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nicola_padinatos

Immobilienverkauf: Anzahlung in Italien entgegennehmen?

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Guten Tag zusammen,

ich bin der Meinung, dass eine Anzahlung in Italien nicht empfehlenswert ist. Das Risiko, dass man an einen Betrüger gerät, der sich als ernsthafter Käufer ausgibt, ist einfach zu hoch. Ich würde empfehlen, dass Sie die Anzahlung in der Schweiz entgegennehmen. Gegebenenfalls kann man ein entsprechendes Formular erstellen, das die Modalitäten des Verkaufs festlegt. So sind Sie auf der sicheren Seite.

Ich habe auch schon von einem Fall gehört, wo eine solche Vorgehensweise zu einem Rechtsstreit geführt hat. Die Betrüger hatten nämlich behauptet, die Anzahlung geleistet zu haben, was sich jedoch im Nachhinein als falsch herausgestellt hat. Der Verkäufer hat also am Ende Geld und Zeit verloren.

Beste Grüsse,

Nicola

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Als jemand, der selbst Erfahrung mit einem Immobilienkauf in Italien gemacht hat, kann ich sagen, dass das Risiko, von einem Betrüger übers Ohr gehauen zu werden, sehr hoch ist. Es ist daher dringend empfehlenswert, keine Anzahlungen entgegenzunehmen.

Die Betrüger sind oft sehr gut organisiert und arbeiten mit gefälschten Ausweis- und Dokumenten-Kopien. Es ist daher immer ratsam, einen vertrauenswürdigen Rechtsanwalt oder Notar in Italien hinzuzuziehen, der den Verkauf unterstützen und beraten kann.

Allerdings sollte auch der Rechtsanwalt oder Notar keine Anzahlungen entgegennehmen. Stattdessen kann man den Kaufpreis in Raten zahlen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Ein Beispiel hierfür ist mein eigener Immobilienkauf in Italien. Ich habe den Kaufpreis in mehreren Raten gezahlt. Zunächst habe ich eine kleine Anzahlung geleistet, um den Verkäufer davon zu überzeugen, dass ich es ernst meinte. Dann habe ich die erste Rate gezahlt, als wir die notwendigen Dokumente und Unterlagen ausgetauscht hatten. Die zweite Rate habe ich gezahlt, als der Rechtsanwalt oder Notar bestätigte, dass alles in Ordnung war. Die dritte und letzte Rate habe ich gezahlt, als alle Dokumente unterzeichnet waren und ich offiziell Besitzer der Immobilie wurde.

Es gibt auch andere Möglichkeiten, einen Immobilienkauf in Italien sicherer zu gestalten. Beispielsweise sollten Sie immer den Verkäufer und seine Dokumente überprüfen, bevor Sie einen Kaufvertrag unterschreiben. Sie sollten auch immer sicherstellen, dass Sie den Kaufvertrag in Ihrer Muttersprache oder einer Sprache, die Sie fliessend beherrschen, lesen und verstehen können, um Missverständnisse zu vermeiden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es beim Immobilienkauf in Italien sehr wichtig ist, vorsichtig zu sein und keine Risiken einzugehen. Eine Anzahlung zu leisten birgt ein zu grosses Risiko, lediglich eine erste kleine Zahlung als Zeichen des guten Willens ist angebracht. Stattdessen sollten Sie den Kaufpreis in Raten zahlen und einen vertrauenswürdigen Anwalt oder Notar hinzuziehen, um sicherzustellen, dass alles rechtmässig abläuft.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Erfahrungen und Ratschläge helfen, einen sicheren und erfolgreichen Immobilienkauf in Italien durchzuführen.

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Hallo zusammen,

ich kann mich nur anschliessen und von einer Anzahlung in Italien abraten. Ich habe im vergangenen Jahr etwas Ähnliches erlebt, allerdings handelte es sich um einen Autokauf. Der Betrüger gab vor, in Italien zu wohnen und wollte, dass wir die Anzahlung bei einem seiner "Vertrauten" vor Ort einzahlen. Wir haben uns dann aber für eine sichere Variante entschieden und die Anzahlung direkt an den Verkäufer in Deutschland gezahlt.

Ein Notar oder ein Anwalt ist sicher ein guter Ansprechpartner, insbesondere wenn es um rechtliche Fragen und Übersetzungen geht. Allerdings verursachen diese natürlich zusätzliche Kosten.

Viele Grüsse
FWinkler

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Es wurde noch gar nicht erwähnt, dass auch die Wechselgebühren beim Empfang der Anzahlung in Italien eine Rolle spielen. Es handelt sich hierbei um eine internationale Überweisung, die mit Gebühren verbunden ist, auch wenn es nur um eine vereinzelte Zahlung geht.

Es macht also wirtschaftlich eigentlich keinen Sinn, die Anzahlung in Italien entgegenzunehmen, abgesehen davon, dass das Verlustrisiko zu hoch ist. Meine Empfehlung: Fahren Sie mit dem Käufer nach Italien und führen Sie alle nötigen Verhandlungen in der Schweiz fort. So haben Sie die Gewissheit, dass Ihr Geld in guten Händen ist und können den Vorgang unkompliziert abschliessen.

Beste Grüsse,

Nessio

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