Ist es an der Zeit, Ihre in die Jahre gekommenen Storen austauschen zu lassen? In unserem Ratgeber finden Sie einen Überblick über diverse Storenarten, die Storen-Montieren Kosten sowie Tipps & Tricks zur Selbstmontage und Pflege der neuen Storen.
Für die meisten Menschen versprechen die langen Sonnenstunden während der Sommermonate ein Gefühl von Freiheit und positiver Energie. Gerne verbringen sie diese Zeit deshalb in der freien Natur oder zumindest an der frischen Luft auf dem eigenen Balkon. Doch für andere Menschen bedeutet die Zunahme der täglichen Sonnenstunden auch eine unmittelbare Belastung. Denn Wohn- und Arbeitsräume, die über längere Zeit der prallen Sonne ausgesetzt sind, verwandeln sich durch die aufgestaute Wärmeenergie rasch zu wahren Hitzezentren. Mittelfristig führt dies nicht nur zur Verminderung der allgemeinen Lebensqualität. Sondern im selben Moment zieht eine solch andauernde Hitzebelastung ebenso Beeinträchtigungen der persönlichen Gesundheit und des gewohnten Schlafrhythmus nach sich.
Um die Temperatur innerhalb der eigenen Wohn- und Arbeitsräume optimal regulieren zu können, entscheidet sich eine Vielzahl von Menschen deshalb dazu, an den relevanten Fenstern und Türen schützende Storen zu montieren. Da diese anschliessend oftmals in direkter Weise Wind und Wetter ausgesetzt sind, gilt es dabei allerdings auf eine besonders hochwertige und solide Montage zu achten.
Doch welche Modelle eignen sich eigentlich für eine solche Anwendung? Mit welchen Kosten ist zu rechnen, wenn professionelle Handwerker die Storen montieren? Und was gilt es langfristig bei deren Pflege zu bedenken? Diese und weitere zentrale Fragen zum Einsatz von Storen als Sonnenschutz wird der folgende Beitrag ausführlicher beleuchten.
Der Preis, um Storen montieren zu lassen, kann prinzipiell stark variieren. Ausschlaggebend ist dabei einerseits natürlich das Modell der Storen und ihre technische Ausführung. Andererseits hängt der finale Montagepreis zugleich von der Anzahl der Fenster und Türen ab, die mit Storen versehen werden sollen. Es empfiehlt sich deshalb, die Preisdetails jeweils vorab mit dem entsprechenden Dienstleister abzustimmen. Als grobe Anhaltspunkte können jedoch folgende Kostenbeispiele dienen.
| Posten | Eigenschaft/Leistung | Preis |
| Kassettenstore/Gelenkarmstore | Breite 500 cm, Ausfall 300 cm, elektrischer Antrieb | ab ca. 1’500.- CHF |
| Sensoren | Sonne, Wind, Regen | ab 800.- CHF |
| Monteure | 2 Monteure je 2 Stunden inklusive Befestigungsmaterial | ab 500.- CHF |
| Funkfernbedienung | Installation und Einrichtung der Funkfernbedienung | ab 30.- CHF |
| Total | ab 2’800.- CHF |
| Posten | Eigenschaft/Leistung | Preis ca. |
| Raffstore (pro Fenster/Türe) | Breite 240 cm, Ausfall 140 cm | ab 350.- CHF |
| Monteure (pro Fenster/Türe) | 2 Monteure je 0,5 Stunden inklusive Befestigungsmaterial | ab 125.- CHF |
| Funkfernbedienung | Installation und Einrichtung der Funkfernbedienung | ab 30.- CHF |
| Total | ab 500.- CHF |
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Bevor Sie Ihre Storen montieren können, sollte zunächst das optimale Modell für die eigenen Anwendungsansprüche ermittelt werden. Denn prinzipiell gilt zu beachten, dass der effektive Sonnenschutz eines Gebäudes durch eine Reihe unterschiedlicher Lösungen möglich ist.
Zu den gängigsten Modellen zählen sicherlich all jene Storen, die direkt im Wohnraum oder am Fensterglas selbst verbaut werden. Da die Storen in diesen Fällen nicht auf direkte Weise dem Wetter ausgesetzt sind, ist für diese auch die Verwendung filigraner Materialien möglich. Neben dem ästhetischen Aspekt lassen sich innenliegende Sonnenschutzlösungen zudem oftmals flexibel als Insekten- und Blendschutz einsetzen.
Im Aussenraum Storen zu montieren erweist sich hingegen vor allem für die Abwehr von unerwünschtem Licht und zu viel Wärme als sinnvoll. Denn schliesslich verhindern die aussenliegenden Storen das Eindringen der Sonnenstrahlung bereits im Ansatz. Ein weiterer Vorteil dieser Lösungen ist es, dass Aussenjalousien und Markisen in den meisten Fällen auch problemlos nachträglich installiert werden können. Auf diese Weise Storen zu montieren verhindert somit häufig zusätzliche Kosten für Baumassnahmen sowie weiterführende Beschädigungen der Bausubstanz.
Darüber hinaus bieten Raffstoren und Markisen jedoch ebenso eine Reihe spezifischer Vorzüge. So erweisen sich Jalousien im Aussenbereich nicht nur als ein effektiver Schutz vor Sonneneinstrahlung, sondern im selben Moment sorgen sie für zusätzliche Sicherheit gegen Einbrecher und zeigen sich als ein bewährtes Dämmmittel gegen Kälte und Lärm.
Im Gegensatz dazu besitzt eine Markise prinzipiell ein limitierteres Einsatzspektrum, was sich allerdings ebenso in den deutlich geringeren Anschaffungs- und Montagekosten niederschlägt. Doch ganz gleich auf welches Modell Ihre letztliche Entscheidung fällt, generell bleibt stets zu überlegen, ob die Storen mit einer elektrischen oder manuellen Steuerung ausgestattet sein sollen. Neben dem Aspekt der bequemen Handhabung bieten die elektrischen Lösungen hierbei weitere Vorteile.
So sind viele Modelle in diesem Bereich bereits über Apps steuerbar und können somit zu jedem Zeitpunkt via Smartphone navigiert werden. Dies erleichtert insbesondere die Kontrolle bei unberechenbarem und schnell wechselndem Wetter, wie es gerade auch im Zuge des gegenwärtigen Klimawandels vermehrt auftritt. Weiterhin sollte bedacht werden, dass Storen stets einen Eingriff in die Wärmedämmung des Gebäudes darstellen. Vor allem die bei der Installation notwendigen Bohrungen in den Wänden erweisen sich dabei als kritische Stellen, die Wärme oftmals unkontrolliert nach aussen transportieren.
Aus diesen Gründen ist neben einer sorgfältigen Montageweise bisweilen die Einarbeitung einer zusätzlichen Isolation zu empfehlen. Weitere Praxishinweise, um Storen zu montieren, bietet Ihnen ausserdem der nun folgende Abschnitt.
Die optimale Vorgehensweise, um Storen zu montieren, hängt prinzipiell davon ab, ob Sie sich für ein Raffstoren- oder Markisensystem entschieden haben. Denn die Installationsweise der beiden Systeme unterscheidet sich bisweilen erheblich und bringt spezifische Anforderungen mit sich. So werden Markisen typischerweise entweder direkt an der Wand eines Gebäudes oder an dessen Dach- beziehungsweise Deckenkonstruktion angebracht.
Besonders wichtig ist hierbei, dass der Untergrund ausreichend Stabilität aufweist, um die zusätzliche Last einer Markise zuverlässig zu tragen. Denn gerade starke Windböen, die sich unter einer Markise verfangen, können bisweilen zu einer echten Kraftprobe für die Verankerung einer Markise werden. Oftmals entstehen aus derartigen Situationen nicht nur kostspielige Sachschäden, sondern im selben Moment bringt eine losgerissene Markise mitunter auch Personen in ernsthafte Gefahr.
Allerdings bieten nicht zuletzt neuere Markisenmodelle technische Lösungen, die für eine zusätzliche Sicherheit sorgen. Empfehlenswert sind in diesem Kontext vor allem Wind- und Regensensoren, durch welche die Markise automatisch auf die aktuelle Wettersituation reagieren kann.
Sollten Sie sich dazu entschieden haben, im Aussenraum jalousienähnliche Storen zu montieren, ist dies tendenziell mit einem grösseren Montageaufwand verbunden. Auch wenn sich mittlerweile zahlreiche Modelle mit unterschiedlichen Installationsmöglichkeiten auf dem Markt befinden, stehen Ihnen zumeist drei grundlegende Optionen offen.
So gibt es An- und Vorbaurollladen, die auf der Aussenseite über dem Fenster angebracht werden. Diese lassen sich dabei in den meisten Fällen problemlos an die bereits vorhandenen Gebäudeeigenschaften anpassen. Allerdings empfinden viele Menschen die sichtbaren Jalousienkästen als störend.
Die Variante der Aufsatzrollläden wird hingegen direkt auf dem Rahmen eines Fensters oder einer Tür befestigt und dauerhaft mit diesem verbunden. Auf diese Weise Storen zu montieren, lohnt sich insbesondere dann, wenn die entsprechenden Fenster oder Türen direkt bei der Storenmontage ausgetauscht werden.
Schliesslich besteht darüber hinaus die weit verbreitete Version der Sturzkästen, bei denen der Rollladenkasten nicht sichtbar über dem Fenster in der Hausfassade untergebracht wird. Oftmals handelt es sich dabei langfristig um die eleganteste und sicherste Methode, um aussenliegende Storen zu montieren.
Allerdings können derartige Sturzkästen nur installiert werden, wenn beim Bau des Gebäudes bereits ein ausreichender Freiraum eingeplant wurde. Andernfalls fallen bei dieser Variante zusätzliche Kosten für entsprechende Umbaumassnahmen an. Generell gilt zudem zu beachten, dass die Montage von Jalousien eine hohe Präzision erfordert. Denn sollten die Lamellen nicht gleichmässig in den Schienen laufen, führt dies dauerhaft zu Verkantungen, die das Öffnen und Schliessen des Rollladens blockieren. Aus diesem Grund werden mittlerweile in den meisten Fällen Raffstoren bevorzugt, welche über einstellbare Lamellen und kleinere Sturzkästen verfügen.
Da Markisen und Jalousien ausserdem einer standardmässigen DIN-Verordnung unterliegen, sollten Sie beim Kauf explizit auf dieses Siegel achten. Schliesslich bürgt dieses nicht nur für die Qualität der Produkte, sondern regelt ebenso das optimale Vorgehen, um die entsprechenden Storen zu montieren.
Sollten Sie vorhaben, auf Ihrem Balkon in Eigenregie Storen zu montieren, stellt sich zunächst die Frage, ob dies aus rechtlicher Sicht überhaupt erlaubt ist. Das in der Schweiz gültige Mietrecht bezieht hierzu eindeutig Stellung. So besagt dieses, dass der Innenraum eines Balkons in gleicher Weise genutzt werden kann, wie der Innenraum einer Wohnung. Neue Storen zu montieren ist also problemlos möglich, solange diese beim Auszug wieder entfernt werden können und keine bleibenden Schäden an der Gebäudesubstanz entstehen.
Allerdings sollten Sie stets im Hinterkopf behalten, dass sich der Sonnenschutz auch optisch in das Gesamtbild der Umgebung einzufügen hat. Da die persönlichen Geschmäcker mitunter sehr unterschiedlich ausgeprägt sind, führt dieser Punkt im Alltag oftmals zu Diskussionen. Um unschöne Überraschungen zu vermeiden, ist es deshalb ratsam, die Planung der Storen bereits vorab mit dem Vermieter zu besprechen und sich explizit dessen Einwilligung zuzusichern.
Ist der rechtliche Aspekt erst einmal geklärt, bleibt noch die Herausforderung der eigentlichen Montage. Aufgrund der grossen Anzahl an unterschiedlichen Storen-Modellen lässt sich hinsichtlich der Schwierigkeit ihrer Installation allerdings kaum eine generelle Aussage treffen. Grundsätzlich besteht für erfahrene Hobby-Handwerker natürlich die Möglichkeit, einfache Storen in Eigenregie zu montieren.
Aufgrund des merklichen Eigengewichts der Materialien sollte diese Arbeit jedoch stets in einem Team von mindestens zwei Personen durchgeführt werden. Zudem braucht es ausreichende Fachkenntnisse, um die optimalen Anbringungspunkte für eine Store zu ermitteln. Denn weist der Untergrund eine zu geringe Stabilität auf, kann die Store bei schlechtem Wetter schnell zu kostspieligen Unfällen führen.
Ein besonders sensibler Bereich ist darüber hinaus die Gewährleistung einer funktionierenden Isolierung, da sich die Bohrlöcher im Winter rasch zu unbemerkten Wärmebrücken verwandeln können. Schliesslich existieren für die jeweiligen Modelle auch spezifische Richtlinien, die in Anbetracht von Versicherungsvorgaben und DIN-Normen relevant werden.
Aus diesen Gründen ist es prinzipiell nicht zu empfehlen, selbst Storen zu montieren. Vertrauen Sie bei der Installation lieber auf die Erfahrung und die Fachkenntnisse der professionellen Handwerker, wie Sie sie etwa in unserem Firmenverzeichnis finden. Dies gilt insbesondere auch für technisch aufwendigere und automatische Storen-Modelle, bei denen noch einmal zusätzliche Aspekte zu beachten sind.
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Sind Sie erst einmal in den Genuss der vielen Vorzüge Ihrer Storen gekommen, möchten Sie natürlich für deren möglichst lange Lebensdauer sorgen. Da vor allem Storen im Aussenbereich zahlreichen Verschmutzungsquellen – wie etwa Blütenstaub, Abgaspartikeln oder Vogelkot – ausgesetzt sind, ist die richtige Pflege der Storen hierbei ein grundlegender Aspekt.
Allerdings erweisen sich die im Fachhandel verfügbaren Mittel oftmals als aggressive Chemiereiniger, die nicht nur eine Belastung für die eigene Gesundheit, sondern mitunter auch für das Material der Storen selbst darstellen. Diese sollten deshalb nur zum Einsatz kommen, wenn die schonenderen Hausmittel versagen. Generell gilt es, bei der Reinigung von Storen jedoch die folgenden grundlegenden Schritte zu beachten:
Ein Grossteil des Schmutzes besteht zumeist aus losen Partikeln, die relativ leicht mit einem Besen entfernt werden können. Sowohl für Lamellen wie auch für Stoffmaterialen eignen sich hierbei die etwas weicheren Borsten der handelsüblichen Handbesen. Um höher gelegene Storen gut zu erreichen, sollten Sie stets auf eine stabile Leiter zurückgreifen. Vermeiden Sie beim Kehren ausserdem eine zu starke Druckausübung. Gerade bei Stoffmaterialien werden die Schmutzpartikel so nämlich nur noch tiefer in das Gewebe eingerieben.
Auch wenn der Schmutz grösstenteils aus losen Partikeln besteht, können immer wieder einfachere Flecken auf der Store zurückbleiben. Diese lassen sich jedoch in den meisten Fällen problemlos durch eine feuchte Reinigung entfernen. Nutzen Sie hierzu am besten eine milde Waschlauge, für die Sie warmes Wasser mit einem herkömmlichen Feinwaschmittel vermengen. Anschliessend kann der Fleck punktuell mit einem weichen Schwamm angefeuchtet und bearbeitet werden.
Handelt es sich um Stoffstoren, lohnt es sich in einem nächsten Schritt, die Waschlauge mit dem Schwamm auf dem restlichen Gewebe aufzutragen und für etwa 15 bis 30 Minuten einziehen zu lassen. Nach dieser Einwirkzeit kann die Store einfach mit klarem Wasser abgespült werden. Als Hilfsmittel eignen sich hierfür besonders gut herkömmliche Giesskannen oder ein vorhandener Gartenschlauch. Vermeiden sollten Sie hingegen den Einsatz von harten Bürsten sowie Dampf- und Hochdruckreinigern. Denn diese strapazieren den Stoff auf eine zusätzliche Weise und führen teils zu ernsthaften Materialbeschädigungen.
Neben diesen leichteren Fleckenbildungen ergeben sich auf den Storen mitunter auch hartnäckigere Verschmutzungen. Typischerweise zählen hierzu Algen- und Moosteppiche, Schimmelbefall oder Vogelkot. Doch auch in diesen Fällen können Sie der jeweiligen Verschmutzung mit ein paar zusätzlichen Tipps und Tricks begegnen:
Obwohl bereits zahlreiche Hilfsmittel für die Pflege der eigenen Storen existieren, kann sich die Reinigung bisweilen dennoch als problematisch erweisen. Dies trifft vor allem auf Storen-Modelle zu, die aus sensiblen Materialien bestehen. Auch die Reinigung von Lamellenstoren ist aufgrund der technischen Gegebenheiten oftmals äusserst zeit- und arbeitsintensiv. In diesen Fällen lohnt es sich deshalb, die regelmässige Pflege professionellen Handwerks- und Reinigungskräften zu überlassen.
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Titelbild: © serezniy / 123rf.com
Super Text und super Anleitung für Leute die kaum Erfahrung haben.
Ich bin vor kurzem umgezogen und im neuen Gebäude hatten wir leider keine Rollos oder Storen, was im Sommer auch immer ein bisschen nervig sein kann. Ich habe mich aber diesmal für diese typischen Rollos von Ikea entschieden. Sind ja eine günstige Lösung (normalerweise) und Ergebnis ist ja immer zufrieden. Das einzige Problem mit Ikea sind die Materialien, die man nie dabei hat oder die Anleitung die nie einfach ist. Musste dann extra noch ein paar Sachen kaufen, um die Rollos aufzubauen und habe mir dann die Werkzeuge online bei SFS gekauft. Aufbauen ging dann einfacher und bin mal gespannt, ob die Rollos die Wohnung von der Hitze schützen…