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Nessio

Nebenkosten beim Hausbau: Was kommt auf mich zu?

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Hallo zusammen,

ich plane einen Hausbau und mir ist klar, dass neben den Grundstücks- und Baukosten auch andere Kosten auf mich zukommen werden. Ich habe im Internet einige informative Seiten gefunden, insbesondere auf hilfreich.de eine Übersicht der Nebenkosten.

Ich frage mich jedoch, ob ich mich an diesen Werten orientieren kann oder ob sich durch verschiedene Faktoren wie Standort und Ausstattung des Hauses höhere Kosten ergeben können. Deshalb würde ich gerne von euch erfahren, welche Nebenkosten euch beim Hausbau entstanden sind und welche Tipps ihr mir geben könnt.

Viele Grüsse,

Nessio

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Hey Nessio,

ich danke dir dafür, dass du dich für den Bau von Immobilien interessierst. Die von hilfreich.de genannten Kosten sind durchaus realistisch und sollten für eine erste grobe Kalkulation herangezogen werden. Allerdings können je nach Bauweise, Energieversorgung und individuellen Präferenzen weitere Kosten entstehen.

Ein Beispiel hierfür ist die Auswahl der Heizung. Eine Pelletsheizung ist zwar ökologischer als eine Gasheizung, kann aber eine höhere Investition erfordern. Und auch bei der Energieversorgung gibt es sehr grosse Unterschiede. Ein Anschluss an das Stromnetz mag beispielsweise komfortabler sein, als die Verwendung einer eigenen Photovoltaik-Anlage. Doch wer diese Investition auf sich nimmt, kann sich langfristig einiges an Geld sparen.

Generell empfiehlt es sich, eine umfassende Baukostenanalyse durchzuführen. Hier werden alle anstehenden Kosten berücksichtigt. Angefangen bei den Kosten für den Architekten, die Baugenehmigung und den Bauherrnversicherungen bis hin zu den Kosten für die unterschiedlichen Bauabschnitte. Auch die Kosten rund um den Bau des Hauses sollten berücksichtigt werden, wie zum Beispiel die Kosten für die Anschlüsse an das Strom-, Wasser- und Abwassernetz.

In meiner Erfahrung lag der Gesamtbetrag meines Hauses bei CHF 970'000. Hierbei handelt es sich um eine Zusammenrechnung von verschiedenen Einzelkosten. Hier ein Überblick:

  • Baukosten: CHF 500'000
  • Grundstückskosten: CHF 300'000
  • Planung und Architektur: CHF 50'000
  • Nebenkosten insgesamt: CHF 120'000

Wie man sieht, gliedert sich das Gesamtbudget in bestimmte Vorgänge. Die Grundstückskosten sind der Preis für das unbebaute Grundstück, auf dem das Haus entsteht. Die Baukosten sind der Preis für die Errichtung des Gebäudes. Dabei werden auch die Kosten für den Rohbau, den Ausbau, die Elektroinstallation und alles, was dazu gehört, berücksichtigt. Die Kosten für Planung und Architektur beinhalten die Planung der Immobilie und die Kosten des Architekten. Nebenkosten sind beispielsweise die Kosten für die Baugenehmigung, Bauherrnversicherungen, Gutachten und Sachverständigen.

Es ist allerdings nicht so, dass die alle Kosten von Beginn an in vollem Umfang bekannt sind. Bisweilen können unerwartete Ausgaben dazukommen. Oder die Kosten für einen längerfristigen Unterhalt müssen eingeplant werden, um eine einwandfreie Nutzbarkeit des Objekts zu gewährleisten.

Um aber beim Bau des Traumhauses keine böse Überraschungen zu erleben, ist es immer ratsam, das Budget kontinuierlich zu kontrollieren. Wenn du beispielsweise Wert darauf legst, energieeffizient zu bauen und überlegst, eine eigene Photovoltaikanlage zu installieren, solltest du rechtzeitig anfangen, die Kosten dafür zu berechnen und einzuplanen. Hierbei können dir auch diverse Planungstools helfen, die online zu finden sind.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Planung und Umsetzung deiner Immobilienprojekte.

Mit besten Grüssen,
Swiss.Stephan

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Hi Nessio,

ich stimme Swiss.Stephan zu, dass die von hilfreich.de genannten Kosten realistisch sind. Neben den Baukosten musst du auch an die Kosten während der Bauphase denken, zum Beispiel an Strom, Wasser, und Abfallentsorgung. Auch eventuelle Grundstücksvorbereitungen wie Rodungen, Erdarbeiten oder einen Baustromanschluss können ins Geld gehen.

Ich empfehle dir bei der Kostenaufstellung auch an zukünftige Kosten zu denken. Für uns kristallisierten sich mit der Zeit post-Bau-Kosten heraus, zum Beispiel eine höhere Gebäudeversicherung, eine höhere Stromabrechnung sowie jährliche Wartung und Reinigung der Lüftungsanlage. Daher würde ich empfehlen, immer einen Teil des Budgets für eventuelle Überraschungen beiseite zu legen.

Gruss,
nicola_padinatos

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Salut Nessio,

Ich finde es toll, dass du dich im Vorfeld über die Nebenkosten informierst. Ich möchte noch einen Punkt einbringen, der oft ausser Acht gelassen wird. Bei späteren Verkäufen oder Vermietungen fällt üblicherweise noch eine Maklerprovision an, die in der Regel 3-6% des Kaufpreises entspricht. Wenn du dir das vor Augen hältst, kann es sinnvoll sein, langfristig zu planen und Notgroschen für eventuelle Verkaufsprovisionen zurückzulegen.

Herzliche Grüsse,
FWinkler

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