Stromspeicher sind bei denjenigen Photovoltaikanlagen überflüssig, deren produzierter Strom komplett ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Der durch Module erzeugte Strom wird bei solchen Systemen durch Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und dann eingespeist, wobei der Einspeisezähler die eingespeiste Strommenge misst, damit sie korrekt abgerechnet werden kann.
Wärme und Strom mithilfe der Sonne produzieren: Bisweilen ist beides möglich. Dann installiert man eine Photovoltaik-Anlage, mit der aus Sonnenenergie Strom produziert wird, und eine Solarthermie-Anlage, bei der Sonnenwärme für die Erwärmung von Trink- und eventuell Heizungswasser genutzt wird. Aber beides aufzubauen, bedeutet erst einmal Mehrinvestitionen. Wer die nicht tragen kann oder möchte, muss sich entscheiden, ob er das eine oder das andere bevorzugt. Was vorteilhafter ist, lässt sich (wie so oft) pauschal kaum entscheiden. Einige Entscheidungshilfen gibt es dennoch.
Eine Photovoltaikanlage benötigt einen Wechselrichter, weil durch die Photovoltaikmodule Gleichstrom erzeugt wird. Wechselrichter wandeln ihn in den benötigten Wechselstrom um. Wechselrichter ist jedoch nicht gleich Wechselrichter. Man unterscheidet beispielsweise Modul-, String- und Zentral-Wechselrichter und ihre Leistungsstärke hängt bisweilen auch davon ab, wo die Geräte im Photovoltaik-System platziert werden.
Am Anfang steht das Interesse an einer Photovoltaikanlage. Und was dann? Wie geht man vor, wenn es nicht beim reinen Interesse bleiben soll? Dann beschreitet man den Weg zur eigenen Photovoltaik-Anlage, der aus zwei Phasen besteht. Die erste zu durchlaufende Phase ist die Planung, der dann die eigentliche Realisierung folgt. Beide Phasen sollte man mit passenden Fachleuten durchlaufen.
Theoretisch kann ein Photovoltaikmodul einen Wirkungsgrad zwischen 0% und 100% erreichen. Ein 100-prozentiger Wirkungsgrad würde bedeuten, dass 100% der aufs Modul auftreffenden Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt wird. Solch ein Wirkungsgrad ist allerdings praktisch absolut unmöglich. Die Hälfte davon (50%) wird langsam realistisch.
Ein Haus kann heute vielseitig genutzt werden. Nicht nur, um darin zu wohnen, sondern auch um den eigenen Strom erzeugen und darin speichern zu können. Hier kommt die Solarenergie zum Tragen. Diese wird am Tag gewonnen und dann entsprechend auch in der Nacht verbraucht werden. Doch was genau ist Solarenergie denn überhaupt?