Swiss.Stephan Geschrieben May 26, 2023 Melden Share Geschrieben May 26, 2023 Hallo zusammen, Ich beschäftige mich gerade zusammen mit meiner Partnerin mit dem Thema Hauskauf und Finanzierung. Wir haben bereits eine gebundene Vorsorge bei der AXA über die Post abgeschlossen und möchten nun ein 3a Konto bei der Post (bei mir) und der Migros Bank (bei ihr) eröffnen. Wir haben vor, die Hypothek bei der Post abzuschliessen, aber wir möchten das Angebot durch die Offerte der Migros nach unten korrigieren. Zudem haben wir eine Offerte für eine weitere Lebensversicherung durch Swiss Life erhalten und sind noch unentschlossen. Hat jemand von euch Erfahrungen mit Swiss Life? Wir fragen uns zudem, wie das Verhältnis zwischen Vorsorgekapital und Sparkonto aussehen sollte. Ich kann nicht all mein erspartes in die Vorsorge stecken und benötige auch flüssige Ersparnisse für kurzfristige Ausgaben. Wir sind gespannt auf eure Tipps und Ratschläge! Viele Grüsse, Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nicola_padinatos Geschrieben May 26, 2023 Melden Share Geschrieben May 26, 2023 Hallo Stephan, ich freue mich, dass du mich kontaktiert hast und ich dir weiterhelfen kann. Das Verhältnis zwischen Vorsorgekapital und Sparkonto ist eine individuelle Angelegenheit und hängt von deiner finanziellen Situation ab. Es gibt jedoch eine Faustregel, die besagt, dass man mindestens 20% seines Vermögens in flüssigen Mitteln halten sollte. Dies gibt einem eine gewisse finanzielle Sicherheit. Wenn man jedoch die Steuervorteile nutzen möchte, sollte man versuchen, mindestens 50% seines Vermögens in seine Vorsorge zu investieren. Dies kann beispielsweise durch einen 3a Vorsorgevertrag erreicht werden, der steuerlich begünstigt ist. Um dies anhand eines Beispiels zu verdeutlichen: Angenommen, du hast insgesamt 150,000 CHF Vermögen. Dann sollten mindestens 30,000 CHF auf deinem Sparkonto liegen. Damit hast du einen gewissen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben oder mögliche finanzielle Engpässe. Weiterhin sollten 75,000 CHF in die Vorsorge fliessen, um von den Steuervorteilen zu profitieren. Wie bereits erwähnt, kann dies durch einen 3a Vorsorgevertrag erfolgen oder auch durch andere Formen der Altersvorsorge wie beispielsweise die Säule 3b. Die restlichen 45,000 CHF sollten in liquide Anlagen investiert werden. Hier bieten sich beispielsweise Aktien- oder Fondsanlagen an. Auch Tagesgeld oder Festgeldkonten können eine sinnvolle Investitionsmöglichkeit für dieses Geld sein. Dennoch sollte beachtet werden, dass dies nur eine grobe Orientierung darstellt und jeder Einzelfall individuell betrachtet werden sollte. Es ist ratsam, sich von einem Finanzberater beraten zu lassen, um die beste Investitionsstrategie für die eigene Situation zu finden. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen und stehe dir gerne zur Verfügung, falls du weitere Fragen hast. Viele Grüsse, Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben May 26, 2023 Melden Share Geschrieben May 26, 2023 Hallo Stephan, "Swiss Quant" hat vor kurzem eine Analyse der Lebensversicherungs- und Pensionsfondsbranche in der Schweiz durchgeführt und Swiss Life dabei als "stark überbewertet" eingestuft. Vielleicht ist es sinnvoll, dir auch Angebote anderer Anbieter vorlegen zu lassen. Über die Verteilung von Vorsorge- und Sparkapital kann ich dir leider nicht viel sagen. Ich denke, hier kommt es darauf an, ob du kurz- oder langfristig liquide Mittel brauchst und wie risikofreudig du bist. Wenn du gerne ein höheres Risiko eingehen möchtest, könnte es sinnvoll sein, mehr Geld in die Vorsorge zu investieren. Aber sprich am besten mit einem unabhängigen Berater, der dir hier genaue Auskunft geben kann. Viele Grüsse, FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben May 26, 2023 Melden Share Geschrieben May 26, 2023 Hi Stephan, Ich mache mir gerade Gedanken über den Abschluss einer Lebensversicherung und habe dabei festgestellt, dass es noch andere Möglichkeiten gibt, um meine Familie abzusichern. Zum Beispiel könnte man eine sogenannte Todesfallsumme vereinbaren, bei der die Hinterbliebenen im Todesfall des Versicherungsnehmers eine vereinbarte Summe erhalten. Diese Summe kann man dann in eine Renten- oder Kapitalzahlung umwandeln. Ich denke, das ist eine gute Alternative zur Lebensversicherung und man kann flexibler auf die Bedürfnisse der Hinterbliebenen eingehen. Was denkst du darüber? Liebe Grüsse, Nessio Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...