Möchten Sie Ihre Dusche sanieren und fragen sich, auf was Sie dabei achten sollten, welche Optionen Sie haben und welche Dusche-Sanieren Kosten auf Sie zukommen werden? Dann ist dieser Beitrag ganz bestimmt interessant für Sie!
Die Dusche ist heutzutage aus keinem Badezimmer mehr wegzudenken. Niemand möchte auf die erfrischende Dusche am Morgen und oft sogar auch am Abend nach getaner Arbeit verzichten. So bevorzugen die meisten Schweizer, falls Sie sich zwischen Badewanne und Dusche entscheiden müssen, ganz eindeutig eine komfortable und möglichst luxuriöse Dusche.
Mit der Zeit sind wir auch alle deutlich anspruchsvoller geworden. Die meisten Hausbesitzer möchten eine separate Dusche und nicht mehr die früher oft übliche Variante der Dusche in der Badewanne, abgetrennt mit einem simplen Duschvorhang.
Derzeit sind ebenerdige Walk-In Duschen sehr beliebt und der Trend geht zu immer mehr Komfort, was die Duscharmaturen angeht. Entsprechend ist die Dusche mittlerweile ein echtes Designelement im Badezimmer und wertet dieses auch optisch ganz klar auf.
Natürlich gibt es mehrere denkbare Gründe für eine Duschsanierung. Sehr oft kommt es vor, dass jemand eine Bestandsimmobilie ersteht und das vorhandene Bad geschmacklich nicht zusagt. Zudem möchten viele Menschen auch nicht das Badezimmer einer anderen Familie weiterbenutzen und wünschen sich ein nagelneues Badezimmer. Mit der Zeit ändert sich auch der Stil von Badezimmern, z.B. was die Fliesengrösse, die Sanitärobjekte und den Komfort angeht. Heutzutage gibt es ganz andere Möglichkeiten als noch vor 20 Jahren.
Zudem gehen auch Duscharmaturen mit der Zeit kaputt, Duschabtrennungen werden unansehnlich, Kachel können angestossen werden oder abplatzen. Kurz: Das Badezimmer nimmt mit der Zeit Schaden und ein Austausch bestimmter Teile kann nötig werden. In diesem Fall entscheiden sich viele Hausbesitzer dazu, dann gleich die komplette Dusche zu erneuern und sich etwas Komfortableres und Luxuriöseres zu leisten.
Und schliesslich kommt es auch sehr oft vor, gerade was Duschen und Badewannen angeht, dass die Hausbesitzer selbst in die Jahre gekommen sind oder vielleicht ein älteres Familienmitglied mit im Haus wohnen soll und die Dusche nun alten- bzw. behindertengerecht saniert werden muss. Da die Walk-In Duschen unglaublich edel und schick aussehen, geht der Trend ohnehin zu dieser Art Duschen – oder zumindest doch zu nahezu ebenerdigen, sehr flachen Duschwannen.
Die wenigsten Menschen mögen die alte Variante der Dusche in der Badewanne, da das Ein- und Aussteigen sehr unbequem ist und eine gefährliche Stolperfalle darstellt, vor allem da durch die Feuchtigkeit die Wanne selbst sowie der Boden davor nass und somit sehr rutschig sein kann.
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Soll das komplette Badezimmer renoviert werden, dann können Sie in diesem Beitrag alle Informationen finden. Zudem haben wir auch einen Spezialartikel zum Thema Sanitärarbeiten.
Bevor Sie nun loslegen, sollten Sie sich unbedingt ein paar grundlegende Gedanken machen, denn wie bei den meisten Projekten ist eine gründliche Planung das A und O. Schliesslich werden Sie eine nicht unbeträchtliche Summe investieren und die Dusche dann wahrscheinlich über Jahre benutzen. Sie sollte deshalb wirklich optimal sein, Ihren Vorstellungen entsprechen und Ihre Funktion perfekt erfüllen.
Fragen Sie sich also zunächst ein paar einfache und vor allem praxisorientierte Fragen:
Von wie vielen Familienmitgliedern soll die Dusche benutzt werden?
Handelt es sich um das einzige Familienbadezimmer und alle Mitglieder werden die Dusche benutzen? Die Duscharmatur muss dann entsprechend verstellbar sein. Hier bieten sich Kombinationen mit Kopfdusche und Handbrause an.
Eine Thermostat-Armatur ist ebenfalls sinnvoll, denn so kann sich jedes Familienmitglied die einmal als angenehm ermittelte Wassertemperatur merken und dann einfach beim Duschen einstellen. Dies reduziert den Wasserverbrauch erheblich, da das langwierige Suchen nach der passenden Temperatur wegfällt.
Haben ein oder mehrere Familienmitglieder spezielle Bedürfnisse?
Ältere oder behinderte Menschen benötigen einen ebenerdigen Einstieg und oft auch Griffe zum Festhalten und eine Sitzgelegenheit. Ein einfacher Vorsprung in der Wand ist oft schon genug. Wer weniger Platz hat, kann auch auf einen Klappsitz zurückgreifen.
Welche räumlichen Bedingungen bietet das Badezimmer?
In kleineren Badezimmern sind Duschkabinen in der Ecke oder in Nischen sehr sinnvoll. Es gibt viele verschiedene Optionen für die Türen, von denen einige platzsparender sind als andere. So ist ein Eckeinstieg mit zweiflügeligen Pendeltüren platzsparender als eine nach aussen aufschwingende Drehtür, Drehfalttüren nehmen weniger Platz weg als Schiebetüren, usw. Die Beratung durch einen Profi ist hier sehr sinnvoll, damit Sie wirklich den vorhandenen Platz optimal ausnutzen können, denn die meisten Bäder sind eher knapp bemessen.
Eine weitere Einschränkung, die heutzutage aber ebenfalls gelöst werden kann, sind Dachschrägen in den ohnehin eher kleinen Badezimmern. Da mittlerweile fast alle Hersteller von Duschabtrennungen – auch im Internet – massgeschneiderte Lösungen anbieten, ist auch dies kein Problem mehr.
Welche Funktionen sollen die Duscharmaturen haben?
Früher gab es kaum Auswahlmöglichkeiten, heutzutage steht der Laie oft ratlos vor der Produktvielfalt. Bevor Sie sich auf Stil, Farbe und Design konzentrieren, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, was die Duscharmatur eigentlich leisten soll.
Wie bereits angesprochen ist ein Thermostat sehr komfortabel und spart zudem auch noch bares Geld, da es den Wasserverbrauch reduziert. Zudem stehen Sie so nie mehr plötzlich im eiskalten oder wahnsinnig heissen Wasserstrahl, wenn sich der Wasserdruck – etwa durch Betätigung der WC-Spülung oder den Gebrauch der Waschmaschine – abrupt ändert.
Zudem gibt es auch herrlich luxuriöse Spa-Lösungen mit Massagedüsen und Dampffunktion. Wer genug Platz und das entsprechende Budget für eine solche Luxus-Duschkabine hat, der kann sich für diese Option entscheiden. Aber auch normale Duschkombinationen aus Kopfdusche und Handbrause haben typischerweise verschiedene Optionen für den Wasserstrahl. Beliebt sind derzeit auch die sogenannten Regenfall-Duschen und andere Spezialvarianten. Diese werden zum Teil aus der Decke mit Wasser gespeist und nicht mehr aus der Wand.
Wie hoch darf der Pflegeaufwand sein?
Es gibt pflegeleichtere und pflegeintensivere Optionen. So muss eine Duschabtrennung aus klarem Glas nach dem Duschen mit einem handelsüblichen Abstreifer von Wasser und Wassertropfen befreit werden, sonst gibt es Flecken.
Was Sie vielleicht nicht stört, wenn es sich um das Elternbadezimmer handelt, in dem Sie auf diese Dinge achten, kann in einem Familienbad aber zu einem echten Ärgernis werden. In diesem Falle ist eine satinierte Glasabtrennung wesentlich pflegeleichter, da man nicht jeden einzelnen Wassertropfen sieht. Das Gleiche gilt für hochglänzende Armaturen im Vergleich zu matten Optionen.
Welches Budget steht zur Verfügung?
Bevor das Projekt ausser Kontrolle gerät, weil Sie sich für allen möglichen Schickschnack begeistern, sollten Sie sich vor dem Gang zum Ausstellungsraum über Ihr Budget klar geworden sein. Denn Duscharmaturen können sehr ins Geld gehen, ebenso wie Spezialanfertigungen von Duschabtrennungen und Duschwannen. Analysieren Sie also Ihre Finanzen vorab und legen Sie eine Obergrenze fest.
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Natürlich gibt es sowohl Fliesen als auch Armaturen und Duschabtrennungen sowie Accessoires in allen möglichen Stilrichtungen und Preislagen. Damit der Profi eine Vorstellung hat, was Sie gerne hätten, sollten Sie bereits im Vorfeld Zeitschriften durchsehen und Sachen, die Ihnen gefallen, ausschneiden, Bilder aus dem Internet kopieren oder vielleicht auch mal einen Ausstellungsraum besuchen und dort ein paar Fotos machen. So erkennt der Profi, wie Ihr Geschmack ist und kann Ihnen dann wesentlich besser bei der Umsetzung helfen.
Eine Duschsanierung kann natürlich verschiedene Dinge beinhalten. Dies hängt von Fall zu Fall von den Vorbedingungen und den Wünschen des Hausbesitzers ab. So sind die Fliesen vielleicht noch in Ordnung und es soll nur der alte Duschvorhang durch eine schicke Glasabtrennung ersetzt werden, oder vielleicht möchten Sie sich eine bessere Duscharmatur mit Thermostat und Massagedüsen gönnen.
Fliesen gibt es in vielen verschiedenen Preisklassen und Sie können ab ca. CHF 10.- pro Quadratmeter neue verlegen lassen. Mehr zum Thema Fliesenlegen und diesbezügliche Kosten finden Sie in diesem Beitrag. Der Einbau einer Duschkabine kostet ca. CHF 400.- bis CHF 600.-. Auch zu diesem Thema haben wir einen Spezialartikel für unsere Leser.
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Der Stundensatz eines Sanitärinstallateurs liegt bei mindestens CHF 60.- meist jedoch noch höher. Bei den Kosten dürfen Sie auch nicht die Anfahrtskosten vergessen. Diese werden entweder pauschal oder nach Kilometern abgerechnet. Oft wird ein Stundensatz als Anfahrtspauschale berechnet.
Nachdem Sie sich also alle wichtigen Gedanken über Funktionalität und Stil gemacht haben und zudem anhand unserer Anhaltspunkte für die Dusche-Sanieren Kosten ein Budget festgelegt haben, können Sie sich nun auf die Suche nach einem passenden Experten machen. Holen Sie aufjedenfall mehr als ein Angebot ein und vergleichen Sie nicht nur den gebotenen Preis, sondern auch die Leistungen. Bitten Sie um Referenzen und beachten Sie am besten auch die Bewertungen anderer Kunden.
Noch einfacher ist das Ganze natürlich, wenn Sie unseren praktischen Offertensucher benutzen. Denn so geben Sie alle Angaben nur einmal ein und bekommen dann mehrere Angebote von hochqualifizierten Handwerkern. Suchen Sie nun einfach in aller Ruhe die beste Option aus und machen Sie sich gemeinsam mit dem ausgewählten Handwerker an die Umsetzung Ihres Projektes. Sie werden sehen – schneller als gedacht werden Sie Ihre neue und komfortable Dusche geniessen können!
Artikelbild © amaviael / 123rf.com