Wärme ist etwas, das Menschen wohl fühlen lässt. Am angenehmsten ist die der Sonne, die wir tagtäglich spüren, auch wenn wir sie nicht sehen können. Doch die Heizung im Haus ist in unseren Breiten unumgänglich und in einem Land wie der Schweiz, wo hohe Bergregionen bewohnt werden, ist sie ohnehin nicht erlässlich.
Dieses Mal geht es in unserer Reihe über Heizungsanlagen um die Wärmepumpe. Die Zahl der Elektrowärmepumpen hat sich in der Schweiz zwischen den Jahren 2005 und 2012 mehr als verdoppelt und liegt bei ca. 208.000. In der Schweiz werden seit 2007 mehr Wärmepumpen verkauft als Gas- oder Ölheizungen.
In diesem Teil unserer Reihe stellen wir Ihnen die Ölheizung vor. Ob diese (weiterhin) für Sie Sinn macht, sollten Sie vor dem Einbau oder der Erneuerung bedenken. Die Schweiz ist bezüglich Erdöl zu etwa 80% vom Ausland abhängig, wobei es gut 55% des Gesamtenergieverbrauchs des Landes ausmacht. Im Heizungsbereich zeichnet sich ein Trend weg vom Öl und hin zu Erdgas, Holz und Wärmepumpen ab.
In der Schweiz werden etwa 50 Prozent der verbrauchten Energie für Gebäude benötigt und davon der grösste Teil für Heizung und Warmwasser. Hier liegt für Sie ein grosses Sparpotential, dass Sie gleich von vornherein bei der Planung Ihrer neuen Heizung nutzen sollten. Viele ältere Heizungen sind zu gross dimensioniert. Deshalb sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Heizungsanlage energieeffizient arbeitet. Das sorgt für eine effektive Leistung und hält gleichzeitig die Kosten im notwendigen Rahmen.
Denkt man über eine Holz-Heizung zur Beheizung einer Immobilie nach, kommen verschiedene Systeme in Frage: Der Brennstoff „Holz“ wird in Form von Pellets, Hackschnitzeln, Scheitholz und Holzbriketts angeboten. Die verschiedenen Arten der Holz-Heizung unterscheiden sich unter anderem in den Investitions- und Betriebskosten sowie im Platzbedarf für den Brennstoff.
Möchte man beurteilen, ob es sich bei einer Heizung um eine sparsame Heizung handelt, spielen unter anderem drei Kennwerte eine Rolle: Heizwert, Brennwert und Wirkungsgrad.