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Swiss.Stephan

Auslegung einer Gasheizung für einen Altbau

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Wir wollen unsere alte Ölheizung durch eine moderne Gasheizung ersetzen. Im Erdgeschoss nutzen wir eine Fussbodenheizung und im Obergeschoss haben wir Radiatoren. Die neue Heizung soll mit 2 Heizkreisläufen betrieben werden.

Wir möchten die benötigte Heizleistung des Systems in kW berechnen. Unser Haus wurde 1950 gebaut und wir haben es zusätzlich isoliert. Die Dach- und Kellerdecken sind isoliert und haben eine Wohnfläche von etwa 150m2. Leider haben wir nur einen Ölverbrauch von 2.700 Litern, der uns während der Heizperiode 2021/2022 angefallen ist.

Die Heizungsfirma schlägt Elco, Thision S stufenlos modulierend, Typ 13.1 mit einer Heizleistung von 2,3 bis 13,3 kW vor. Können wir das irgendwie verifizieren oder berechnen?

Beste Grüsse,

Stephan

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Ich denke, dass die Heizungsfirma in diesem Fall die richtige Heizung für das Haus empfiehlt. Doch um die tatsächliche Heizleistung zu bestimmen, müsste eine sogenannte Wärmebedarfsberechnung durchgeführt werden. Diese Berechnung berücksichtigt den Wärmedurchgangskoeffizienten (auch U-Wert genannt) der verschiedenen Bauteile des Hauses, wie zum Beispiel Wände, Fenster oder Dach.

Anhand dieser Werte lässt sich dann die benötigte Heizleistung ermitteln. Ein einfacher Ansatz, um den ungefähren Heizbedarf zu ermitteln, ist die Beziehung zwischen Wohnfläche und Energiebedarf. Laut Schweizer Norm (SIA 380/4) beträgt der durchschnittliche Energiebedarf für Wohngebäude ohne Lüftungsanlage etwa 75 kWh/m² im Jahr. Nehmen wir an, die zu beheizende Wohnfläche beträgt 150m².

Multipliziert man diesen Wert mit dem durchschnittlichen Energiebedarf, ergibt sich ein ungefährer Heizbedarf von 11.250 kWh/Jahr oder 13,12 kW. Der Vorschlag des Heizungsbauers geht nicht nur auf die richtige Heizleistung ein, sondern berücksichtigt auch die maximale Anzahl an Einschalstunden. Diese ist wichtig, um eine Überlastung der Heizung zu vermeiden und ihre Lebensdauer zu verlängern.

Zusammenfassend kann man sagen, dass eine genaue Wärmebedarfsberechnung die beste Methode ist, um den Heizbedarf eines Hauses zu ermitteln. Doch auch einfache Schätzungen anhand der Wohnfläche können eine grobe Orientierung geben. Wenn man sich für die richtige Heizung entscheidet, sollte man auch ihre maximale Leistung und die Anzahl der Einschalstunden berücksichtigen, um langfristig Freude an der neuen Heizung zu haben.

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Ich stimme FWinkler zu. Bei einer neuen Heizung sollten Sie sich auch nach den lokalen Förderprogrammen erkundigen.

Im Kanton Basel-Stadt gibt es beispielsweise das "Programm zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien". Hier gibt es Zuschüsse von bis zu 50% der Investitionskosten für den Austausch von Umweltbelastenden Heizungen.

Ich würde mich an Ihrer Stelle bei den lokalen Behörden erkundigen.

Nessio

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Ich würde auch empfehlen, sich über die Wartung der neuen Heizung Gedanken zu machen.

Eine jährliche Wartung ist notwendig um die energetische Effizienz zu sichern. So kann ein optimales Brennstoff-Luftverhältnis sicherstellen, dass die Verbrennung nicht nur sauber abläuft, sondern auch der Brennstoff effizient genutzt wird. Dadurch wird der Brennstoffverbrauch reduziert und somit auch der CO2-Ausstoss. Ich denke, hier muss man langfristig genauer hinschauen.

Nicola Padinatos

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Gast
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