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FWinkler

Absperrung für Baustellenarbeiten

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Hallo Leute,

direkt neben unserem Grundstück wird gerade eine grosse Baugrube ausgehoben und es besteht ein Minimalabstand zu unserem Haus. In Hinblick auf die Sicherheit unserer Kinder und anderer Passanten würde ich lieber eine Absperrung haben.

Allerdings möchten der Architekt und Bauunternehmer mit den übrigen Installationen warten, bevor sie eine Absperrung errichten.

Wie steht ihr dazu und welche Gesetze sprechen dazu?

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 Ich hatte das gleiche Problem, als Baustellenarbeiten auf meinem Grundstück stattfanden.

Nach geltendem Schweizer Recht ist es in der Tat Sache des Bauunternehmers eine Baustelle vorzubereiten, welche keine Gefahr für Dritte darstellt.

Gemäss Artikel 47 des Schweizerischen Obligationenrechts ist der Bauunternehmer verpflichtet, alle notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Personen, die sich in der Nähe der Baustelle aufhalten, zu gewährleisten. So sollten beispielsweise alle Arbeitsbereiche gesichert und gekennzeichnet sein, um Unfälle zu vermeiden.

Die Gefahr kann jedoch nicht nur von Baumaschinen ausgehen, sondern auch von Rohmaterialien wie Baumaterialien oder auch Schutt. Eine Absperrung ist daher auch notwendig, um sicherzustellen, dass keine Gegenstände auf den öffentlichen Gehweg oder die Strasse fallen und möglicherweise Fussgänger oder Autos gefährden könnten.

Es ist daher Aufgabe des Bauunternehmers, die notwendige Sicherheit für die Baustelle zu gewährleisten. So sollten beispielsweise auch alle Arbeiter geschult sein, um mögliche Gefahren zu erkennen und zu vermeiden. Dies ist auch ein wichtiger Punkt bei der Baustellenkoordination, um mögliche Unfälle zu vermeiden.

Die Baustelle sollte daher von Beginn weg eingezäunt werden, um den Zugang zu vermeiden.

Eine mögliche Lösung wäre die Verwendung von Bauzäunen, um das Gelände abzugrenzen und somit den Zugang für unbefugte Personen zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für Baustellen in städtischen Gebieten, in denen viele Menschen unterwegs sind und das Risiko von Unfällen höher ist.

Bei grösseren Baustellen kann es auch notwendig sein, temporäre Sperrungen mit Absperrbändern oder Schildern zu errichten, um den Zugang zu verhindern und mögliche Gefahrenquellen zu markieren.

Hier ist auch darauf zu achten, dass die Absperrung ausreichend stabil ist, um möglichen Witterungsbedingungen standzuhalten. Insbesondere bei Starkwind oder anderen extremen Witterungsbedingungen können Absperrungen sonst schnell umfallen oder beschädigt werden, was das Risiko von Unfällen erhöht.

Falls das nicht der Fall ist, würde ich empfehlen, das Amt für Hochbau und Planung zu kontaktieren, um eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung auf die Absperrung der Baustelle durch den Bauherren einzuholen.

Hierbei ist es wichtig, die Verantwortlichkeiten klar zu definieren. Ein Bauunternehmer kann beispielsweise für die Einrichtung der Baustelle verantwortlich sein, während der Bauherr für die langfristige Aufrechterhaltung der Sicherheit und den Schutz vor Dritten verantwortlich ist.

Die Einholung einer öffentlich-rechtlichen Verpflichtung durch das Amt für Hochbau und Planung bietet die Gewissheit, dass die notwendigen Massnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit ergriffen werden und dass der Bauherr auch im Falle einer möglichen Haftung abgesichert ist.

Schliesslich geht es um die ganzheitliche Sicherheit und die Absperrung der Baustelle ist der beste Weg, um mögliche Unfälle zu vermeiden.

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Ich schätze, FWinkler,

dass es doch bedenklich ist, dass das Bauunternehmen mit der Einrichtung einer Absperrung warten will. Die Belange der Kinder sollten oberste Priorität haben und hier dürfte die Gefahr von Unfällen und Verletzungen durch Bodeneinbrüche ein Faktor sein, der unbedingt berücksichtigt werden muss.

Vielleicht könntest du dich an ein Bauamt in deiner Stadt wenden, um ein Ultimatum zu setzen. Vielleicht könntest du auch selbst eine Absperrung aufstellen. Bitte denke daran, dass es bei den Bauarbeiten nicht nur um die Arbeit selbst geht, sondern auch um die Sicherheit und das Wohlergehen aller, die sich in der Nähe aufhalten.

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Hallo FWinkler!

Eine weitere potentiell beunruhigende Frage, die mir in den Sinn kommt, ist die Tiefe der Baugrube, insbesondere in Relation zu der Entfernung zu deinem Grundstück. Es könnte auch Haftungsfragen geben, über die man sich bewusst sein sollte. Ich denke, du solltest demnächst mit dem Bauunternehmer über die Tiefe und die Breite der Baugrube sprechen, sowie ob ein professionelles Gutachten verfügbar ist, dass das Ausmass der Gefahren darzulegen vermag.

Wie auch immer du dich entscheidest: Bitte denke an alle Unwägbarkeiten, die auftreten können, und überlege dir eine sichere strategische Vorgehensweise, die die Sicherheit deiner Familie gewährleisten kann.

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