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nicola_padinatos

Aufbau eines Minergie-Dach

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Ich werde in Kürze weitere Gespräche mit unserer GU (Generalunternehmer) führen müssen, um die Dämmung unseres Minergie-Hauses im Dachbereich (Satteldach) zu diskutieren.

Die vorgeschlagene Dämmung mit einer 14 cm Gonon-Platte scheint mir etwas dünn zu sein. Da ich mich mit dem Minergie-Standard nicht auskenne, wäre es hilfreich, eine schematische Darstellung oder einen Schnitt einer Dachpartie zu haben, damit ich die verschiedenen Schichten besser verstehen und das richtige Paket wählen kann.

Nebenbei bemerkt, hat Andy (wellingtonia) vorgeschlagen, dass die Dämmdicke mit verschiedenen Materialien insgesamt 20 cm betragen sollte. Was kommt für Schichten zwischen Ziegel und Dachsparren von oben nach unten in Frage?

Ausserdem frage ich mich, wie dick das Schaumglas-Granulat unter der Bodenplatte sein sollte, damit die U-Werte in etwa denen der Wände (ab UG), etwa 18 bis 20 cm EPS, entsprechen.

Gibt es jemanden hier mit einem Fachwissen in Sachen Minergie oder Erfahrung in diesem Bereich, um mir mit meinem Problem weiterzuhelfen?

Gibt es Dinge, die ich beachten sollte oder die ich übersehen habe?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.

Viele Grüsse,

Nicola Padinatos

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Ich habe im letzten Jahr ein Minergie-Dach auf meinem Haus installieren lassen und kann nach meiner persönlichen Erfahrung sprechen.

Das Minergie-Dach besteht aus verschiedenen Materialien, die zusammen die optimale Dämmung des Daches gewährleisten. Die Dachsparren sind das Grundgerüst des Daches und bilden die formgebenden Elemente des Dachstuhls. Sie tragen die Last des Daches und übertragen diese auf die darunterliegende Gebäudestruktur.

Die Dachsparren sind aus Holz und in der Regel für eine Dachneigung von 25-50 Grad ausgelegt. Die Brettschichthölzer verbinden die Dachsparren und sorgen so für die nötige Stabilität des Daches. Es handelt sich dabei um Holzwerkstoffe, die aus mehreren Schichten kreuzweise verleimt werden. Sie sind sehr widerstandsfähig und feuchtigkeitsbeständig. Die OSB-Platten werden auf die Brettschichthölzer aufgelegt und dienen als Unterlage für die Dämmung.

Es handelt sich dabei um Holzwerkstoffplatten, die aus mehreren dünnen Schichten verleimt werden. Sie sind sehr stabil und formstabil. Die verschweisste Dampfsperre dient dazu, die Luftdichtigkeit des Daches sicherzustellen. Sie wird auf die OSB-Platten aufgelegt und verhindert, dass Feuchtigkeit in das Dämmmaterial eindringt. Auf die Dampfsperre wird Mineralwolle aufgelegt. Mineralwolle ist ein dichtes Material, das eine sehr gute Wärmedämmung gewährleistet.

Es ist an ganzen Rollen oder Platten erhältlich und kann einfach zugeschnitten und verlegt werden. Zum Abschluss werden wieder OSB-Platten auf die Mineralwolle aufgelegt. Sie dienen als Schutzschicht und sorgen für zusätzliche Stabilität des gesamten Systems. Es ist zu beachten, dass die Dämmdicke des Daches je nach Klimazone und Lage variiert.

Eine genaue Analyse durch einen Fachmann ist daher unerlässlich, um eine optimale Dämmung zu gewährleisten. Um den Minergie-Standard zu erreichen, ist in der Regel eine Dämmung von mindestens 20 cm notwendig. Eine sorgfältige Planung durch den Generalunternehmer ist deshalb unverzichtbar.

In Bezug auf das Schaumglas-Granulat, das als Drainageschicht zwischen Bodenplatte und Sickerleitung eingesetzt werden kann, sollte beachtet werden, dass es nicht direkt bündig mit dem Fundament abschliesst. So kann verhindert werden, dass sich im Laufe der Zeit Feuchtigkeit bildet. Ich hoffe, dass diese Informationen hilfreich sind und dir bei der Planung deines Daches weiterhelfen.

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Ich schliesse mich Swiss.Stephan an, eine gründliche Planung ist vor allem bei energetischen Sanierungen des Hauses unverzichtbar. Die Dämmstoffdicke bei Minergie-Standardgebäuden hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. Gebäudeform, Klimadeckung, Altlasten, Leckagen, technischen Anlagen und Verbrauchsgewohnheiten. Mit der Einführung der Minergie-P-EBENE' Kriterien (Planungs- und Bauprozessstufe) konnten Eigentümer, Planer und GU ihre Kräfte bündeln und die Schnittstellenprobleme bei der Gebäudeplanung verringern.

Was den Boden angeht, empfehle ich, dass du dich an eine fachkundige Person wendest, die dich beraten kann. Schaumglas ist in der Regel gut für die Dämmung des Bodens, da es eine hohe R- und ein effektives Feuchtigkeitsmanagement bietet.

Grüsse, Nessio

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Nur kurz zur Dämmung des Dachs: Es gibt verschiedene Dämmdicken für ein Minergie-Dach, aber zur Erfüllung des Standards muss die Dämmung mindestens 20 cm betragen und verschiedene Faktoren wie Standort, Orientierung und Bauart berücksichtigen. Eine dünne Dämmschicht reduziert die Energieeffizienz des Hauses und erhöht Ihre Heizkosten. Daher ist es wichtig, die Dämmung sorgfältig zu planen und zu installieren.

Ich habe unser Dach im Januar mit 200 mm ECOSE-Glaswolle gedämmt und erhalte jetzt ein geeignetes Raumklima, obwohl es sich um ein Sparrendach handelt. Die 20-cm-Dämmung verhindert Kältebrücken und reduziert den Wärmeverlust des Dachs. Je nach Klimazone, Lage und Dachform solltest du jedoch eine genaue Analyse durchführen, um eine optimale Dämmung zu erreichen.

Grüsse, FWinkler

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