Garten
Weisser Gartenzaun

Den richtigen Gartenzaun finden

Ein Gartenzaun ist nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch ein optische Accessoires. Bei der Auswahl des richtigen Gartenzauns gibt es viele Möglichkeiten, welche die Entscheidung nicht einfach machen. Hier zeigen wir Ihnen, worauf zu achten ist und welcher Zaun in Ihren Garten passt.

21 Oktober 2016

Wann brauchen Sie einen Gartenzaun?

Wie so oft im Garten dreht sich die erste Frage um die Funktion. Wenn Sie für sich entschieden haben, wofür Sie überhaupt einen Gartenzaun benötigen, sind Sie bereits einen großen Schritt weiter.

  • Grundstücksgrenze – Ein Gartenzaun ist eine deutliche, aber unaufdringliche Möglichkeit die eigenen Grundstücksgrenzen abzustecken und für mehr Privatsphäre zu sorgen. Durch einen Gartenzaun können Sie Ihren Garten von Fußgängern, Hunden und auch Nachbarn abgrenzen.
  • Sicherheit – Ein Gartenzaun sorgt natürlich auch für mehr Sicherheit, weil er meist eine Barriere darstellt, die vor Einbrechern und Unruhestiftern schützen kann.
  • Schutz von Pflanzen – Ein Gartenzaun kann aber auch vor größeren Kleintieren und Nagern schützen, welche für Kleingärtner nicht selten zur Plage werden.
  • Gestaltungselement – Nicht zuletzt ist ein Gartenzaun auch ein optisches Gestaltungselement, welches den eigenen Garten verschönern kann.

Welches Material sollte eingesetzt werden?

Beim Material gibt es wie immer einige Optionen, die ihre individuellen Vor- und Nachteile bieten.

  • Holzzäune sind sicher der Klassiker. Sie wirken natürlich und sind in der Regel einfach zu montieren und zu verarbeiten, dafür aber häufig witterungsanfällig und weniger stabil.
  • Naturzäune sind Sichtschutzzäune aus Naturmaterialien wie Weide, Haselnuss, Bambus oder Schilfrohr. Naturzäune zeichnen sich durch ein ganz eigenes, rustikales Aussehen aus, die Haltbarkeit ist aber eher begrenzt,
  • Metallzaun – alternativ wird inzwischen sehr oft auf Metall gesetzt, weil auch dieses Material eine einfache Verarbeitung ermöglicht und flexibel einsetzbar ist, aber deutlich mehr Stabilität verspricht.
    Sehr populär sind in diesem Zusammenhang auch Gabionen geworden, die von innen komplett ausgekleidet werden können. Hierfür eignen sich zum Garten passende Steine oder auch eine ansprechende Bepflanzung.
  • Kunststoffzaun – ein Gartenzaun aus Kunststoff ist leicht zu pflegen und kommt in vielen verschiedenen Farben und Formen.
  • WPC Zaun – der Verbundwerkstoff WPC wird aus Holz und Kunststoff gefertigt, sieht ähnlich aus wie Holz, hat aber auch einige Eigenschaften von Kunststoff.

Gartenzaun selber bauen oder bauen lassen?

Ein guter Rat ist, sich individuell beraten zu lassen und erst danach zu entscheiden, ob der Eigenbau gestemmt werden kann oder ob er zu viel Aufwand bedeutet. Im Allgemeinen hat der Eigenbau aber folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile – Ein selbstgebauter Gartenzaun lässt sich prima erweitern und ausbessern, da man bereits mit dem Material und der Vorgehensweise vertraut ist. Auch Reparaturen lassen sich schneller durchführen. Hinzu kommt, dass beim Eigenbau auch Geld und häufig ebenso Zeit gespart werden kann.

Nachteile – Wenn man aber nicht mit dem anfallenden Aufwand vertraut ist und sowieso zwei linke Hände als Handwerker hat, kostet der Eigenbau mehr Zeit und Nerven. Zum Bau gehören die Planung, die Materialauswahl, die Materialbeschaffung, die Konstruktion und häufig auch das Erkundigen nach rechtlichen Bestimmungen. Diesen Aufwand können wir uns durch eine Baufirma ersparen.

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