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Nessio

Baukosten für Hausbau in Aargau: Wer hat Erfahrungen und Tipps?

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Hallo zusammen,


ich plane momentan den Neubau meines Hauses in Aargau. Das Haus hat drei Stockwerke mit jeweils knapp 100 m2, eine Doppelgarage (47m2) und eine verglaste Terrasse (27m2). Nach SIA sind das insgesamt 1250m3. Wir planen zusätzlich eine Erdsonde, einen Regenwassertank (7500L) und eine Metalltreppe mit Holztritten als Treppenaufgang.

Unser Architekt hat bereits verschiedene Angebote von Handwerkern eingeholt. Leider liegen die Offerten 20% über unserem vom Architekt vorgegebenen Budget. Das macht mir etwas Sorgen, obwohl noch ein Spielraum von +/-15% besteht. Als Nicht-Profi muss ich sagen, dass ich momentan etwas ratlos bin.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand seine Erfahrungen und Tipps mitteilen könnte. Wir möchten unbedingt mit dem Architekten weiter planen, aber es muss auch im finanziellen Rahmen bleiben.


Danke im Voraus!

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Hallo Nessio,

es ist verständlich, dass du bei deinem geplanten Hausbau momentan ein wenig ratlos bist. Schliesslich sind die Kosten besonders beim Hausbau von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig.

Eine wichtige Grösse, die den Preis für ein Haus beeinflusst, ist die Grösse des Gebäudes. Je grösser ein Haus ist, umso mehr Material wird benötigt, umso länger dauert der Bau und umso höher sind in der Regel auch die Kosten. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Lage des Hauses. Wenn das Haus in einer Top-Lage gebaut wird, muss man in der Regel auch tiefer in die Tasche greifen als wenn die Lage weniger beliebt ist. Zudem spielt auch die Qualität der Materialien eine grosse Rolle. Wenn man beispielsweise auf teure Materialien setzt, verteuert das das Projekt ebenfalls.

Ich habe vor einigen Jahren ein Haus in ähnlicher Grösse wie dein geplantes Haus gebaut und dafür rund 520.000 CHF bezahlt. Da in den letzten Jahren aber die Preise für Handwerker, Material und Grundstücke gestiegen sind, kann sich der Preis inzwischen schon verändert haben. Daher solltest du auf jeden Fall mit deinem Architekten das Angebot gründlich durchgehen und schauen, wo man vielleicht noch Kosten einsparen kann.

Beim Hausbau gibt es beispielsweise viele Einsparpotential, wenn man auf einige Luxuspositionen verzichtet. Das kann beispielsweise sein, statt Marmorboden simple Fliesen zu verwenden. Es gibt auch heute schon sehr schöne und preisgünstige Fliesen, bei denen man kaum einen Unterschied zu teureren Materialien sieht. Auch beim Aussenbereich gibt es Einsparpotential. Man kann beispielsweise statt einem aufwendig angelegten Garten nur eine einfache Wiese oder Rasenfläche gestalten. Das spart einerseits durch die einfacheren Materialien Geld und reduziert auch den Pflegeaufwand und somit die laufenden Kosten des Hauses.

In jedem Fall sollte man aber auf die Qualität der verbauten Materialien achten und nicht unbedingt bei wichtigen Dingen sparen. Sonst zahlt man unter Umständen später drauf, indem man mehr Instandhaltungskosten für das Haus hat. Hier lohnt es sich, auf hochwertige Materialien und solide Arbeit bei der Umsetzung zu achten.

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Hi Nessio,

Ich kenne jemanden, der eine Firma für Hausbau in der Region Aargau hat. Der hat mir mal erzählt, dass eine Erdsonde ziemlich teuer sein kann, weil man spezielle Bohrungen braucht. Solche Bohrungen kosten anscheinend zwischen 200 und 400 CHF pro Meter. Wenn die Erdsonde tatsächlich nicht zwingend notwendig ist, könnt ihr eventuell darüber nachdenken, diese wegzulassen.

 

Ansonsten würde ich auch empfehlen, noch einmal das Angebot gemeinsam mit dem Architekten zu besprechen. Vielleicht gibt es dort Stellen, an denen man Kosten sparen kann, ohne dabei an Qualität zu verlieren.

MfG,

FWinkler

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Hallo Nessio,

Die Idee mit dem Regenwassertank finde ich super, da kann man wirklich viel Wasser sparen. Allerdings solltet ihr darauf achten, dass ihr einen geeigneten Platz dafür habt. Der Tank sollte nicht zu nahe am Haus sein, um Probleme mit Feuchtigkeit zu vermeiden. Ihr solltet auch den Platzbedarf und die Zugänglichkeit des Tanks berücksichtigen.

In jedem Fall könnt ihr euch näher bei Anbietern von Regenwasserspeichersystemen informieren und verschiedene Angebote einholen.

Gruss,

Nicola

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