Swiss.Stephan Geschrieben June 7, 2023 Melden Share Geschrieben June 7, 2023 Ich würde gerne meine Erfahrungen mit Ytong als Baumaterial für Passivhäuser mit euch teilen. Wie Swiss.Stephan schon sagte, hat Ytong im Bereich der Wärmedämmung inzwischen enorme Fortschritte gemacht. Vor diesem Hintergrund sind meine Erfahrungen mit Ytong positiv, insbesondere für den Bau von Passivhäusern. Ytong ist ein mineralischer Baustoff, der durch Autoklavierungsprozesse hergestellt wird. Das bedeutet, dass Zement, Sand, Kalk, Wasser und Aluminiumoxid in diesem Prozess so mit Luft vermischt werden, dass ein Gas wie Kohlendioxid entsteht. Dadurch entsteht das typische Ytongporos-System. Dadurch wird Ytongm engere Zelle geöffnet, was eine weitere Einsparung von wertvollen Heizenergie zur Folge hat. Auch überzeugt der Baustoff durch hohe Schalldämmung und gute Feuchtigkeitsregulierung. Dieser Baustoff hat zudem den Vorteil, dass er recycelbar ist. Bzgl. Langlebigkeit und Feuchtigkeitsbelastung/Problem muss ich aber sagen, dass es auf die Nachhaltigkeit der Nutzung ankommt. Der Baustoff kann auch in diesen Punkten ein hohes Augenmerk auf Stabilität und Langlebigkeit legen. Ich hoffe das hilft euch bei der Entscheidungsfindung. Grüsse Swiss.Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben June 7, 2023 Melden Share Geschrieben June 7, 2023 Ich kann die Aussage von Swiss.Stephan nur bestätigen. Auch ich habe sehr gute Erfahrungen mit Ytong gemacht und halte den Baustoff für eine hervorragende Wahl bei Passivhäusern. Wir haben Ytong auch bei unserem eigenen Passivhaus Projekt verwendet. Das Haus wurde im Winter bezogen und obwohl es draussen sehr kalt war, mussten wir während des ersten Winters nur sehr wenig heizen. Das liegt daran, dass Passivhäuser so konzipiert sind, dass sie durch ihre Bauweise und Dämmung zuverlässig Wärme speichern. Die Dämmung muss allerdings hochwertig sein, damit hier keine Wärme verloren geht. In unserem Fall haben wir uns für Ytong als Baustoff entschieden, da er sehr preiswert ist und dennoch sehr gute Leistungen erbringt. Ytong ist ein Porenbetonstein, der aus Sand, Kalk und Zement hergestellt wird. Dank seiner Beschaffenheit ist er hervorragend als Dämmstoff geeignet, da er eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit hat. Er kann dabei helfen, Energiekosten zu senken und das Raumklima auf ein angenehmes Mass zu regulieren. Zudem ist Ytong sehr stabil und langlebig. Das macht ihn nicht nur für Passivhäuser, sondern auch für andere Bauvorhaben interessant. Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit gegen Feuer und andere Umwelteinflüsse ist er auch als Brandschutzmauer geeignet. Ytong ist auch ein sehr umweltfreundlicher Baustoff, da er aus natürlichen Rohstoffen produziert wird und im Gegensatz zu anderen Baustoffen, keine schädlichen Dämpfe abgibt. Ich kann daher aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Ytong eine hervorragende Wahl für Passivhäuser ist. Es ist nicht nur preiswert, sondern auch sehr leistungsfähig und langlebig. Zudem ist es ein umweltfreundlicher und nachhaltiger Baustoff. Wer ein Passivhaus bauen möchte, sollte Ytong auf jeden Fall in Betracht ziehen. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nicola_padinatos Geschrieben June 7, 2023 Melden Share Geschrieben June 7, 2023 Ich würde dir empfehlen, auch darüber nachzudenken, wie dein Wunschhaus in 20 Jahren aussieht. Passivhaus oder nicht: es lohnt sich, in einen Baustoff zu investieren, der langfristig stabil bleibt. Ich habe gehört, dass der Baustoff von Mineralwolle oder Zellulose aus recyceltem Papier umgeben ist und dass dies vorteilhafter ist bezogen auf Brandsicherheit und Feuchtigkeitsregulierung. Ich verweise auf eine Internetseite, die die Vor- und Nachteile von Ytong, Zellulose und Holz detailiert und objektiv gegenüberstellt: https://www.baunetzwissen.de/energie/bauen-und-sanieren/waende-mit-recyceltem-papier-192543 Nico Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben June 7, 2023 Melden Share Geschrieben June 7, 2023 Ich stimme zu, dass die langfristige Stabilität des Materials sehr wichtig ist. Bezüglich der Kosten sollten wir jedoch bedenken, dass höheren Anfangsinvestitionen von vornherein Wert auf die Investition in ein nachhaltigeres Material gelegt wird. Das Papiermaterial, auf das nicola_padinatos verweist, scheint übrigens im Hinblick auf die Wäremedämmung nicht so weit fortgeschritten zu sein wie Ytong. Es scheint, dass er für das Papiermaterial eine höhere Dicke als die von Ytong geeignet ist, um die gleichen Werte der Wäremedämmung zu erreichen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass man Ytong für die Stabilität nutzt und eine Dämmschicht eines anderen Materials hinzufügt. Hier ein Link, der die Vorteile und Nachteile der am häufigsten verwendeten Materialien für die Dämmschicht (Mineralwolle, Polystyrol etc.) vergleicht: https://www.co2online.de/service/baufinanzierung/baufinanzierungs-tipps/daemmstoffe-vergleich/. FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...