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nicola_padinatos

Gipsarbeiten - Was ist akzeptabel?

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Liebe Forumsgemeinde,

Bei uns wird fleissig am Innenausbau gearbeitet. Vor einigen Wochen wurde der Gipsputz aufgetragen. Wir haben bereits eine Fensterlaibung reklamiert, da sie schief war und zweimal nachgebessert werden musste. Leider haben wir nicht alle Wände mit einer Wasserwaage überprüft.

Als jetzt der Parkettleger und der Schreiner (für die Türen) vorbeikamen, wurde uns immer klarer, dass die Wände nicht gerade sind. Ohne Korrekturen werden wir grosszügige Fugen benötigen, um Türrahmen und Sockelleisten anzubringen. Das bereitet uns jedoch Probleme, da in den meisten Räumen demontierbare Sockelleisten mit Kabeleinzug geplant sind.

Sowohl der Parkettleger als auch der Schreiner haben uns "off-the-Record" gesagt, dass die Gipsarbeiten nicht "normal" sind und auf anderen Baustellen anders aussehen. Der Architekt wiederum meint, dass es sich um ein altes Haus handelt und man mit schiefen Wänden rechnen müsse. Das sei völlig normal und im akzeptablen Rahmen. Ausserdem hätten wir ja darum gebeten, möglichst platzsparend zu arbeiten, um keinen Raum zu verlieren.

Der Gipser wurde jedoch nicht gefragt, ob er die Wände gerade machen solle. Der Architekt wischt die Tatsache, dass auch die neuen Wände schief sind (angeblich aufgrund einer ungenauen Montage des GIS-Elements durch den Sanitärfachmann, was nicht die Schuld des Gipsers sei), einfach beiseite.

Für mich besteht ein Unterschied darin, dass "es nicht 100%ig gerade sein muss, wenn dafür 4 cm Gips aufgedoppelt werden müssen" und "bitte so wenig wie möglich an Gips, auch nicht die Delle, wo zwei Gipsplatten aufeinandertreffen, ausgleichen".

Ausserdem verstehe ich nicht, wie ein Problem an der alten Wand liegen kann, wenn sie mit einer Gipsplatte ausgeglichen und die fertige Wand dann wellenförmig verläuft. Das ist doch eindeutig ein Fehler beim Auftragen des Gipses, da die darunter liegende Gipsplatte gerade ist, oder nicht?

Wir haben uns für einen preiswerten Gipser entschieden, aber der Architekt hatte bereits Erfahrungen mit ihm und uns gesagt, dass einige Anpassungsarbeiten nötig sein würden, es aber letztendlich gut ausgehen würde. Es könnte lediglich zwei bis drei Versuche erfordern. Damit waren wir einverstanden, aber nicht damit, dass der Architekt jetzt nicht bereit ist, solche Nachbesserungen zu fordern.

Ist es wirklich so, dass wir vom Gipser nicht erwarten können, dass wir im Anschluss Sockelleisten und Türrahmen ohne grosse Fugen montieren können? Besonders in einem 150 Jahre alten Haus (aber im Rahmen einer Kernsanierung, bei der 90% der Wände mit Gipsplatten neuwandverkleidet wurden)?

Ich denke, dass wir den Architekten erneut auffordern müssen, die Wände korrigieren zu lassen. Sollte er dies nicht tun, könnten wir drohen, einen Experten vom Maler- und Gipserverband hinzuzuziehen.

Hat noch jemand eine bessere Idee oder gute Argumente? Oder liegen wir einfach falsch?

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Lieber Nicola,

Ich kann gut verstehen, dass dich diese Situation sehr frustriert. Bei Gipsarbeiten ist es absolut wichtig, dass sie mit hoher Genauigkeit durchgeführt werden, vor allem im Innenausbau. Deine Bedenken, was die Sockelleisten und Türrahmen betrifft, sind völlig berechtigt. Es sollte durchaus möglich sein, sie ohne grössere Kittfugen anzubringen.

Meiner Meinung nach ist es deshalb sinnvoll, den Architekten erneut auf diese Probleme hinzuweisen und ihn um eine Korrektur der Gipsarbeiten zu bitten. Sollte er sich nicht kooperativ zeigen, könnte es eine gute Idee sein, einen Experten einzuschalten. Ein unabhängiger Fachmann kann die Qualität der Arbeit beurteilen und gegebenenfalls weitere Schritte empfehlen.

Um deine Argumentation zu unterstützen, könntest du eventuell Fotos von den fehlerhaften Stellen machen und sie dem Architekten zeigen. Das könnte seine Sichtweise auf die Situation verändern und seine Bereitschaft zur Korrektur erhöhen.

Als Beispiel für die Probleme könnten wir uns die Sockelleisten genauer anschauen. Wenn sie nicht richtig montiert werden, kann dies zu einer unschönen Optik führen. Stellen wir uns vor, die Sockelleisten weisen grosse Kittfugen auf oder sie sind uneben angebracht. Das kann den Gesamteindruck des Raumes stark beeinträchtigen und das Resultat der Gipsarbeiten minderwertig erscheinen lassen.

Auch die Türrahmen sind von grosser Bedeutung. Wenn hier unsauber gearbeitet wird, können die Türen möglicherweise nicht richtig schliessen oder es entstehen Lücken zwischen dem Rahmen und der Wand. Das kann zu Zugluft und sogar zu Schimmelbildung führen.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie sich die mangelhafte Ausführung der Gipsarbeiten negativ auf das Gesamtergebnis auswirken kann. Deshalb ist es dringend erforderlich, dass der Architekt diese Fehler korrigiert, um ein qualitativ hochwertiges Ergebnis zu erzielen.

Ich hoffe wirklich, dass sich dein Problem bald lösen lässt und wünsche dir viel Erfolg dabei, deine Forderungen durchzusetzen.

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Hallo Nicola Padinatos,

Es tut mir leid zu hören, dass du mit den Gipsarbeiten nicht zufrieden bist. In einer Kernsanierung ist es wichtig, dass die Wände gerade sind, damit der Ausbau reibungslos verläuft.

Es wäre ratsam, nochmals das Gespräch mit dem Architekten zu suchen und zu betonen, dass die vorhandenen Mängel behoben werden müssen. Vielleicht kann auch ein gemeinsamer Termin mit dem Gipser vereinbart werden, um die Situation vor Ort zu besprechen und Lösungen zu finden.

Wenn der Architekt weiterhin keine Verantwortung übernehmen will, wäre es sicherlich eine gute Idee, einen Experten hinzuzuziehen, um eine objektive Meinung zur Qualität der Gipsarbeiten einzuholen.

Es ist wichtig, dass du deine Bedenken und Forderungen kommunizierst, um sicherzustellen, dass die Arbeiten ordnungsgemäss erledigt werden.

VG Stephan

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Grüss dich Nicola,

Es tut mir leid zu hören, dass die Gipsarbeiten nicht wie erwartet verlaufen sind. Es ist frustrierend, wenn man die Arbeit anderer Gewerke verzögern muss, um Mängel an den Wänden zu beheben.

Was mich an deinem Beitrag interessiert, sind die neuen Wände, die ebenfalls nicht gerade sind, obwohl der Gipser dafür verantwortlich ist. Ich denke, es könnte sinnvoll sein, dies näher zu untersuchen.

Vermutlich liegt das Problem nicht nur an der alten Wand, sondern auch daran, wie der Gips aufgetragen wurde. Es wäre hilfreich, dies dem Architekten und dem Gipser mitzuteilen und zu fragen, warum die neuen Wände nicht den gewünschten Standards entsprechen.

Vielleicht kann eine gemeinsame Besichtigung mit dem Architekten, dem Gipser und anderen beteiligten Gewerken Klarheit schaffen und Lösungen für die Situation finden.

Ich wünsche dir viel Glück bei der Behebung dieser Probleme! ;)

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