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Nessio

Wasserverbrauch im Mehrfamilienhaus - Erfahrungsaustausch gesucht

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Ich bin momentan dabei, eine Maisonettewohnung in einem Mehrfamilienhaus zu kaufen. Der Verkäufer schlägt vor, den Kaltwasserverbrauch unter den vier Parteien nach Anzahl der Wasseranschlüsse pro Wohnung (inkl. WC, Waschmaschine, Tropfschlauch, Geschirrspüler etc.) aufzuteilen. Ich würde gerne wissen, ob das üblich ist, und ob der Kaltwasserverbrauch tatsächlich nicht mit separaten Zählern gemessen wird. Auch frage ich mich, ob jeder so viel Kaltwasser verbrauchen kann, wie er möchte. Ich mache mir Gedanken über die Ökologie und die Zukunft der Wasser Preise, die möglicherweise drastisch ansteigen könnten.

Ich bitte um Erfahrungsaustausch oder Tipps zur Vorgehensweise.

Herzlichen Dank,

Nessio

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Ich lebe seit einigen Jahren in einem gemieteten Mehrfamilienhaus und werde wie alle anderen Bewohner auch nach der Anzahl der Wasseranschlüsse pro Wohnung berechnet, da es in unserem Gebäude keine separaten Wasserzähler für jede Wohnung gibt. Das System hat für uns alle gut funktioniert, bis vor kurzem ein neuer Nachbar eingezogen ist. Dieser Nachbar hat die Gewohnheit langandauernde Duschen zu nehmen und seinen Garten reichhaltig mit Wasser zu giessen. Das hat zu einem höheren Wasserverbrauch und somit zu Mehrkosten für uns alle geführt. Es ist also durchaus möglich, dass man trotz eigener Bemühungen von den Handlungen anderer Mieter beeinflusst wird.

Das Ökosystem ist aber auch von unserem Wasserverbrauch abhängig. Es ist in unserem aller Interesse, sich Gedanken um die Auswirkungen auf die Umwelt zu machen und ressourcenschonender zu leben. Es gibt eine Vielzahl von einfachen Möglichkeiten, um Wasser zu sparen. Eine davon ist, den Wasserhahn immer abzudrehen, wenn das Wasser nicht benötigt wird. Ein weiterer Vorschlag wäre, die Toilettenspülung mit einem Spartasten auszustatten. In vielen Ländern gibt es bereits Gesetze, die dazu verpflichten, neue Gebäude mit Spartasten auszustatten.

Es gibt noch weitere Möglichkeiten, um Wasser zu sparen und Ressourcen zu schonen. Eine davon ist das Sammeln von Regenwasser zur Bewässerung des Gartens oder zum Putzen des Hauses. Eine andere Möglichkeit wäre, Restwasser zu sammeln und für andere Zwecke wie das Blumengiessen zu nutzen.

Mit fortschrittlichen Technologien können wir auch unseren Wasserverbrauch reduzieren. Zum Beispiel können wir Wasser sparen, indem wir eine Dusche anstelle eines Vollbades nehmen. Es gibt auch eine Vielzahl von Geräten mit geringem Wasserverbrauch, wie z.B. Waschmaschinen oder Geschirrspüler, die den Verbrauch reduzieren.

Es ist klar, dass es uns allen gehört, unseren Wasserverbrauch zu reduzieren und ressourcenschonender zu leben. Es gibt jede Menge Möglichkeiten und Technologien, die uns helfen, unser Ziel zu erreichen. Jeder kleine Schritt, den wir in diese Richtung tun, kann einen grossen Unterschied für unsere Umwelt ausmachen.

Beste Grüsse,

Nicola

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Hallo Nessio!

Ich kann das nur bestätigen: Bei unserer Genossenschaft wird auch der Kaltwasserverbrauch nach Wasseranschlüssen aufgeteilt. Die Kostenverteilung erfolgt einmal jährlich auf Basis der Ablesewerte der Wasseruhr. Wir haben das Haus vor einigen Jahren komplett renoviert und isoliert, daraufhin ist unser Gesamtwasserverbrauch deutlich gesunken. Ich denke, dass man da mit einem bewussteren Verbrauch und langfristigen Sanierungsmassnahmen einsparen kann.

Nessio, um auf deine Sorge bezüglich der Preisentwicklung einzugehen: Die Trinkwasserpreise schwanken von Ort zu Ort und können je nach Stadt und Kanton sehr unterschiedlich sein. Falls du dir über die Preise Sorgen machst, wäre es vielleicht sinnvoll, jetzt schon einmal die Wasseranschlüsse auf Lecks oder andere Probleme prüfen zu lassen und die Installationen generell in Ordnung zu halten.

Mit vielen Grüssen,

FWinkler

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Hallo an alle!

Ich habe eine Erfahrung gemacht, die vielleicht auch interessant sein könnte: Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus, in dem jeder Mieter eine eigene Wasseruhr mit separater Ablesung hat. Es gibt jedoch eine zentrale Hauptwasseruhr, die jedem Haus oder jedem Grundstück zugeordnet ist. Zuletzt waren Wartungsarbeiten an der zentralen Hauptwasseruhr erforderlich, die den Wasserdurchfluss auf ein Minimum reduzierten, während auch tagsüber das Wasser abgestellt werden musste. Trotzdem lief unvermindert Wasser durch die Wasseruhren in jeder Wohnung. Als wir das vorher erwähnten, wurde uns gesagt, dass wir das zu verbrauchte Wasser aufgrund von Wartungsarbeiten selbst tragen müssen, auch wenn wir nicht bewusst welches verbraucht haben.

Diese Erfahrung zeigt, dass auch wenn jeder einen separaten Wasserzähler hat, ein Festpreis pro Kubikmeter Wasser oder ein Kostenaufteilungsschlüssel nach Anzahl der Anschlüsse keineswegs das einzige Kriterium sein sollten.

Alles Gute,

Stephan

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