Dach
Haus mit Dachgaube

Die Dachgaube als Alternative zum Dachfenster

Eine Dachgaube gibt dem Haus gleich ein besonderes Aussehen. Dabei gibt es verschiedene Formen von Dachgauben, die je nach Stil des Hauses ausgesucht werden sollten. Eine Gaube gibt dem Hausdach ein interessanteres Aussehen und besonderen Charakter.

28 Juli 2015

Dabei ist eine Dachgaube bauen nicht nur eine Möglichkeit beim Dachausbau, ein senkrechtes Fenster einzubauen, sondern sie bringt auch mehr Wohnraum und ein anderes Wohngefühl in die Räume unter dem Dach. Die Abwechslung aus Dachschrägen und den geraden Wänden der Gaube von innen geben dem Dachgeschoss immer ein gewisses etwas.

Genehmigung für den Bau einer Dachgaube

Wer vorhat, nachträglich im Rahmen eines Dachausbaus eine Gaube zu bauen, der muss daran denken, dass eine solche bauliche Veränderung genehmigt werden muss. Welche Anträge dafür zu stellen sind und wie der Ablauf ist, erfährt man bei der Kantonsverwaltung oder der Gemeinde.

Vor dem Bau der Dachgaube Statik prüfen

Auch die Statik des Gebäudes muss geprüft werden, wenn man eine Dachgaube bauen will. Vor allem das Dach und der Dachstuhl sind dafür interessant. Die Dachkonstruktion muss das zusätzliche Gewicht der Gaube tragen können – das ist bei alten Häusern nicht immer der Fall. Deswegen muss für den Dachausbau mit Gaube ein Statiker oder Architekt zu Rate gezogen werden. Grössere Baufirmen haben einen Statiker mit im Team, der die Statik des Dachgeschosses prüfen kann.

Die wichtigsten Arten der Dachgauben

Dachgauben mit ihren vielen gestalterischen Möglichkeiten sind ein Highlight am Haus. Die Wahl der Gaubenart richtet sich nach dem vorhandenen Dachtyp und dem Baustil des Hauses. Auch die Region spielt für die Auswahl der Dachgaube eine Rolle. Hier die wichtigsten Formen der Dachgaube:

  • Satteldachgaube – auch Giebelgaube genannt. Die wohl typischste Form der Gaube. Die einfache und dadurch kostengünstige Variante ist heute wie früher beliebt und schafft – je nach Grösse – tatsächlich erheblich mehr Wohnkomfort.
  • Schleppdachgaube – ebenso verbreitet wie die Giebelgaube. Diese Art von Gaube war früher vor allem dort verbreitet, wo der Dachboden Lagerraum war – und zum Belüften unentbehrlich.
  • Flachdachgaube – Wie eine Satteldachgaube, nur ohne Dach, sieht die Flachdachgaube aus. Sie bringt vor allem einen Gewinn an Raumhöhe.
  • Rundgauben – auch als Tonnengauben bekannt.
  • Segmentbogengauben sind auch so ausführbar, dass der entstandene Wohnraum der Dachgaube als Balkon genutzt wird.
  • Fledermausgauben – sehr bekannt, vor allem im Norden, ist die Ausführung der Dachgaube als Fledermausgaube. Sie bringen nur geringe Fensterhöhen, sehen aber wunderbar aus und erfüllen ebenso ihren Zweck. Ausserdem halten sie Stürmen und Unwettern sehr gut Stand.
  • Walmdachgauben – ebenfalls gestalterisch sehr interessant sind Gauben in der Form von Walmdachgauben.
  • Trapezgauben – sehen besonders harmonisch aus, und punkten durch ihre schrägen Gaubenwangen.
  • Zwerchhäuser –  werden wieder öfter gebaut. Sie können im Gegensatz zu einer Gaube auch mehrgeschossig sein. Und wer gern ein Stück Balkon dazu schummeln will, ist mit einer Dachloggia gut bedient.

Die Möglichkeiten beim Bau von Dachgauben sind vielfältig. Wenn ein Dachausbau ansteht sollte man sich bei einem guten Bauunternehmen, Dachdecker oder einer Zimmerei erkundigen, welche Form der Dachgaube für Ihr Dach in Frage kommen und was der Dachgauben-Bau kosten wird. Auch wenn der Bau von Dachgauben nicht günstig ist, ist es eine gute Investition in Wohnkomfort und den Wert Ihres Hauses. Wenn mehrere Bauformen für Ihre Dachgaube möglich sind, schauen Sie sich Fotos an und versuchen Sie Beispiele in der Umgebung zu finden. Vielleicht gibt es auch praktische Gesichtspunkte wie eine unterschiedliche Fenstergrösse und die Grösse der Dachgaube selber die bei der Auswahl helfen können. In jedem Fall wird die Dachgaube eine lohenswerte Wohnraumerweiterung und ein optisches Highlight für Ihr Haus werden.

 

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