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FWinkler

Mitbewohner-Probleme beim Miteigentum

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Ich habe eine Wohnung zusammen mit meinem Ex-Freund gekauft und jeder von uns besitzt 50% davon. Allerdings hat er in der Wohnung gelebt und ich habe ihn nur mit einem kleinen Betrag von 135 CHF pro Monat unterstützt, da er weniger verdient hat als ich. Eine Vereinbarung hatten wir nicht schriftlich festgehalten.

Mittlerweile sind wir nicht mehr zusammen und ich sehe es nicht mehr ein, ihn finanziell zu unterstützen. Wenn wir die Wohnung extern vermieten würden, könnte jeder seinen Anteil an den Einnahmen und Ausgaben haben. Doch er besteht darauf, dass er nicht mehr zahlen möchte als bisher. Er möchte die Wohnung auch nicht vermieten, was für mich schwierig ist, weil ich finanziell keine Unterstützung von ihm erhalte, dennoch mein Geld in die Wohnung investiert habe und für den gemeinsamen Besitz angemessene Entscheidungen treffen möchte.

Offensichtlich müssen wir jetzt einen Vertrag ausarbeiten, der unsere momentane Wohnsituation berücksichtigt. Hat jemand von Euch bereits eine ähnliche Erfahrung gemacht oder Ideen, wie ein fairer Vertrag für beide Parteien aussehen könnte?

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Hallo FWinkler,

verständlicherweise bist du in einer schwierigen Situation, da du mit deiner Ex-Partnerin die Wohnung teilst. Basierend auf meiner Erfahrung als Vermieter würde ich dir empfehlen, die Kosten für die Wohnung auf der Grundlage einer Vermietung aufzuteilen. Dies bedeutet, dass ihr den Markt analysiert und eine durchschnittliche Miete für vergleichbare Wohnungen in eurer Region festlegt. Angenommen, ihr findet heraus, dass die Miete in eurem Gebiet bei etwa 2100 CHF pro Monat liegt. Dann könntet ihr euch darauf einigen, dass jeder von euch die Hälfte dieser Miete bezahlt - also 1050 CHF pro Person.

Es ist wichtig, dass ihr eine klare Vereinbarung über die Wohnungskosten trefft, damit es später keine Missverständnisse gibt. Schliesslich möchtet ihr beide in der Lage sein, die Miete und alle damit verbundenen Ausgaben leisten zu können. Während ihr die Vereinbarung festlegt, solltet ihr auch überlegen, wie ihr gemeinsame Entscheidungen über die Wohnung treffen wollt. Beispielsweise könntet ihr vereinbaren, dass ihr Entscheidungen nur treffen könnt, wenn ihr beide anwesend seid. Oder ihr könntet euch darauf einigen, dass ihr in bestimmten Fällen jederzeit individuelle Entscheidungen treffen könnt. Es ist wichtig, diese Punkte im Voraus abzuklären, um Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Wenn ihr euch in dieser Frage nicht einigen könnt, könnte es nötig sein, einen Fachanwalt für Familienrecht zu konsultieren. Dieser kann euch dabei helfen, eine Lösung zu finden, die fair für beide Seiten ist. Beispielsweise könnte der Anwalt eine Mediation vorschlagen, bei der ihr gemeinsam mit einem neutralen Dritten versucht, eine Lösung für die Wohnungsfrage zu finden. In manchen Fällen könnte auch eine gerichtliche Entscheidung nötig sein. Auch in diesem Fall kann ein Anwalt euch helfen, eure Interessen zu wahren.

Am wichtigsten ist, dass ihr versucht, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Schliesslich möchtet ihr beide die Wohnsituation so angenehm wie möglich gestalten. Eine klare Vereinbarung über die Kosten und die Entscheidungsfindung kann hierbei helfen.

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Mitbewohner-Probleme beim Miteigentum können sehr kompliziert sein, aber ich hoffe, dass wir dir helfen können. Meiner Meinung nach solltet Ihr Eurem Vertrag eine Schiedsklausel hinzufügen, die die Rechte und Verantwortlichkeiten jedes Miteigentümers beschreibt.

Wie Stephan vorgeschlagen hat, solltet Ihr festlegen, wie die Wohnung gemeinschaftlich verwaltet werden soll. Wenn es eine grössere Investition im Haus gibt, wäre es zum Beispiel gut, wenn Ihr Euch auf eine angemessene Verteilung der Kosten einigt.

Vielleicht hilft es auch, wenn Ihr Euch zu einem Familienrat zusammenfindet, um über die gemeinsamen Entscheidungen zum Miteigentum zu beraten. Ich hoffe, diese Ideen helfen dir weiter.

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Ich habe den Eindruck, dass die Angelegenheit rund um den Bastelraum und den Parkplatz deine Sorge bereiten. Was wäre, wenn du dieses Thema ansprechen würdest, indem du einen separaten Vertrag mit der externen Partei und deinem Ex-Freund ausarbeiten würdest?

Diese Vereinbarung könnte die Bedingungen für den Zugang zum Bastelraum und zum Parkplatz festlegen. Zum Beispiel, wie oft bezüglich Eintritt und Ausgang vorab anzukündigen ist. Mögliche Kosten und Verantwortlichkeiten könnten ebenfalls festgehalten werden. Damit kannst du das Thema klären und gegebenenfalls auch auf ein reibungsloses Funktionieren des Bastelraumes in Eurer gemeinsamen Wohnung hinarbeiten.

Ich hoffe, dass dieser Vorschlag hilfreich war.

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