FWinkler Geschrieben May 27, 2023 Melden Share Geschrieben May 27, 2023 Ich würde gerne wissen, wie bei euch die Rechnungsstellung der Mehrkosten beim Hausbau gehandhabt wird. Wir haben ein schlüsselfertiges Haus gekauft und 20% anbezahlt. Den Rest sollen wir bei der Schlüsselübergabe bezahlen. Jetzt hat uns der GU eine Akkordrechnung für die angefallenen Mehrkosten geschickt und wir sollen ein Drittel davon sofort zahlen. Ist das normal? Wie war das bei euch? Es wäre interessant zu wissen, ob das üblich ist oder ob wir eine Option haben, wenn wir das nicht können. Vielen Dank im Voraus für Eure Erfahrungen und Informationen. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nicola_padinatos Geschrieben May 27, 2023 Melden Share Geschrieben May 27, 2023 Ich würde sagen, dass es üblich ist, dass Mehrkosten anfallen, wenn man ein Eigenheim baut. Es gibt viele Faktoren, die die Gesamtkosten beeinflussen können, wie zum Beispiel unvorhergesehene Bauverzögerungen, Änderungen am Bauplan oder steigende Materialkosten. Allerdings scheint es mir seltsam, dass Ihr sofort einen Teil der Kosten bezahlen müsst, ohne dass Ihr das Haus fertig gebaut und übergeben bekommen habt. Wenn man für etwas bezahlt, erwartet man in der Regel auch eine Gegenleistung. Vielleicht wäre es sinnvoll, mit dem Vertragspartner nochmal zu sprechen und eine Zahlungsfrist zu vereinbaren, die euch mehr entgegenkommt. Es ist durchaus möglich, dass Ihr eine Einigung erzielen könnt, die für beide Seiten akzeptabel ist. Als wir unser Haus gebaut haben, haben wir uns für eine Festpreisgarantie entschieden. Das bedeutet, dass der Preis, den wir zu Beginn vereinbart haben, auch der Preis bleibt, den wir am Ende bezahlen müssen. Dadurch mussten wir uns keine Gedanken über Mehrkosten machen und hatten eine klare Vorstellung davon, wie viel Geld wir investieren müssen. Wir konnten uns also ganz auf den Bau unseres Traumhauses konzentrieren, ohne uns Gedanken über zusätzliche Kosten machen zu müssen. Natürlich ist eine Festpreisgarantie nicht für jeden geeignet, da sie möglicherweise höhere Kosten für den Vertragspartner bedeutet. Aber in unserem Fall hat es sich definitiv gelohnt, diese Option in Betracht zu ziehen. Ein weiterer Tipp, den ich geben kann, ist, sich über Fördermöglichkeiten zu informieren. Es gibt viele verschiedene Förderprogramme der Regierung oder auch von Privatunternehmen, die den Bau eines Eigenheims unterstützen können. Zum Beispiel gibt es Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen für energieeffiziente Bauten oder für Familien mit Kindern. Es lohnt sich also, im Vorfeld zu recherchieren und sich beraten zu lassen, um von diesen Angeboten profitieren zu können. Zusammenfassend würde ich sagen, dass die Kosten beim Hausbau oft höher ausfallen können als geplant. Es ist wichtig, im Vorfeld alle Faktoren zu berücksichtigen und gegebenenfalls eine Festpreisgarantie zu vereinbaren, um auf Nummer sicher zu gehen. Auch ein offenes Gespräch mit dem Vertragspartner und die Suche nach Fördermöglichkeiten können dabei helfen, eventuelle Mehrkosten zu minimieren. Der Bau eines Eigenheims ist ein grosser Schritt, aber mit der richtigen Planung und Vorbereitung kann er erfolgreich umgesetzt werden. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben May 27, 2023 Melden Share Geschrieben May 27, 2023 Ich denke, es kommt darauf an, was im Vertrag steht. Bei uns standen auch Mehrkosten im Vertrag, und wir mussten 30% anbezahlen. Das Geld hatten wir leider nicht auf einmal und wir mussten das mit der Bank abklären. Es war kein Problem für uns, eine Lösung mit der Bank zu finden, um die Anzahlung zu finanzieren. Vielleicht hilft euch das als Option weiter, anstatt sofort zu bezahlen. Es ist immer besser, sowas vorab mit dem Vertragspartner abzuklären, um Missverständnisse zu vermeiden. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben May 27, 2023 Melden Share Geschrieben May 27, 2023 In jedem Fall ist eine schriftliche Vereinbarung sehr wichtig. Ich würde das Ganze nochmal mit den GU besprechen und darauf achten, dass alles klar und verständlich formuliert ist, bevor ihr euch auf eine Zahlungsfrist einigt. Ich würde auch empfehlen, die Höhe der Anzahlungen im Vertrag festzulegen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Aus meiner Erfahrung würde ich sagen, dass 20% vom Anfangspreis eine normale Anzahlung sind, aber es könnte auch helfen, alles noch einmal genau durchzulesen und offen Fragen zu klären, bevor Sie irgendetwas unterschreiben. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...