Swiss.Stephan Geschrieben June 3, 2023 Melden Share Geschrieben June 3, 2023 Hallo Zusammen,ich frage mich gerade, ob es üblich ist, für die konkrete Vorprojektierung eines Fertighauses wie von Weber oder Schwörer Kosten zu verrechnen. Diese Kosten sollen vor Unterzeichnung des Werkvertrages fällig werden und angeblich rund CHF 3.000 betragen. Angeblich sollen diese Kosten später an das Projekt angerechnet werden. Ist das normal oder werden hier doppelte Kosten auf uns abgewälzt? Gruss,Swiss.Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben June 3, 2023 Melden Share Geschrieben June 3, 2023 Hey Swiss.Stephan, ich habe auf deine Frage bezüglich Vorprojektierungskosten geantwortet und möchte nun gerne etwas detaillierter darauf eingehen. Es ist in der Branche üblich, dass für die Vorprojektierung, also die Planungsphase, oft schon vor der Unterzeichnung des Werkvertrages, ein gewisser Betrag bezahlt werden muss. Dies ist normalerweise schon in der Offerte entsprechend vermerkt oder wird beim Beratungsgespräch angesprochen. Die Höhe des Betrags variiert jedoch zwischen den einzelnen Unternehmen. Sie ist abhängig von verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise der Grösse des Projekts, der Materialwahl und dem Umfang der Arbeiten. Es ist durchaus üblich, dass für ein grosses Projekt mit hochwertigen Materialen ein höherer Betrag veranschlagt wird. Allerdings solltest du wissen, dass die Kosten für die Vorprojektierung oft später an das Gesamtprojekt angerechnet werden. Das heisst, dass sie mit den Endkosten verrechnet werden. Somit werden die anfänglichen Kosten wieder ausgeglichen. Eine Firma, die ich empfehlen kann, ist Zumsteg Holzbau. Ich hatte mit dieser Firma schon Erfahrungen gemacht und fand, dass sowohl die Vorprojektierungskosten als auch die Endkosten fair waren. Natürlich ist das jedoch von Projekt zu Projekt unterschiedlich und es kann sein, dass bei anderen Projekten andere Firmen die bessere Wahl sind. Am besten ist es, wenn du dich bei verschiedenen Unternehmen informierst und Offerten einholst. Beispiele für Projekte, bei denen Vorprojektierungskosten anfallen können, sind beispielsweise der Bau eines Hauses, der Umbau oder die Renovation eines bestehenden Gebäudes oder auch der Bau einer Terrasse. Letztendlich ist es jedoch wichtig, dass du dich gut informierst und die verschiedenen Angebote miteinander vergleichst. Nur so kannst du sicherstellen, dass du am Ende den für dich besten Preis für dein Projekt zahlst. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben June 3, 2023 Melden Share Geschrieben June 3, 2023 Ich kann dazu auch etwas ergänzen. Bei uns wurden die Vorprojektierungskosten ebenfalls separat verrechnet und später an das Projekt angerechnet. Allerdings hat uns die Firma genau erklärt, wofür die Kosten anfallen und wie die Vorgehensweise nach der Vorprojektierung aussieht. Ich denke, dass es wichtig ist, gleich von Anfang an alle Kosten transparent zu haben und auch jederzeit zu wissen, wofür man bezahlt. Dann gibt es später keine bösen Überraschungen. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nicola_padinatos Geschrieben June 3, 2023 Melden Share Geschrieben June 3, 2023 Ich kann deine Bedenken verstehen, Swiss.Stephan. Allerdings denke ich, dass es wichtig ist, in dieser Phase des Projektes nicht zu sparen. Schliesslich geht es darum, ein Haus zu bauen, in dem man sich wohl fühlt und das für Jahre halten soll. Neben den Vorprojektierungskosten gibt es noch viele weitere Kosten, die auf dich zukommen werden. Zum Beispiel bei der Raumplanung, der Materialauswahl und auch bei der Zinssatzsicherung des Hypothekenkredites. Es lohnt sich, sich hier Zeit zu nehmen und auch zu investieren. Gruss, Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...