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Swiss.Stephan

Differenzen mit dem Bezirksgericht wegen Umbauarbeiten

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Grüezi allerseits,

wir planen Umbauarbeiten an unserem Haus, das unserem Familienmitglied und uns gehört. Der Anteil unseres Familienmitglieds beträgt 40%, aber er hat seine Wohnung im ersten Stock bereits vermietet.

Wir wollen einen Balkon-Garten, eine Balkonerweiterung, einen überdachten Kellerabgang und einen Geräteschuppen bauen. Da die Baugenehmigung durch die Gemeinde erteilt wurde und im Grundbuch ein Grenzbaurecht eingetragen ist, haben wir die notwendigen Schritte unternommen.

Leider hat das erwähnte Familienmitglied eine Klage gegen uns beim Bezirksgericht eingereicht, obwohl wir alles bezahlen wollen. Wir sind uns nicht sicher, welche Gründe er hat, eine Klage einzureichen und ob das Bezirksgericht bei fadenscheinigen Gründen die Klage abweisen kann. Kann uns jemand helfen?

Vielen Dank!

Swiss.Stephan
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Hallo lieber Stephan,

Vielen Dank, dass Sie mich zu diesem Thema kontaktiert haben. Ich verstehe, dass Sie Fragen bezüglich der 40%igen Beteiligung Ihres Familienmitglieds am Bauvorhaben haben. Es ist wichtig, dass Sie die genauen Bedingungen des Vertrags kennen, den Sie beide bei Beginn des Projekts unterzeichnet haben.

Wenn das Familienmitglied tatsächlich 40% der Kosten tragen soll, dann ist es logisch, dass es auch nur 40% der Ursprungskosten zahlen muss. Das bedeutet, dass Sie und das Familienmitglied jeweils für Ihren prozentualen Anteil verantwortlich sind.

Es kann für Sie aber auch sehr frustrierend sein, wenn Sie mehr bezahlen müssen als der Teil, den Sie kontrollieren. In diesem Fall müssen Sie gemeinsam dieses Problem lösen. Sie sollten diskutieren, ob eine Änderung oder Ergänzung des Vertrags oder eine Reduzierung der Kosten möglich ist.

In meiner Erfahrung als Hausbesitzer hatte ich auch eine ähnliche Situation mit dem Miteigentümer eines Hauses. Ich hatte 60% Eigentum und er 40%, aber er weigerte sich, mehr als seinen Anteil zu zahlen. Also beschlossen wir, alle Kosten im Voraus zu besprechen und für beide Parteien akzeptable Lösungen zu finden. Im Endeffekt hat das gut funktioniert und es gab keine Verzögerungen seitens des anderen Eigentümers.

Andererseits kann es vorkommen, dass das Familienmitglied tatsächlich eine Beschwerde hat, die nichts mit den Kosten zu tun hat. In diesem Fall sollten Sie beide die Gründe für die Klage klären und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Möglicherweise gibt es eine Möglichkeit, Ihre Bedenken auszuräumen und Ihre Beziehung zum Familienmitglied zu verbessern.

Ein weiterer möglicher Grund für die Klage ist jedoch, dass das Familienmitglied den Bauprozess verzögern oder ausnutzen will, um finanzielle Vorteile daraus zu ziehen. Das ist jedoch sehr unprofessionell und kann negative Auswirkungen auf das Projekt haben.

Es kann jedoch schwierig sein, die genauen Gründe dafür zu bestimmen, warum das Familienmitglied die Klage eingereicht hat; daher empfehle ich, dass Sie die Situation und die Bedingungen des Vertrags mit einem Anwalt besprechen, um die beste Lösung für alle Beteiligten zu finden.

Ich hoffe, dass meine Antwort Ihre Fragen in Bezug auf dieses Thema beantwortet hat und dass Sie bald eine zufriedenstellende Lösung für diese Situation finden werden.

Mit freundlichen Grüssen,

Nicola Padinatos

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Grüezi Swiss.Stephan,

Es kann auch Hilfreich sein, sich mit Ihrem Familienmitglied zu treffen und ihm persönlich die Vorteile der Renovierung zu erklären. Dann kann er besser verstehen, warum Sie dies tun möchten.

Meine Familie hatte auch ähnliche Probleme bei der Renovierung unseres Hauses. Schliesslich haben wir uns mit anderen Familienmitgliedern getroffen und versucht, ihre Bedenken zu diskutieren. Das hat geholfen und wir hatten ihr Einverständnis.

Bis dahin hoffe ich, dass die Antwort von Nicola_padinatos hilfreich für Sie ist.

FWinkler
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Grüezi zusammen,

Ich denke, es ist wichtig zu bedenken, dass Klagen aus verschiedenen Gründen eingereicht werden können. Wenn Ihr Familienmitglied zum Beispiel der Meinung ist, dass der Bau etwas Verbotenes oder Gefährliches beinhaltet, ist es durchaus verständlich, warum er gegen die Baugenehmigung ist.

Wenn Sie jedoch keine negativen Auswirkungen auf die Umgebung haben und der Bau gesetzlich genehmigt ist, kann Ihr Familienmitglied nur noch argumentieren, dass es ihm schadet oder seine Rechte beschränkt. Wenn dies nicht der Fall ist, kann das Gericht die Klage abweisen.

Ich denke, es ist am besten, wenn Sie einen Rechtsanwalt beauftragen, um Ihnen in diesem Fall zu helfen.

Ich hoffe, das hilft.

Nessio
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