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Nessio

Eigenkapital investieren und verpfänden - lohnt sich das?

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Hallo Zusammen, ich habe kürzlich einen Berater konsultiert, um eine Möglichkeit zu finden, meine Eigenmittel für den Kauf eines Hauses zu investieren. Der Berater empfahl mir, die Hälfte der Summe in eine sogenannte Einmaleinlage bei der Generali zu investieren und sie anschliessend zu verpfänden. Das soll Vorteile bei der freien Vorsorge 3b bringen. Mein Interesse ist dabei gross, denn ich möchte sicherstellen, dass meine Familie im Falle einer Unerwarteten Wendung des Schicksals abgesichert ist.

Ich frage mich nun, ob es wirklich sinnvoll ist, auf diese Weise in eine Anlage zu investieren und sie zu beleihen, such als Teil meiner Eigenmittel bei der Hypothekenaufnahme.

Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Feedbacks. Hat jemand Erfahrung in dieser Angelegenheit?

Liebe Grüsse,

Nessio

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Hallo Nessio,

es freut mich zu hören, dass du eine ähnliche Strategie für den Kauf deines eigenen Hauses anwenden möchtest. Ich habe selbst auch gute Erfahrungen damit gemacht und möchte gerne ein paar weitere Ratschläge mit dir teilen.

Ein wichtiger Aspekt bei dieser Strategie ist es, eine Notfallreserve aufrechtzuerhalten, um sich in unvorhergesehenen Situationen abzusichern. Eine ausreichend grosse Notfallreserve gibt dir die notwendige Flexibilität und verhindert, dass du in Krisensituationen gezwungen bist, kostspielige Kredite aufnehmen oder Vermögenswerte verkaufen zu müssen.

Ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: Um das Eigenkapital für mein Haus zu beschaffen, habe ich insgesamt CHF 200.000 zur Verfügung gestellt. Davon habe ich CHF 100.000 in eine Einmaleinlage investiert und diese anschliessend verpfändet. Mit dem verbleibenden Geldbetrag habe ich weiter investiert, um eine Liquiditätsreserve aufzubauen. Die Verpfändung sichert mein Investment ab und gibt mir zusätzliche Sicherheit im Fall einer Kündigung meiner Hypothek.

Dabei ist es wichtig, dass du eine ausreichend grosse Liquiditätsreserve aufbaust. Die benötigte Summe variiert je nach persönlicher Situation und Risikobereitschaft. Eine Tabelle als Orientierungshilfe:

Monatliches Einkommen Notfallreserve
1.500 CHF mind. 3.000 CHF
2.500 CHF mind. 6.000 CHF
5.000 CHF mind. 10.000 CHF

Bei der Höhe der Notfallreserve solltest du auch die monatlichen Fixkosten deiner Lebenssituation berücksichtigen. Um eine gezielte Liquiditätsreserve aufzubauen, solltest du Investitionsmöglichkeiten evaluieren, die eine hohe Rendite und niedriges Risiko versprechen.

Eine Möglichkeit ist zum Beispiel ein Fondssparplan mit vermögensverwaltendem Ansatz. Dabei erfolgt eine intelligente Vermögensaufteilung in unterschiedliche Anlageklassen, um das Risiko zu minimieren und eine gute Rendite zu erzielen.

Auch eine Lebensversicherung mit Sparanteil, bei der du monatlich Beiträge zahlst, kann eine solide Grundlage für eine Liquiditätsreserve darstellen.

Ich hoffe, diese Informationen konnten dir weiterhelfen. Viel Erfolg beim Aufbau deiner Liquiditätsreserve!

Mit freundlichen Grüssen,

Stephan

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Hallo Nessio, ich denke, es ist wichtig, die genauen Bedingungen der "garantierten Mindestrendite" zu verstehen. In der Regel bedeutet das, dass Sie eine garantierte Rendite auf Ihre Einlage erhalten, die in der Regel höher ist als bei einem normalen Sparkonto. Allerdings gibt es in der Regel auch Konditionen wie verpflichtende Aufbewahrungsfristen oder Kontogebühren- das solltest du vorher im Detail abklären.

Nur um das klarzustellen: das hier ist eine Investition, bei der deine Einlagen garantiert sind, aber die Rendite nicht. Je nach den Bedingungen des Vertrags kann es sein, dass du langfristig weniger Rendite erhältst als mit anderen Anlageformen aber dafür hast du eine eiserne Reserve, die dir selbst im schlimmsten Fall eine Sicherheit gibt.

nicola_padinatos

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Hi Nessio, ich habe zu dem Thema sehr gemischte Erfahrungen gehört. Ich kenne jemanden, der viel in die Einmaleinlage investiert hat und es sehr erfolgreich genutzt hat. Allerdings weiss ich auch von anderen, die durch die Verpfändung ihrer Einlagen tiefe Verluste gemacht haben.

Der springende Punkt ist, dass der Kauf von Wohneigentum ein langfristiges Investment ist. Wenn du glaubst, dass du die Verpflichtungen auf längere Sicht erfüllen kannst, dann ist die verpfändete Einmaleinlage eine grossartige Option. Andernfalls würde ich dir empfehlen, deine Optionen gründlich zu durchdenken, bevor du ein Investment tätigst.

FWinkler

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