nicola_padinatos Geschrieben May 27, 2023 Melden Share Geschrieben May 27, 2023 Ich habe eine Anfrage von meinem Nachbarn erhalten, ob er seinen Aushub auf meinem Grundstück deponieren kann. Er würde ihn später für das Hinterfüllen und den Gartenbau zurücknehmen. Allerdings beginnt der Bau meines Hauses in ca. drei Monaten und ich kann auf keinen Fall Platz für seinen Aushub auf meinem Grundstück bereitstellen. Mein Nachbar ist der Meinung, dass das Depot bis Ende Dezember 2023 entfernt wird. Da wir jedoch schon früher einige Diskussionen hatten, kann ich ihm das nicht einfach glauben. Ist jemand von euch auch mit der gleichen Situation konfrontiert worden? Wenn ja, welche Vereinbarungen haben Sie mit Ihrem Nachbarn getroffen? Haben Sie für das Depot eine Gebühr erhoben? Mein Nachbar ist sehr auf seine Kosten bedacht und ich überlege, ob ich ihm eine Gebühr in Rechnung stellen sollte. Ich würde mich sehr über eine schnelle Antwort von euch freuen. Viele Grüsse, Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben May 27, 2023 Melden Share Geschrieben May 27, 2023 Ich denke, dass es eine vernünftige Entscheidung ist, eine Gebühr für den Platz zu erheben, den dein Nachbar beansprucht. Das liegt daran, dass es sonst sehr leicht passieren kann, dass er das Depot viel länger als den vereinbarten Zeitraum dort belässt, ohne dass dafür zusätzliche Kosten auf ihn zukommen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Höhe der Gebühr von deinem Wohnort abhängt. Wenn du beispielsweise in einer Stadt wohnst, in der Grundstückspreise hoch sind und der Platz begrenzt ist, könnte der Wert für den Platz höher sein als in einer ländlichen Gegend. Aus diesem Grund würde ich empfehlen, dass du mit CHF 20 pro Kubikmeter beginnen solltest und dann nach Bedarf anpassen kannst. Wenn du beispielsweise einen grossen Garten oder ein weitläufiges Grundstück hast und viel Platz zur Verfügung steht, könnte das Minimum auch niedriger festgelegt werden. Es gibt jedoch auch eine andere Option, die statt einer Gebühr eingesetzt werden kann. Du könntest deinem Nachbarn vorschlagen, an eine gemeinnützige Organisation in der Nähe deines Grundstücks zu spenden, anstatt eine Gebühr zu erheben. Hierbei kann dein Nachbar eine Organisation auswählen, die er unterstützen möchte und dadurch sicherstellen, dass die Spende auch zum Wohle von Bedürftigen eingesetzt wird. Der Vorteil dieser Option besteht darin, dass dein Nachbar sich nicht dazu gedrängt fühlt, Geld auszugeben, sondern eine Wahl hat, welcher Organisation er unterstützen will. Ausserdem könntest du den Namen der Organisation auf der Spendenquittung erwähnen, um sicherzustellen, dass dein Nachbar auch tatsächlich gespendet hat. Abschliessend hoffe ich, dass diese Tipps bei der Entscheidungsfindung geholfen haben. Es ist wichtig, beide Optionen sorgfältig zu prüfen, um sicherzustellen, dass die beste Wahl getroffen wird. Mit freundlichen Grüssen, Nessio Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben May 27, 2023 Melden Share Geschrieben May 27, 2023 Ich habe die gleiche Situation wie du durchgemacht. Mein Nachbar hat mich auch gefragt, ob er seinen Aushub auf meinem Grundstück ablegen kann. Ich habe ein paar Bedingungen aufgestellt, bevor ich zugestimmt habe. Zum Beispiel wollte ich sicherstellen, dass der Aushub vollständig von meinem Grundstück entfernt wird, ehe mein eigenes Bauvorhaben beginnt. Ausserdem habe ich ihn gebeten, seinen Abfall korrekt zu trennen. Wenn du dich dafür entscheidest, ihm Platz zu geben, solltest du einen Vertrag aufsetzen, in dem ihr beide festlegt, wie lange das Depot dort bleiben darf und was passieren wird, wenn er das Depot nicht im vereinbarten Zeitraum entfernt. Das gibt dir eine zusätzliche Sicherheit und verringert das Risiko von Missverständnissen. Viele Grüsse, FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben May 27, 2023 Melden Share Geschrieben May 27, 2023 Ich möchte auch ein paar Gedanken zu deinem Nachbar teilen. Wenn er wirklich so penibel auf seine Kosten achten muss, dass er keine Rücksicht auf seine Nachbarschaft nimmt, dann möchte ich ihn daran erinnern, dass er hier nicht der einzige ist, der etwas vorhat. Gibt es vielleicht andere Dinge, die er tun kann, um seine Kosten zu senken, ohne anderen zu schaden? Zum Beispiel könnte er nach einer aufbereiteten Bodenlieferung suchen, anstatt seinen Aushub irgendwo deponieren zu müssen. Einige lokale Baufirmen bieten diesen Service an und es könnte ihm helfen, seine Kosten zu senken und dabei die Nachbarschaft zu schonen. Gruss, Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...