nicola_padinatos Geschrieben May 19, 2023 Melden Share Geschrieben May 19, 2023 Hallo zusammen, ich plane gerade den Bau meines Hauses und habe Bedenken, wie ich das zeitlich mit meinem Vollzeitjob vereinbaren kann. Wie viel Zeit habt ihr pro Woche während der Bauphase investiert? Oder war jemand von euch auch als Bauherr tätig und kann mir seine Erfahrungen teilen? Ich habe einen Generalunternehmer engagiert, aber bin mir unsicher, ob ich trotzdem selbst noch viel Zeit auf der Baustelle verbringen muss. Mein Budget ist nicht sehr hoch, deshalb habe ich mich für einen GU entschieden, aber ggf. gibt es ja den einen oder anderen Tipp, wie man auch als Bauherr Zeit und Geld sparen kann. Ich bin gespannt auf eure Antworten und Erfahrungen! Liebe Grüsse, Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben May 19, 2023 Melden Share Geschrieben May 19, 2023 Guten Tag Nicola, ich freue mich, dass du dich auch mit dem Thema Hausbau beschäftigst. Vor einigen Jahren war ich selbst als Bauherr tätig und konnte mir viele nützliche Erfahrungen aneignen. Ein wichtiger Aspekt beim Hausbau ist die Organisation der Zeit und des Jobs. Ein Kollege von mir hat es damals sehr clever gemacht: Er hat sich eine 80%-Stelle gesucht, die ihm ermöglichte, während des Hausbaus noch genügend Zeit für die Planung und den Bau aufwenden zu können. Hierbei konnte er von seiner Gleitzeit profitieren und so den Job und den Hausbau gut miteinander vereinbaren. Wichtig ist jedoch auch, dass man das Ganze mit seinem Arbeitgeber abspricht und ihm die Pläne und Absprachen mitteilt. So kann man auch während der Arbeitszeit auf die Baustelle fahren und sich um wichtige Angelegenheiten kümmern, ohne dass der Job darunter leidet. Als ich mein Haus baute, hatte ich das Glück, eine längere Auszeit von der Arbeit nehmen zu können. Dadurch konnte ich mich voll und ganz auf das Bauvorhaben konzentrieren und war stets vor Ort, um die Baufortschritte zu überwachen und Entscheidungen zu treffen. Es ist jedoch auch möglich, den Hausbau neben dem Job zu organisieren, indem man zum Beispiel an Wochenenden und Feiertagen fleissig Hand anlegt und sich in der Woche auf die Planung konzentriert. Eine weitere Möglichkeit ist es, einen Bauleiter zu engagieren, der einen grossen Teil der Organisation übernimmt und den Bau vor Ort betreut. Hierbei muss man jedoch mit zusätzlichen Kosten rechnen. Letztendlich gibt es also verschiedene Möglichkeiten, den Hausbau mit dem Job zu vereinbaren. Wichtig ist, dass man sich im Vorfeld gut informiert und eine realistische Planung aufstellt. Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Erfahrungen und Tipps weiterhelfen. Herzliche Grüsse, Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben May 19, 2023 Melden Share Geschrieben May 19, 2023 Hallo Nicola, auch wir haben gebaut und uns für einen GU entschieden. Investieren musste man trotzdem viel Zeit, da der Informationsaustausch zwischen Bauherr und GU enorm wichtig ist. Wenn man sich schnell entscheiden kann, kann das aber gut funktionieren und auch schnelle Erfolge zu Tage bringen. Wir haben zum Beispiel auch bei vielen Dingen selbst angepackt, weil wir in bestimmten Bereichen mehr Erfahrung hatten oder wir einfach wussten, dass wir dafür keine Unsummen an Geld ausgeben wollten. So haben wir bei der Gartenplanung und Gestaltung komplett selbst Hand angelegt. Nur Mut - mit etwas Organisation und Durchhaltevermögen werdet ihr das schon schaffen. Grüsse, Nessio Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben May 19, 2023 Melden Share Geschrieben May 19, 2023 Liebe Nicola, Ich hatte dasselbe Problem. Um den Job und den Hausbau unter einen Hut zu bekommen, habe ich meine Wochenenden geopfert. Zwar habe ich einen GU engagiert, aber bei vielen Entscheidungen musste ich dabei sein. Da mein GU vor allem in Deutschland arbeitete und ich in der Schweiz wohnte, musste ich jedes Wochenende hin- und herfahren. Hier kann ich definitiv den Vorteil eines GU sehen: Man hat nur einen Ansprechpartner und ich habe dadurch meine Nerven schonen können. Einmal musste ich kurzfristig einen Arbeitstag freinehmen, als der Lieferant der Fenster ankündigte, dass er Schwierigkeiten bei der Lieferung hätte. Wenn man es mit der Arbeit gut abklärt, kann man die Baustellenbesuche sicher auf dem Job einbauen, aber das hängt natürlich auch von deinem Arbeitgeber ab. Falls du noch Fragen hast, kannst du dich gerne bei mir melden. LG, FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...