FWinkler Geschrieben May 25, 2023 Melden Share Geschrieben May 25, 2023 Guten Abend zusammen, ich melde mich hier zu Wort bezüglich meiner enormen Kostenüberschreitung bei meinem Bauprojekt. Aufgrund der Grösse meines Baugrundstücks musste ich mein Haus um 30 m2 verkleinern und bekam dann die Freigabe von der Bank abgelehnt. Mir wurde mitgeteilt, dass das Haus aufgrund seiner Verkleinerung an Wert verloren hat. Die Verkleinerung an sich sparte uns zwar 10.000 CHF ein, jedoch mussten wir aufgrund von Sickewasser 10.000 CHF mehr ausgeben, so dass sich der Preis nicht veränderte. Laut Aussage der Bank fehlen mir nun 80.000 CHF für die endgültige Finanzierung. Jetzt weiss ich absolut nicht weiter und hoffe, dass Ihr mir hier vielleicht ein paar Tipps geben könnt, was ich tun könnte. Ganz liebe Grüsse, FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben May 25, 2023 Melden Share Geschrieben May 25, 2023 Lieber FWinkler, ich bedauere sehr, von den Schwierigkeiten zu hören, die Sie mit Ihrem Bauprojekt haben. Das ist zweifellos eine stressige Situation, und ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinem Rat weiterhelfen kann. Eines der Dinge, die Bauherren oft tun, um sich abzusichern, ist, ein sogenanntes Forward-Darlehen aufzunehmen. Ein solches Darlehen funktioniert im Grunde wie eine Absicherung für die Zukunft. Wenn Sie beispielsweise wissen, dass in einigen Jahren eine grosse Schlussrate auf Sie zukommen wird, können Sie sich durch ein Forward-Darlehen gegen unvorhergesehene Kostenüberschreitungen absichern. Der Vorteil eines Forward-Darlehens besteht darin, dass es Ihnen die Möglichkeit gibt, sich die aktuellen niedrigen Zinsen für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren zu sichern. In dieser Zeit bleibt der Zinssatz dann festgeschrieben, und Sie müssen sich keine Gedanken darüber machen, dass die Zinsen wieder steigen könnten, bevor Sie Ihre Schlussrate begleichen können. Um dies an einem Beispiel zu verdeutlichen: Angenommen, Sie schliessen im Jahr 2020 ein Forward-Darlehen ab, um Ihre Schlussrate im Jahr 2023 zu sichern. Zu diesem Zeitpunkt liegt der Zinssatz bei etwa 1,5% pro Jahr. Obwohl Sie Ihre Schlussrate erst in drei Jahren bezahlen müssen, sind Sie in der Lage, den Zinssatz von 1,5% für diese Zeit zu sichern. Selbst wenn die Zinsen zwischenzeitlich ansteigen sollten, bleiben Sie von diesen Erhöhungen unberührt, da Sie bereits einen fesgeschriebenen Zinssatz besitzen. Im Falle einer Kostenüberschreitung können Sie das Forward-Darlehen als zusätzlichen Puffer nutzen und müssen sich so keine Sorgen darüber machen, wie Sie die unvorhergesehenen Kosten decken sollen. Dies kann eine enorme Entlastung für den Geldbeutel bedeuten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Forward-Kredit eine hervorragende Möglichkeit für Bauherren ist, um sich gegen unvorhergesehene Kosten im Zusammenhang mit ihrem Bauprojekt zu sichern. Es ist immer eine gute Idee, sich über die verschiedenen Optionen und Möglichkeiten zu informieren, wenn man ein Bauvorhaben angehen möchte, und ein Forward-Darlehen ist definitiv eine Option, die es in Betracht zu ziehen gilt. Ich hoffe, dass Ihnen diese Informationen weiterhelfen werden, und stehe Ihnen gerne zur Verfügung, wenn Sie weitere Fragen haben. Viele Grüsse, Nessio Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nicola_padinatos Geschrieben May 25, 2023 Melden Share Geschrieben May 25, 2023 Hey FWinkler, das hört sich alles ziemlich stressig an. Ich habe allerdings noch eine andere Idee, die Dir vielleicht weiterhelfen könnte. Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, dass Du eventuell Förderungen von der kantonalen Bauförderung beantragen könntest? Meistens gibt es für Bauprojekte, die eine gewisse Bauvorschrift erfüllen, eine finanzielle Unterstützung. Die Bauförderung ist da normalerweise sehr gut informiert und gibt im Zweifelsfall auch entsprechende Auskunft, welche Voraussetzungen man erfüllen muss. Schöne Grüsse, Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben May 25, 2023 Melden Share Geschrieben May 25, 2023 Lieber FWinkler, das ist wirklich ein kompliziertes Situation, ich kann es mir gut vorstellen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich noch nie im Leben von Sickerwasser gehört habe. Vielleicht solltest Du Dich einmal etwas ausführlicher damit auseinandersetzen, um das Problem zu verstehen und die Möglichkeiten optimal auszuloten. Dass Du aufgrund dessen 10.000 Euro mehr ausgeben musstest, finde ich schon echt heftig. Sickerwasser ist aber normalerweise vermeidbar, wenn man bei der Planung und Errichtung des Hauses einige wichtige Punkte beachtet. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück bei der Lösung Deines Problems! Beste Grüsse, Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...