Nessio Geschrieben May 27, 2023 Melden Share Geschrieben May 27, 2023 Hey Leute! Ich habe von einem Bekannten gehört, der mit seinem GU-Werkvertrag unzufrieden ist. Das Haus, das ihm für CHF 590'000.- angeboten wurde, hat für ihn nicht genügend umbauten Raum und er möchte alles rückgängig machen, aber er hat bereits einen Teil seiner Anzahlung geleistet. Ich denke, es ist besser, sich an eine neutrale Beratungsstelle zu wenden, um eine grosse juristische Geschichte zu vermeiden. Eine Möglichkeit wäre, den Vertrag mit dem GU erneut zu überprüfen und zu versuchen, eine schriftliche Vereinbarung zu treffen. Der Bekannte kann sich auch an die Schlichtungsstelle wenden, um eine einvernehmliche Lösung zu finden. Oder aber, er könnte einen Anwalt konsultieren, um das Ganze zu klären, allerdings mit möglichen hohen Kosten. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nicola_padinatos Geschrieben May 27, 2023 Melden Share Geschrieben May 27, 2023 Hi Nessio, Dein Bekannter befindet sich in einer strittigen Situation, die einige Schritte erfordert, um sie aufzulösen. Wenn dein Bekannter den Vertrag widerrufen möchte, muss er zunächst eine schriftliche Erklärung an das Unternehmen senden, in der er den Grund für den Widerruf des Vertrags erläutert. Es ist wichtig, dass der Grund für den Widerruf des Vertrags gültig ist und belegt werden kann. Dazu ein paar Beispiele: Objektive Gründe wie ein Widerrufsrecht innerhalb der gesetzlichen Fristen Falschangaben oder Irrtümer seitens des Unternehmens Nichteinhaltung von vertraglich vereinbarten Leistungen seitens des Unternehmens Jedoch sollte dein Bekannter bedenken, dass er einen gültigen Grund vorlegen muss, wenn er den Vertrag widerrufen möchte. Wenn sein Grund nicht gültig ist, kann er den Vertrag nicht widerrufen. Dein Bekannter muss schnell handeln, um seine Anzahlung zurückzubekommen. Wenn er innerhalb einer Frist von 14 Tagen den Vertrag widerruft, muss er die Anzahlung nicht bezahlen. Wenn die Frist abgelaufen ist, kann das Unternehmen ihm die Anzahlung zurückzahlen oder behalten. Ich würde deinem Bekannten auch empfehlen, sich an die Verbraucherzentrale zu wenden. Die Verbraucherzentrale kann ihm helfen, den Prozess des Widerrufs des Vertrags durchzusetzen und das Unternehmen auf seine Pflichten hinzuweisen. Wenn dein Bekannter nicht sicher ist, wie er den Widerruf des Vertrags durchführen soll oder welche Schritte er unternehmen muss, kann er sich an die Verbraucherzentrale wenden, um rechtlichen Rat zu erhalten. Insgesamt ist es wichtig, dass dein Bekannter sich an die gesetzlichen Fristen hält und einen gültigen Grund für den Widerruf des Vertrags hat, um seine Anzahlung zurückzubekommen. Er sollte sich an die Verbraucherzentrale wenden, um Unterstützung und Hilfe bei der Durchsetzung seiner Rechte zu erhalten. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben May 27, 2023 Melden Share Geschrieben May 27, 2023 Hi Nessio, Ich hatte selbst schon Probleme mit einem GU-Werkvertrag und kann deinem Bekannten nur raten, dass er das Kleingedruckte des Vertrags sehr genau prüft. Oft gibt es Klauseln, die es dem GU erlauben, eine Anzahlung zu behalten, auch wenn der Kunde den Vertrag stornieren möchte. Was ich gemacht habe, war, einen Anwalt zu konsultieren. Der Anwalt hat mir geholfen, den Vertrag zu verstehen und ich konnte rechtzeitig reagieren. Es war zwar etwas teuer, aber ich habe am Ende viel Geld gespart, da der GU versucht hatte, mich zu übervorteilen. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben May 27, 2023 Melden Share Geschrieben May 27, 2023 Hey Nessio, Ich würde hier gerne eine Randnotiz hinzufügen. Wenn man ein Haus baut, sollte man immer darauf achten, dass man das Projekt im Voraus vollständig versteht, bevor man einen Vertrag unterschreibt. Es gibt viele Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass man bekommt, was man will. Beispielsweise könnte man dem GU-Unternehmen mehrere Optionen zur Verfügung stellen, damit es die Vorstellungen des Kunden besser verstehen kann. Der Kunde hingegen muss sicherstellen, dass er seine Bedürfnisse und Ansprüche klar und verständlich ausdrückt, um Missverständnisse zu vermeiden. Am wichtigsten ist es jedoch, eine schriftliche Vereinbarung zu treffen, die alle Bedingungen des Vertrags klar und deutlich festlegt. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...