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Stellriemen Garten

Was ist ein Stellriemen?

Als Stellriemen wird ein Randabschluss aus einer hochkant einbetonierten Platte aus Beton oder Naturstein bezeichnet. Der Stellriemen dient zur visuellen und tatsächlichen Trennung und Abstützung von Flächen. Er wird zum Beispiel typischerweise zwischen Belagsrändern und Rabatten verbaut.

18 Januar 2019

Neben den funktionellen Aspekten zur Trennung und Abstützung kann man mit einem Stellriemen auch durch besondere Linienführung und die Wahl der Materialien gestalterische Akzepte setzen.

Warum einen Stellriemen im Garten benutzen?

Stellriemen sind eine praktische Option, um Flächen abzugrenzen und den Garten, die Auffahrt oder den Weg zum Hauseingang visuell interessant zu gestalten. Denn ohne Stellriemen mag der frisch angelegte Garten zwar schön aussehen, er wird allerdings kaum auf Dauer so erhalten bleiben.

Denn ein inmitten des Rasens angelegtes Beet wird schnell vom Gras überwuchert. Oder natürlich umgekehrt, die Pflanzen, die fein säuberlich im schön angelegten Betet das Auge erfreuen sollten, fangen an, ins Gras hineinzuwachsen und sich mit diesem zu vermischen.

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Verschiedene Arten und Materialien für den Stellriemen

Stellriemen werden auch oft Rasenkannten genannt. Sie verhelfen dem Hausherrn zu einem wesentlich pflegeleichteren Garten, der überdies wesentlich ansprechende und ordentlicher aussieht.

Jeder der einen Rasen und zudem Gehwege und Beete hat, kennt das, der Rasen wuchert ins Beet und umgekehrt, die Gehwege im Garten oder vor dem Haus werden überwuchert, etc.

Um dem Problem Einhalt zu gebieten, gibt es verschiedene Optionen, denn Rasenkanten und Beet Umrandungen gibt es aus verschiedenen Materialien. Eine sehr gute Optionen sind übrigens Online Shops, bei denen Sie verschiedenen Optionen an einem einzigen Ort finden. Normalerweise liegen im Online Handel die Preis auch etwas unter denen des normalen Fachhandels. Zur Auswahl stehen an Materialien normalerweise folgende:

  • Beton
    Mit einem Stellriemen aus Beton, auch kurz Betonkante genannt, sind Sie in jedem Fall auf der sicheren Seite. Diese Option ist langlebig, flexibel, d.h. sie kann in allen möglichen Formen gegossen werden.
  • Kunststoff und Gummi
    Auch Stellriemen aus Kunststoff oder Gummi können optisch sehr edel aussehen. Sie haben zudem den Vorteil, dass sie sehr robust und pflegeleicht sind. Sie sind in fester oder beweglicher Form erhältlich.
  • Granit, Klinker oder Backstein
    Diese natürlichen Materialien sind besonders schön und sehen sehr edel aus. Man sollte sie jedoch mindestens zweireihig übereinander und mit einem entsprechenden Versatz verlegen. Denn nur auf diese Weise wird das Gras daran gehindert, durch die Fugen zu wachsen.
  • Metall
    Sehr modern sind Stellriemen aus Metall. Die dünnen Edelstahlschienen sind visuell sehr dezent, funktionell betrachtet jedoch hoch effektiv, denn hier kommt kein Hälmchen durch. Die Schienen sind zudem bis zu einem gewissen Grad biegsam, so dass man auch Rundungen erzielen kann.

Worauf muss man beim Anlegen eines Stellriemen achten?

Das Verlegen eines Stellriemen mag auf den ersten Blick unkompliziert und simpel aussehen, ist es aber leider nicht. Denn ein Stellriemen muss in vielen Fällen auch einem gewissen Druck/Gewicht standhalten können. Ausserdem sieht das Beet, der Gehweg, die Auffahrt, etc. nur dann professionell angelegt aus, wenn die Masse stimmen und sauber gearbeitet wurde.

Damit der Stellriemen stabil ist, muss zunächst genau gemessen werden. Zudem muss auch genau geplant werden. Viele Menschen bevorzugen deshalb diese Arbeit vom Fachmann durchführen zu lassen.  Denn von einem gut verlegten Stellriemen hat man jahrzehntelang etwas.

Stellriemen vom Fachmann

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, einen Fachmann mit der Arbeit zu beauftragen, so raten wir dringend dazu, verschiedenen Kostenvoranschlage einzuholen, denn es gibt mitunter deutliche Unterschiede.

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Stellriemen selbst setzen

Wer sich selbst daran wagen möchte, der kann hier wichtige Tipps finden. Zunächst sei nicht verschwiegen, dass das setzen der Stellriemen harte Arbeit bedeutet. Denken Sie daran, wenn sie nach dem Lesen Zweifel haben, ob Sie das wirklich hinkriegen werden, dann können Sie immer noch einen Profi engagieren.

Schritt 1: Sorgfältige Planung

Als erstes sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wofür der Stellriemen gebraucht wird. Ist er nur zur visuellen Abgrenzung, oder solle r auch eine stützende Funktion wahrnehmen. Hiervon hängt unter anderem ab, wie tief der Stellriemen eingegraben werden muss, und wie stark das Material sein muss.

Zudem sollten Sie alles ganz genau abmessen und den Materialbedarf entsprechend genau kalkulieren. Zeichnen sie mit Kalk oder etwas Ähnlichem im Garten ein, wo der Stellriemen verlaufen soll.

Schritt 2: Vorbereitung des Gartens für die Stellriemen

Nun gilt es, den Garten für die Stellriemen vorzubereiten. Zu diesem Zweck hebt man einen regelmässigen Graben aus, der etwa so tief sein muss, dass die Stellriemen horizontal bis zur Hälfte ihrer Höhe darin versenkt werden können.

Schritt 3: Richtschnur spannen und Stellriemen setzen

Im Anschluss daran spannt man nun eine Richtschnur und setzt die Stellriemen Profis spannen eine Richtschnur und setzen die Stellriemen entlang dieser Schnur in den Graben. Gehen Sie dabei sorgfältig und genau vor, denn wenn hinterher alles schief und unregelmässig ist, dann ärgern Sie sich jedes Mal, wenn Sie die ungenaue Arbeit sehen.

Schritt 4: Überprüfung mit Wasserwaage

In diesem Sinne ist es auch unbedingt notwendig, mit der Wasserwaage zu überprüfen, ob die Stellriemen richtig sitzen. Genauigkeit sollte stets oberste Priorität haben. Sollten Sie beim Messen mit der Wasserwaage noch Unregelmässigkeiten feststellen, so können diese zu diesem Zeitpunkt einfach und problemlos korrigiert werden.

Schritt 5: Einfassung mit Beton

Sind Sie hundert Prozent zufrieden, d.h. Sie haben befunden, dass alle Stellriemen gleichmässig sitzen und das Resultat gut aussieht, dann fassen sie nun alle Stellriemen mit Beton ein und fixieren Sie die Stellriemen auf diese Weise seitlich.

Schritt 6: Gartengestaltung

Und zum Schluss müssen Sie natürlich den Garten gestalten, damit die Arbeit so richtig zur Geltung kommt. Wichtig ist hierbei natürlich, dass der Beton wirklich hart ist, bevor Sie mit dem Bepflanzen anfangen. Erst ganz zum Schluss sollte alles vollständig aufgefüllt werden.

Welche Angaben braucht der Gartenbauer?

Sie haben es sicherlich schon beim Lesen der schrittweisen Anleitung gesehen, das Anlegen von Stellriemen ist nicht einfach. Sie ist hart und Präzision und genaues Vorgehen sind nötig. Deshalb geben viele Hausbesitzer diese Tätigkeit gerne an einen Fachmann ab. In diesem Falle müssen Sie bei der Bitte um einen Kostenvoranschlag einige wichtige Angaben bereitstellen.

Bedenken Sie hierbei, dass wie bei praktisch allen Kostenvoranschlägen gilt: Je genauer die Details und die Informationen, desto genauer ist auch der Kostenvoranschlag. Es ist nicht fair, den Handwerker/Auftragnehmer vor Überraschungen in der letzten Minute, womöglich direkt vor Ort, zu stellen. Es kann dann sogar sein, dass der Profi ein bestimmtes Werkzeug oder Material nicht zur Hand hat und sich deshalb die Arbeit verzögert und selbstverständlich somit auch verteuert. Deshalb also von Anfang an so viele Details wie möglich geben.

Beantworten Sie für sich und den Fachmann folgende Fragen:

  • Um wie viele Laufmeter geht es?
  • Gilt es gewisse Abstände zu Gehwegen oder Ähnlichem einzuhalten?
  • Beschreiben Sie sowohl die Lage als auch die Form des Geländes so genau wie möglich. Denn daran kann der Profi besser abschätzen, wie leicht sich der Graben ausheben lassen wird und ob das Gelände die neue Terrasse überhaupt trägt.
  • Machen Sie am besten auch Fotos der zu bearbeitenden Stelle. Denn diese geben dem Fachmann ebenfalls wertvolle Aufschlüsse.

Mit welchen Kosten müssen Sie bei Stellriemen rechnen?

Hierbei kommt es natürlich auf sehr viele Variablen an. Wenn Sie die Arbeit selbst erledigen wird es natürlich billiger, als wenn sie die Stellriemen vom Fachmann verlegen lassen. Ein weiterer Faktor ist natürlich auch das Material. Beton ist preiswerter als teurer Naturstein.

Zudem müssen Arbeitsaufwand, Material, Werkzeug, Deponiegebühren und der Stundenlohn des Handwerkers mit in dem Kostenvoranschlag berücksichtigt werden. In diesem Sinne hängt der Preis natürlich stark vom Umfang es Projektes ab.

Wichtig ist für einen reellen Kostenvoranschlag durch den Profi selbstverständlich die Inspektion vor Ort. Im Vorfeld haben Sie so viele Angaben wie möglich und aller Wahrscheinlichkeit nach auch Fotos geschickt, aber das kann den persönlichen Eindruck, das Ausmessen und analysieren vor Ort durch den Handwerker nicht ersetzen.

Sobald alles klar ist, beschafft der beauftragte Fachmann dann das nötige Material und koordiniert die gesamte Arbeit.

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Ein weiterer Kostenfaktor kann übrigens die Beseitigung von eventuell anfallendem Bauschutt sein. Denn manchmal müssen erst Wegeplatten aufgebrochen werden, deren anschliessende Entsorgung natürlich Kosten verursacht.

Bei einem professionellen Gärtner oder Maurer müssen Sie mit einem Stundensatz von mindestens CHF 60.- rechnen. Beim eventuellen Vergleich verschiedener Kostenvoranschläge sollte Sie jedoch nicht nur  auf die Höhe des Stundenlohns achten, sondern auch auf den Zeitaufwand, mit dem der Voranschlag kalkuliert wurde. Denn eventuell hat ein Anbieter einen niedrigeren Stundenlohn, kalkuliert jedoch weitaus mehr Stunden. Im Endeffekt kann der Gesamtpreis dann sogar teurer sein, als bei einem vermeintlich höheren Stundenlohnsatz.

Fazit zum Thema Stellriemen

Stellriemen verschönern unseren Garten, bzw. Auffahrt, Gehweg, etc. Sie bilden jedoch nicht nur visuell einen interessanten Anblick und lassen unseren Garten professionell angelegt erschienen, sondern Stellriemen bilden auch eine Physische Barrier, die verhindert, dass Unkraut oder Gras ins Beet hineinwächst und dieses unansehnlich werden lässt. Ein robuster Stellriemen kann auch eine gewisse Stützfunktion erfüllen.

Für Stellriemen stehen verschiedenen Materialien zur Verfügung, je nach Geschmack und Geldbeutel. Ob Beton, Kunststoff oder Naturstein – ein Stellreimen sieht immer toll aus und ist eine sehr praktische Sache!

Man kann den Stellriemen entweder selbst verlegen, oder aber die Arbeit einem Profi überlassen. Bei grösseren Vorhaben ist es in der Regel ratsam, die Hilfe vom Fachmann in Anspruch zu nehmen.

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