nicola_padinatos Geschrieben May 23, 2023 Melden Share Geschrieben May 23, 2023 Hallo zusammen, ich habe beschlossen, ein Grundstück zu kaufen, um mein Haus zu bauen. Ich habe den Vorvertrag für das Bauland erhalten und die Anzahlung von 20.000 CHF getätigt. Bis Ende März werde ich den Restbetrag überweisen und den endgültigen Kaufvertrag unterzeichnen. Mein Architekt hat mich darauf hingewiesen, dass es unüblich ist, das Grundstück vor der Baugenehmigung vollständig zu bezahlen. Ich mache mir Sorgen, dass es zu Verzögerungen oder sogar zum Scheitern des Projekts kommen könnte, wenn es Einsprüche gibt. Ich habe bereits viel in dieses Projekt investiert und möchte nicht das Risiko eingehen, auf einem unbebaubaren Land zu sitzen. Was ist Ihre Meinung dazu? Viele Grüsse, Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben May 23, 2023 Melden Share Geschrieben May 23, 2023 Hallo Nicola, Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass Sie Bedenken haben, das Grundstück vor der Baugenehmigung vollständig zu bezahlen. Schliesslich birgt dies ein gewisses Risiko. Man will schliesslich sicher sein, dass man das Geld nicht aus der Hand gibt, bevor nicht alle Formalitäten erledigt sind. Ich habe selbst schon einmal ein Haus gebaut und stand vor ähnlichen Herausforderungen. Auch ich wollte sicher stellen, dass ich mein Geld nicht verliere und habe deswegen folgende Lösung gefunden: Wir haben uns darauf geeinigt, den Restbetrag auf ein Sperrkonto zu überweisen. Dieses Konto bleibt gesperrt, bis die Baugenehmigung erteilt wurde. Erst dann wurde das Geld freigegeben und wir konnten das Grundstück vollständig bezahlen. Das hatte für uns den Vorteil, dass wir uns keine Sorgen mehr machen mussten, das Geld verloren zu haben. Der Verkäufer wiederum hatte die Sicherheit, dass er das vereinbarte Geld bekommen würde, sollte alles glatt laufen. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass eventuelle Verzögerungen vermieden werden können. Schliesslich kann es manchmal einige Zeit dauern, bis alle Baugenehmigungen erteilt sind und man darf in dieser Zeit das Grundstück schon nutzen. Natürlich ist es wichtig, sich vorher alle Modalitäten genau anzuschauen und alles schriftlich festzuhalten. Nur so kann man sicher stellen, dass alles glatt abläuft. Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinem Erfahrungsbericht helfen konnte und Ihnen nun eine bessere Vorstellung davon haben, wie Sie Ihre Situation angehen können. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Mit besten Grüssen, Nessio Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben May 23, 2023 Melden Share Geschrieben May 23, 2023 Hi Nicola, bei meinem Baulandkauf war es ähnlich. Ich habe jedoch etwas anders gemacht. Ich habe nicht den gesamten Restbetrag vor der Baugenehmigung überwiesen. Stattdessen habe ich dem Verkäufer vorgeschlagen, einen Teilbetrag zu vereinbaren, der bei der Unterzeichnung des Kaufvertrags zu zahlen ist. Der Restbetrag würde erst fällig werden, wenn die Baugenehmigung erteilt wird. Ich hoffe, diese Idee hilft Ihnen weiter. FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben May 23, 2023 Melden Share Geschrieben May 23, 2023 Hallo Nicola, Ich habe nichts ungewöhnliches daran festgestellt, dass ein Verkäufer das Grundstück vor der Baugenehmigung verkauft. Das Risiko besteht, dass seitens der Gemeinde Einsprüche eingehen und es zu Verzögerungen oder sogar zum Scheitern des Projekts kommen kann. Sehen Sie sich besser die Unterlagen für das Land an, um festzustellen, ob Einspruchsfälle in der Gemeinde üblich sind. Wenn es tatsächlich Einsprüche gibt, kann das bedeuten, dass Sie zusätzliche Kosten und Zeit benötigen. Wenn nicht, wird alles in Ordnung sein. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Projekt! Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...