Im Sommer sind lange Abende im Garten oder auf der Terrasse das schönste, jedoch darf hierbei die stimmungsvolle Aussenbeleuchtung am Haus nicht fehlen. So kann man mit der Familie oder mit Freunden lange im Freien sitzen und den Abend bei Licht geniessen.
Vor allem im Winter, wenn es morgens noch dunkel ist oder abends früh dunkel wird, sorgt die Aussenbeleuchtung für Sicherheit. Die Aussenbeleuchtung auf der Terrasse und im Garten sorgt dafür, dass die Wege zum Haus gut beleuchtet sind, sodass man nicht ins Blumenbeet tretet oder vielleicht auch über etwas stolpert.
Besucher und auch der Briefträger oder Lieferanten müssen in der Lage sein zu sehen, wo sie hintreten, um sich nicht zu verletzen. Eine Aussenbeleuchtung mit Bewegungssensor eignet sich hierbei natürlich besonders gut und es gibt auch Lösungen, dass diese nicht bei jeder vorbeilaufenden Katze angehen. Es gibt bei der Aussenbeleuchtung einiges zu beachten, wobei dieses 10 Tipps sehr hilfreich sein können.
Wenn Sie Ihr Haus neu bauen, sollten Sie auch ein Konzept für die gesamte Aussenbeleuchtung im Garten und die dazugehörigen Installationen erstellen und diese beim Hausbau miteinplanen. Dies kann Ihnen im Nachhinein viel Arbeit und Zeit ersparen.
Bevor Sie sich für eine Aussenbeleuchtung entscheiden, müssen Sie sich über die gewünschte Funktion der Beleuchtung Gedanken machen. Hier gibt es nämlich drei Hauptfunktionen.
Die Grundbeleuchtung ist die wichtigste, dient zur Orientierung und weist den Weg zum Haus. Sie ist sehr wichtig und sorgt für Ihre Sicherheit und der Sicherheit für Besucher. Hierbei eignet sich natürlich eine Aussenbeleuchtung mit Bewegungssensor besonders gut, denn die schreckt auch gleich Einbrecher ab.
Ein Zonenlicht dient der Beleuchtung bestimmter Bereiche, beispielsweise dem Esstisch auf der Terrasse und das Stimmungslicht sorgt für mehr Atmosphäre und macht den Aufenthalt im Freien stimmungsvoller.
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Wenn Sie sich der Funktion der Beleuchtung erstmals bewusst sind, ist auch die Planung und Auswahl der Aussenbeleuchtung einfacher.
Aussenwandleuchten neben der Türe sind äusserst beliebt, jedoch müssen sie unbedingt blendfrei sein, aber trotzdem genügend Helligkeit gewähren. Zu den Modellen, die sich dafür gut eignen, zählen moderne LED-Lampen, die sehr schöne Muster an die Fassade zeichnen können, Mastleuchten und Pollerleuchten.
Eine Aussenbeleuchtung mit Bewegungssensor erhöht den Bedienkomfort stark und schaltet sich nur dann ein, wenn sie auch gebraucht wird. Bei den verschiedenen Modellen lassen sich wichtige Parameter wie Helligkeit, Reichweite, Leuchtdauer und Erfassungswinkel selbst einstellen.
Die Beleuchtung der Hausnummern wird oft gerne vergessen, ist aber wirklich wichtig. In Notfällen müssen Notarzt oder Polizei Ihr Haus in kürzester Zeit finden und mit einer beleuchteten Hausnummer ist dies wesentlich einfacher. Auch Essenslieferanten suchen oft lange nach den Hausnummern und können sich somit Zeit ersparen.
Für die Beleuchtung eignen sich hinterleuchtete Hausnummern und Downlights, welche die Nummer von oben aus anstrahlen.
Beleuchtete Wege vermeiden gefährliche Unfälle im dunklen, wie das Stolpern oder fallen über die Stiegen oder Unebenheiten. Als Wegleuchten eignen sich Mastleuchten und niedrige Pollerleuchten besonders gut und sorgen für genügend Licht. Treppengeländer sind ideal für Sockelleuchten, beispielsweise in Form von Einbauspots. Die Besucher sollten aber keinesfalls geblendet werden. Wichtig ist es, dass alle Aussenleuchten im Garten ausreichend IP-Schutz haben, dass ihnen die Witterung nicht schaden kann. Eine Mindestschutzart der Leuchten von IP44 ist somit zu beachten und einzuhalten.
Die richtige Beleuchtung schafft Atmosphäre und sorgt für ein schönes und stimmungsvolles Ambiente. Die Sicherheit darf hier natürlich nicht fehlen, damit sich auch keiner verletzt. Sie sollten beim Kauf deshalb stets auf den IP-Schutz achten.
Lichtideen für Partys im Garten oder der Terrasse sind bunte Lampions oder Laternen. Beide gibt es auch in elektronischer Form zu kaufen, wer auf Nummer Sicher gehen will.
Zu den modernen Klassikern zählen Lichterketten mit stromsparenden LEDs, die Bäume oder Sträucher beleuchten können und somit einen wunderschönen Rahmen bilden. Die Terrasse mit Lichterketten zu dekorieren sorgt zusätzlich für einen romantischen Flair.
Gute Solarleuchten sind meist sehr teuer, lassen sich aber gut durch kabelgebundene Stecklampen oder Solarleuchten ersetzen. Beide sorgen für eine stimmungsvolle Akzentbeleuchtung, haben aber eher einen dekorativen Charakter, da sie für die Aussenbeleuchtung im Garten oft nicht ausreichen.
Gute Solar Leuchten sind teuer, zahlen sich aber oft trotzdem aus, da sie unabhängig von der Stromversorgung sind und man keine Kabel legen muss. Ausserdem ist ihr Licht stark und dient zur vollen Beleuchtung.
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Eine gute Aussenbeleuchtung dient nicht nur der Sicht und der Dekoration, sondern schreckt auch Einbrecher oder andere unerwünschte Besucher ab. Diese werden vor allem durch Licht mit Bewegungssensoren abgeschreckt. Man kann Bewegungsmelder auch mit einer selektiven Alarmunterdrückung wählen und die Geräte für bestimmte Lebewesen, ab einer bestimmten Masse registrieren, sodass der Bewegungssensor nicht schon bei einer Katze reagiert. Aussenbeleuchtung mit Bewegungssensoren ist vor allem am Wegbereich zum Haus sehr empfehlenswert.
Die aussenliegende Dämmung einer Hausfassade kann Schaden richten, wenn Bewegungsmelder oder Leuchten direkt daran festgemacht werden. Es ist sehr wichtig, dass die Dämmung luftdicht verschlossen ist, damit keine Wärme entweichen kann. Somit sollten Sie das lieber nicht selbst machen, sondern einen Experten überlassen.
Durch falsches Anbohren können Schäden in der Dämmung entstehen und Kondenswasser kann in die Dämmschicht hineingelangen und Schimmelbildung auslösen. Die Lösung sind universelle Geräteträger für gedämmte Hauswände, die Aussenleuchten, Türkommunikationsanlagen oder Kameras halten können.
Der Anschluss an das Haus ist Luftdicht und frei von Wärme, da die Träger direkt an der Mauer befestigt werden und vollständig mit Dämmmaterial umhüllt werden.
Die verschiedenen Modelle müssen sich natürlich auch für den Garten und die Terrasse eignen. Das bedeutet, Sie müssen Leuchten der Schutzart IP 44 oder höher verwenden, denn diese sind gegen Spritzwasser geschützt und überstehen einen Aufprall fester Fremdkörper mit einem Durchmesser von mehr als einem Millimeter.
Mit diesen Tipps sollten Sie Ihre gewünschte Aussenbeleuchtung für Ihr Haus gut wählen können und sorgen nicht nur für einen guten und dekorativen Eindruck, sondern auch für Sicherheit und Schutz.