Innenausbau
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Gipsplatten – die Alleskönner im Bad

Zwar sind sie allgemein im Trockenbau gern gesehen, doch besonders im neuen Bad machen die Gipsplatten eine gute Figur. Sie haben zahlreiche Vorteile und lassen sich gut verarbeiten. Denn anders als beim Mauern wird keine Nässe ins Haus gebracht, und obendrein lassen sie sich sauber und schnell zu den gewünschten Wänden verwandeln.

20 Mai 2015

Der Baustoff Gips

Gips wird vor allem dort verwendet, wo schnelle Trocknung bzw. Aushärtung gefragt ist. Zum Beispiel beim Verlegen von Kabeln oder Ähnlichem. Doch Gips ist auch spröde und brüchig – was ihn für viele Zwecke unbrauchbar macht. Deshalb wurden die sogenannten Gips-Karton-Platten erfunden. Sie ummanteln die Gips-Schicht mit Karton, und können so ihre guten Eigenschaften mit denen des Kartons verbinden. Denn die Kartonschichten geben dem Gips Halt und schützen den Kern; vor allem aber sorgen sie für einfache Verarbeitung. Eine andere Variante als die Gips-Karton-Platten sind die Gipsfaser-Platten. Hier wird dem Gips Zellulose beigemischt, sodass ein fester Baustoff entsteht, der ohne Ummantelung hält, und dabei sowohl fest als auch elastisch ist.

Die Vorteile der Gips-Platten

Gipsplatten ermöglichen einen preiswerten Um-und Ausbau. Ausserdem sind Zuschnitt, Verarbeitung und Verspachtelung einfach zu erledigen. Obendrein entstehen glatte Oberflächen, die gestrichen oder tapeziert sowie gefliest werden können. Dabei gibt es von den Gips-Karton-Platten besondere Ausführungen, die Feuchtigkeit standhalten (z.B. fürs Bad), oder die besonderen Anforderungen an Schallschutz oder Brandschutz erfüllen.

Gips-Faser-Platten sind dagegen etwas teurer, allerdings biegsamer und dämmen aufgrund ihres Gewichtes besser den Schall. Anforderungen an Schall,- Nässe- und Brandschutz sind ohnehin besser erfüllt, auch ohne dass spezielle Typen verwendet werden.

Leichte Verarbeitung

Für den Zuschnitt einer Gipskartonplatte benötigt man lediglich ein scharfes Messer, mit dem der Karton geritzt wird. Dann bricht man den Gipskern über eine Kante. Die Gipsfaserplatten können mit einer Säge zugeschnitten werden, beispielsweise einem Fuchsschwanz. Das Verspachteln von Schraubenlöchern- bzw. Köpfen und der Nähte geht bei beiden Platten einfach und schnell.

Ideal für das Bad

Sollen im Bad Anschlüsse hinter der Wand verschwinden, Trennwände gezogen oder anderes gestaltet werden – die Gipskartonplatten sind dafür ideal. Denn sie lassen sich ohne Probleme mit der richtigen Grundierung Fliesen. Daher sind sie für einen Badausbau der richtige Werkstoff, zumal sie preiswert und einfach transportabel sind.

 

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