Denkt man über eine Holz-Heizung zur Beheizung einer Immobilie nach, kommen verschiedene Systeme in Frage: Der Brennstoff „Holz“ wird in Form von Pellets, Hackschnitzeln, Scheitholz und Holzbriketts angeboten. Die verschiedenen Arten der Holz-Heizung unterscheiden sich unter anderem in den Investitions- und Betriebskosten sowie im Platzbedarf für den Brennstoff.
Möchte man beurteilen, ob es sich bei einer Heizung um eine sparsame Heizung handelt, spielen unter anderem drei Kennwerte eine Rolle: Heizwert, Brennwert und Wirkungsgrad.
Wer seine Heizung modernisieren lässt und dabei den hydraulischen Abgleich vergisst, sorgt im ungünstigsten Fall dafür, dass die Modernisierung nicht die erwünschte Wirkung entfaltet. Ohne hydraulischen Abgleich ist die Warmwasserversorgung der Heizungen in unterschiedlichen Räumen und Stockwerken unterschiedlich hoch. Und das kann dazu führen, dass der Heizkörper im Erdgeschoss bei einem System mit einem Heizkessel im Keller perfekt läuft, während der Heizkörper im Dachzimmer kaum warm wird.
Thermische Solaranlagen können eine konventionelle Heizung mit Solar-Energie ergänzen und so dazu beitragen, Heizkosten zu sparen. Laut Schweizerischer Vereinigung für Sonnenenergie (ssES) kann solch eine Anlage immerhin 25 bis 50% der zur Raumheizung benötigten Wärme liefern.
Wer in der Schweiz plant die Heizung zu erneuern, kann unter Umständen Förderungen für die Heizung in Anspruch nehmen. Eine erste Anlaufstelle für die Recherche, ob man Anspruch auf Fördermittel hat, ist die Website des schweizweiten Gebäudeprogramms.
Baut man eine neue Heizung in seine Immobilie ein, spielen die Kennwerte „Heizleistung“ und „Heizlast“ bei der Auswahl eine wichtige Rolle. Grob gesagt, beschreibt die Heizleistung die von der jeweiligen Heizung abgebbare Wärmeleistung, während die Heizlast den Bedarf beschreibt. Sich für die richtige Heizleistung zu entscheiden, ist wichtig, damit die Heizung die Immobilie auch an kalten Tagen auf eine Wohlfühltemperatur aufheizt, ohne dabei zu viel Energie aufzuwenden.