinen Anteil am Geschäft zu maximieren. Das bedeutet, dass er vielleicht nicht sofort bereit ist, auf deine Forderungen einzugehen.

Um erfolgreich mit dem Makler zu verhandeln, solltest du dich darauf vorbereiten, einige Argumente anzuführen. Zum Beispiel könntest du deine finanzielle Situation erwähnen und erklären, dass du den Kauf/den Verkauf nur zu einem bestimmten Preis durchführen kannst. Oder du könntest auf andere Immobilien in der Umgebung verweisen, die zu einem niedrigeren Preis verkauft wurden und damit zeigen, dass der Preis des betreffenden Objekts nicht angemessen ist.

Wenn der Makler immer noch nicht bereit ist, auf deine Forderungen einzugehen, könntest du ihm anbieten, dass er einen Teil seiner Provision als Architektenprovision geltend macht. Auf diese Weise würde der Verkäufer die Provision möglicherweise akzeptieren, da er stattdessen einen Architekten für die Planung seines neuen Hauses bekommt.

Es ist wichtig, freundlich und respektvoll zu bleiben, wenn du mit dem Makler verhandelst. Wenn er das Gefühl hat, dass du hart und aggressiv bist, wird er wahrscheinlich nicht bereit sein, auf dich einzugehen. Versuche also, ruhig und sachlich zu bleiben und argumentiere mit den Fakten.

Eine weitere Möglichkeit, um die Maklerprovision zu reduzieren, besteht darin, verschiedene Makler zu vergleichen. Es ist möglich, dass ein anderer Makler bereit ist, zu einem niedrigeren Satz zu arbeiten, um das Objekt zu verkaufen. Es lohnt sich also, verschiedene Angebote einzuholen, bevor man sich entscheidet.

Insgesamt gibt es also verschiedene Möglichkeiten, um die Maklerprovision zu verhandeln oder zu reduzieren. Es ist wichtig, einen fairen Preis für alle Beteiligten zu finden, damit das Geschäft für alle Seiten zufriedenstellend ist.

Ich hoffe, dass ich dir mit diesen Ratschlägen weiterhelfen konnte.

Viele Grüsse,
FWinkler

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Hi Nicola,

ich denke, 20 KCHF an den Makler abzugeben für die Vermittlung ist zu viel. Wenn das Grundstück schon durch den Makler "verkauft" ist, sollte die Vermittlungsprovision doch geringer sein oder ganz wegfallen? Genau aus diesem Grund verhandele ich Provisionen immer vorher aus und lege auch meine Obergrenze fest, um spätere unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Wenn du es noch nicht getan hast, solltest du mit dem Architekten auch über eine mögliche Provisionssenkung sprechen, vor allem, wenn er so sehr von deinem Auftrag abhängig ist. Letzten Endes geht es darum, ein wirtschaftliches Angebot zu finden, das für alle Beteiligten fair ist.

Beste Grüsse,
Nessio

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Hi Nicola,

Maklerprovision ist in der Schweiz grundsätzlich nicht gesetzlich geregelt. Das macht es manchmal schwer zu beurteilen, was üblich ist. Im Allgemeinen liegt es jedoch bei 3% des Kaufpreises für das Grundstück, zuzüglich Mehrwertsteuer.

Wenn ich mich an deine Stelle setze, würde ich den Architekten bitten, die Maklerprovision ein wenig zu senken. Wenn dieser Auftrag voraussichtlich für ihn länger dauern und ihm weiterhin Geschäfte einbringen wird, sollte er ein Interesse daran haben, dich nicht zu vergraulen.

Zu deiner anderen Frage: Wenn das Grundstück keine Architekturverpflichtung hat, wie stellst du sicher, dass die gebaute Architektur auf der Grundstück angepasst ist und keine negativen Auswirkungen auf das Erscheinungsbild der Umgebung hat? Die Gemeinde muss auch eine Baugenehmigung erteilen. Vielleicht solltest du dich mit ihnen in Verbindung setzen, um sicherzustellen, dass dein Bauvorhaben genehmigt werden kann?

Viele Grüsse,

Stephan

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