Sie möchten Fenster kaufen und wissen nicht so recht, auf was Sie achten sollten, welche Optionen es gibt und welche die beste für Sie ist? In diesem Beitrag erfahren Sie alles rund um das Thema Fenster-Kaufen, Preise, Tipps und Dinge, die Sie berücksichtigen sollten. So vermeiden Sie jede Menge Ärger und sparen vor allem auch bares Geld in der Anschaffung und den laufenden Energiekosten.
Fenster sind ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Häuser. Zum einen aus funktioneller Sicht, denn sie lassen Licht und Luft ins Haus und spielen bei der Wärmedämmung eine wichtige Rolle. Zum anderen bestimmen die Fenster massgeblich das äussere Erscheinungsbild des Hauses. Je nach Fensterart bekommt das Haus einen gänzlich anderen architektonischen Stil und eine andere Ästhetik.
Dank moderner Technik und Materialien haben sich die Dämmeigenschaften von Fenstern in den letzten Jahren sehr verbessert. So bringt beispielsweise eine moderne Dreifach-Verglasungen ein riesiges Energieeinsparpotenzial im Vergleich zu alten Fenstern.
Deshalb entscheiden sich viele Schweizer Hausbesitzer zum Austausch der alten Fenster. Denn wenn man das Projekt richtig anstellt und sorgfältig durchkalkuliert, ist die Investition auf jeden Fall lohnend. Denn mittel- bis längerfristig erspart man sich jede Menge Heizkosten, ganz abgesehen davon, dass der Wert der Immobilie deutlich steigt.
Was Fenster-Kaufen Preise angeht, so hängt sehr viel von der Art der Verglasung und natürlich von dem Material und der Qualität der Rahmen ab. Vergessen werden sollte auch nicht der Aspekt des korrekten Einbaus.
In diesem Beitrag geben wir Ihnen jede Menge wertvolle Informationen und Tipps, wie Sie die Fenster-Kaufen Preise reduzieren können und dabei nicht auf optimale Ergebnisse verzichten müssen.
In diesem Beitrag finden Sie:
Die Fenster eines Hauses bestimmen sehr stark den ersten Eindruck, den dieses auf uns macht. Ältere Häuser haben in der Regel kleinere Fenster als moderne Neubauten. Die grossen Fensterflächen machen einen modernen, transparenten und offenen Eindruck, während beispielsweise die kleinen Fenster eines antiken Bauernhauses gemütlich, heimelig und traditionell wirken.
Die Fenster sollten zum Baustil des Hauses passen. Dennoch kann mit etwas Feingefühl auch mehr Licht in ein dunkles Bauernhaus gebracht werden, etwa durch den Anbau eines Wintergartens oder z.B. dem Einbau grosser Glastüren zur Terrasse hin. Wenn man hier z.B. die gleichen Sprossenfenster wie im Rest des Hauses verwendet, wird die Harmonie kaum gestört.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Wärmedämmung. Denn Energiekosten sind ein sehr wichtiger Faktor im monatlichen Budget der Hausbesitzer. Hier am falschen Platz zu sparen und auf optimale Wärmedämmung zu verzichten, rächt sich in der Regel schnell. Zum einen merken Sie selbst dies jeden Monat am eigenen Geldbeutel, was sich über das Jahr und über die nächsten 10 Jahre zu hohen Summen addiert, zum anderen sind moderne Fenster zum Werterhalt oder sogar Wertsteigerung Ihrer Immobilie essenziell.
Ein potenzieller Käufer wird ganz besonders auf den Zustand der Fenster achten und im Zweifelsfall gern etwas mehr bezahlen, wenn er die Fenster nach dem Kauf nicht selbst austauschen muss. Bei Neubauten versteht sich natürlich von selbst, dass die neueste Fenstertechnik verwendet werden sollte.
Ein weiterer Aspekt, der bei den Fenster-Kaufen Preisen eine Rolle spielt, ist der Einbruchschutz. Es gibt verschiedene Faktoren, die hier eine Rolle spielen, z.B.:
Sie können heutzutage praktisch alle Gestaltungswünsche und Anforderungen an ein Fenster in die Tat umsetzen. Hierbei kommt es dann vor allem auf die Wahl der Materialien an, da diese unterschiedliche Qualitäten hinsichtlich Stabilität, Pflegeaufwand, Witterungsbeständigkeit, Widerstandsfähigkeit, etc. haben.
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Fenster gibt es in den unterschiedlichsten Formen, Ausstattungen und Stilen, von denen wir hier die gängigsten Beispiele zur Veranschaulichung aufgelistet haben:
Sie sehen, die Optionen sind schier unendlich. Sinnvollerweise kann man die Fensterarten gemäss ihrer Bauweise, ihrem Einsatzort oder ihren Funktionen in verschiedene Kategorien einteilen. Die typischen Unterscheidungsmerkmale sind:
Generell sind der heutigen Architektur praktisch keine Grenzen mehr gesetzt, egal wie extravagant die gewählte Lösung auch sein mag. Dies liegt an den Möglichkeiten, die moderne Materialien und Fertigungstechniken heutzutage bieten. So haben sich Formen und Elemente durchgesetzt, die vor wenigen Jahrzehnten absolut undenkbar gewesen wären. Entsprechend können Sie Ihrer gestalterischen Kreativität oder der Ihres Architekten freien Lauf lassen. Allerdings sollten dabei Funktionalität und vor allem Wärmedämmung und Sicherheit nicht vergessen werden.
Die einfachste Form, um verschiedene Fensterarten zu unterscheiden, ist bezüglich deren Einsatzortes. Allerdings sagt diese Art der Unterscheidung nichts über Materialien, Stil, Sicherheit oder andere Aspekte aus. Hier die gängigsten Beispiele:
Funktion
Zudem können Fenster auch hinsichtlich ihrer Funktion eingeordnet werden, also beispielsweise:
Öffnungsweise
Eine Kategorisierung, auf die man im ersten Moment selten kommt, ist die Art des Öffnungsmechanismus. Hier spricht man oft auch von der Fensterart. Beispiele sind:
Material
Sehr häufig stösst man hingegen auf eine Einteilung, die an sich sehr grob ist und recht wenig über das Fenster aussagt – das Material. Hierbei geht es ausschliesslich um das Material der Fensterrahmen. Beispiele für diese Art der Kategorisierung sind:
Flügelanzahl und Bauart
Und schliesslich ist eine ziemlich sinnvolle Einteilung die Unterscheidung nach Bauweise bzw. auch Flügelzahl. Im Prinzip ist diese Einteilung die präziseste, da sie genau Aufschluss über die verwendeten Fensterelemente gibt.
So wird beim sogenannten Doppelfenster z.B. die Fensteröffnung mit zwei separaten Einscheibenfenstern geschlossen. Die zwei Einfachscheiben sind direkt hintereinander angeordnet, wodurch sich je ein Fenster auf der Innenseite und eins auf der Aussenseite befindet. Im Anschluss daran kann man dann auch noch zwischen dem Kastendoppelfenster und dem Verbundfenster unterscheiden.
Es sei an dieser Stelle jedoch darauf hingewiesen, dass diese Art der Fenster eine äusserst schlechte Wärmedämmung und Schalldämpfung hat und in den meisten Ländern mittlerweile nicht mehr zugelassen ist. Das System gilt als überholt und wurde durch das Einfachfenster abgelöst. Hier besteht das Fenster aus einem einteiligen Flügelrahmenprofil, in welches unterschiedliche Verglasungen eingebaut werden können.
Da besonderer Wert auf die Energieeffizienz gelegt wird, haben die heutigen Einfachfenster eine Mehrscheiben-Isolierverglasung, d.h. die Fensterscheiben bestehen aus mindestens zwei Fensterscheiben, oft sogar drei.
Zwischen den einzelnen Scheiben besteht ein Abstand. Dieser Zwischenraum ist typischerweise mit Luft oder Gas gefüllt, was den gewünschten Effekt der Wärmedämmung garantiert. Der Fensterrahmen ist fest mit dem Mauerwerk verbunden und die Fensterflügel mit Beschlägen und der entsprechenden Verglasung sind in den Rahmen integriert.
Die Isolierverglasung selbst kann in mehrere Arten mit unterschiedlichen Eigenschaften unterteilt werden, z.B.:
Wie bereits aufgeführt ist das verwendete Material für die Fensterrahmen ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal und beeinflusst auch die Fenster-Kaufen Preise entscheidend. Neben den drei Materialien Aluminium, Holz und Kunststoff, gibt es auch jede Menge Kombinationen dieser Materialien. Selbstverständlich unterscheiden sich die Materialien hinsichtlich ihrer Eigenschaften, vor allem aber hinsichtlich ihres Preises.
Zunächst haben natürlich die verschiedenen Materialien unterschiedliche Wärmedämmeigenschaften. Holz ist von Natur aus dämmend, während Aluminium prinzipiell die Wärme leitet.
Dank moderner Technik kann jedoch heute jeder Fensterrahmen aus den verschiedenen Materialien energieeffizient gestaltet werden. Entscheidend ist hierbei die Ausstattung, bzw. genauer gesagt ein mehrschaliger Aufbau mit Isolationskernen. Mit dessen Hilfe kann bei jedem Material ein angemessener Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) erreicht werden. Dieser Wert misst, wie viel Wärme durch ein Bauteil nach aussen abgegeben wird.
Was den Fenster-Kaufen Preis angeht, unterscheiden sich die verschiedenen Optionen für die Rahmen deutlich. Am kostengünstigsten sind die Kunststofffenster, während hochwertige Aluminiumfenster die teuerste Variante sind. Holzrahmen liegen dazwischen, also im mittleren Preissegment. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie mehr über die verschiedenen Optionen.
Die Wahl der Fenster, was deren Material für die Rahmen angeht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ist da natürlich das äussere Erscheinungsbild. Denn Fenster geben einem Haus einen bestimmten Charakter und letztlich ist das Ganze also auch durchaus eine Geschmacksfrage. Holz sieht warm und gemütlich aus und wird von vielen Menschen als natürliches Material vorgezogen. Vom Umweltstandpunkt aus gesehen sind Holzfenster natürlich die nachhaltigsten.
Ansonsten ist die Wahl der Fenster auch eine Frage des Budgets, denn je nach Grösse des Hauses kommen jede Menge Fenster zusammen und da summieren sich die Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Optionen schnell zu beachtlichen Summen. Am besten wir sehen uns die verschiedenen Optionen im Einzelnen an:
Vor- und Nachteile von Kunststofffenstern
Kunststofffenster sind sehr beliebt, nicht zuletzt sicherlich auch deshalb, weil sie die preiswerteste Option sind. Sie haben aber auch sonst noch einiges zu bieten, allem voran die Pflegeleichtigkeit und die Lichtechtheit. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung verlieren sie nichts von ihrer Farbintensität und Wind und Regen machen ihnen ebenfalls herzlich wenig aus. Sie müssen nie wieder gestrichen werden und sind sehr langlebig.
Vorteile von Kunststofffenstern auf einen Blick:
Natürlich haben Kunststofffenster auch einige Nachteile. So können Kratzer und andere Beschädigungen kaum ausgebessert werden. Ausserdem lädt sich PVC statisch auf und zieht dann Schmutz und Staub an. Und schliesslich fällt die Ökobilanz eher schlecht aus, was sich eventuell in der Zukunft durch bessere Recycling-Methoden ausgleichen könnte.
Kunststofffenster sagen vor allem praktisch veranlagten Bauherren zu, die die grosse Pflegeleichtigkeit und den geringen Wartungsaufwand zu schätzen wissen. Zudem sind sie eine preiswerte Option.
Vor- und Nachteile von Holzfenstern
Holzfenster sorgen mit ihrer warmen Optik für ein behagliches Ambiente. Sie bieten eine sehr gute Wärmedämmung und die Ökobilanz fällt sehr gut aus. Sie laden sich auch nicht statisch auf. Preislich gesehen sind sie etwas teurer als die Kunststofffenster, aber immer noch deutlich kostengünstiger als die Aluminiumfenster. Kratzer und Beschädigungen können problemlos ausgebessert werden.
Die Nachteile liegen vor allem in dem sehr hohen Pflegeaufwand, da Holzfenster im Gegensatz zu den Kunststofffenstern weder die Sonneneinstrahlung noch Wind und Wetter auf Dauer besonders gut wegstecken. Sie müssen in regelmässigen Abständen neu gestrichen werden, was je nach Anzahl der Fenster erstens aufwendig und zweitens nicht ganz billig ist. Mehr zum Thema Holzfenster streichen finden Sie in diesem Artikel.
Vor- und Nachteile von Aluminiumfenstern
Einer der grössten Vorteile von Aluminium als Material für die Fensterrahmen ist sicherlich, dass das Material sehr leicht, dabei aber ungemein belastbar und stabil ist. Gerade bei grossen Fensterflächen ist dies ein riesiger Vorteil. Denn aus statischen Gründen sind hier Kunststoff und Holz kaum verwendbar.
Zudem bietet das stabile Aluminium auch einen guten Einbruchschutz und ist relativ witterungsbeständig. Es kann sich zwar eine Patina bilden, diese beeinträchtigt jedoch nicht die Funktionalität des Fensters sondern allenfalls dessen Optik.
Was ökologische Aspekte angeht, so sind Alu-Fenster zwar recyclebar, haben aber eine schlechte Bilanz was die Herstellung angeht, da diese sehr energieintensiv ist. Ein weiterer Nachteil ist die hohe Wärmeleitfähigkeit von Aluminium.
Vor- und Nachteile von Holz-Alu-Fenstern
Um die Vorteile beider Materialien zu kombinieren und die Nachteile auszugleichen, bieten zahlreiche Hersteller Kombinationen zweier Materialien an, so z.B. Holz-Alu-Fenster. Die Vorteile der modernen Holz-Alu-Fenster sind vor allem:
Obwohl diese Option nicht gerade billig ist, macht sie sich über die Jahre durch die Langlebigkeit und den geringen Pflege- und Wartungsaufwand doch wieder bezahlt.
Nachteile von Holz-Alu-Fenstern sind der hohe Preis und die geringere Stabilität im Vergleich zu reinen Alufenstern sowie die schlechtere Ökobilanz im Vergleich zu Holzfenstern.
Vor- und Nachteile von Kunststoff-Alu-Fenstern
Die Kombination aus Kunststoff und Aluminium ist relativ neu im Fensterbau. Diese Fenster besitzen eine hohe Langlebigkeit und sind sehr witterungsbeständig. Auch die Wärmedämmung und der Einbruchsschutz sind sehr gut. Und schliesslich ist der Pflegeaufwand, genau wie bei reinen Kunststofffenstern, sehr gering.
Die wenigen Nachteile, die Kunststoff-Alu-Fenster haben, liegen im vergleichsweise hohen Energieverbrauch bei Herstellung, Verarbeitung und Entsorgung und im etwas höheren Preis als Kunststoff- und Holzfenster.
Neben dem Rahmen ist natürlich die Verglasung von besonderer Bedeutung. Zunächst ist die Wärmedämmung heutzutage sehr wichtig. Entsprechend wird die Verglasung hier immer besser und leistungsstärker. Unterschieden wird zwischen einer einfachen, zweifachen oder dreifachen Verglasung. Ausserdem kann auch Sicherheitsglas und Schallschutzglas zum Einsatz kommen.
Selbstverständlich macht es keinen Sinn, bei einem gut wärmeisolierten Haus an den Fenstern zu sparen, denn hier kann jede Menge Wärme verloren gehen. Entsprechend sieht man Einfachverglasung nur noch in unrenovierten Altbauten.
Bei einem gut gedämmten Haus lohnt sich die Investition in hochwertiges Isolierglas auf jeden Fall. Denn eine Dreifachverglasung erreicht einen U-Wert von 0.6 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²K). Mit einer guten Zweifach-Verglasungen kann ein U-Wert von 1.1 W/m²K erreicht werden. Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) ist ein Mass der Wärmedämmung und gibt an, wie viel Wärme durch den jeweiligen Baustoff nach aussen abgegeben wird. Dabei gilt, je kleiner der Wert, desto besser die Dämmung.
Speziell beim U-Wert von Fenstern muss man jedoch vorsichtig sein, da viele Hersteller von Fenstern den U-Wert der Verglasung angeben, da dieser meist geringer ist als der Gesamt-U-Wert des Fensters. Dies kommt daher, dass typischerweise die meiste Energie über den Rahmen und die Verbindung zwischen Rahmen und Mauerwerk verloren geht, also gar nicht über die Verglasung. Achten Sie also unbedingt darauf, den U-Wert und die Wärmedurchlässigkeit der Fensterkonstruktion als Ganzes zu berechnen, um eine optimale Isolierung und Wärmedämmung zu erhalten.
Sollten Sie direkt an einer vielbefahrenen Strasse wohnen oder anderen permanenten Lärmquellen ausgesetzt sein, empfiehlt sich die Anschaffung von Schallschutzglas. Besonders beliebt sind derzeit auch Fenster, die laut Prüfnorm für den Einbruchschutz geeignet sind.
Es liegt auf der Hand, dass Türen und Fenster die schwächsten Bauelemente sind, was den Einbruchschutz angeht. Denn natürlich wird ein Eindringling nicht das Mauerwerk abschlagen oder das Dach abdecken, sondern sehr wahrscheinlich das Fenster einschlagen oder die Tür bzw. den Öffnungsmechanismus des Fensters aufbrechen. Um dem vorzubeugen, können Sie z.B. Gitter einbauen, spezielle Fensterschlösser anschaffen oder sogar spezielle Folien auf den Fenstern anbringen.
Neben diesen nachträglichen Massnahmen entscheiden sich immer mehr besorgte Hausbesitzer für spezielle Sicherheitsverglasung. Dieses VSG (Verbundscheibenglas) ist deutlich robuster und schlagfester als normales Glas. Entsprechend wird Glas in sechs verschiedene Widerstandsklassen eingeteilt (Resistance Classes). Dieser Wert misst die Zeit, die das Glas den Einbruchsversuchen mit einfachem Werkzeug standhalten kann.
Bei den Fenstern sollte mindestens Widerstandsklasse RC 2 erreicht werden. Dies zeigt an, dass das Fenster einem durchschnittlichen Gelegenheitseinbrecher mit Hilfsmittel wie Schraubenzieher, Zange, etc. ungefähr drei Minuten standhalten kann. Zu der widerstandsfähigen Scheibe gehören zudem eine robuste Konstruktion, Sicherheitsbeschläge und ein abschliessbarer Griff dazu.
In der folgenden Tabelle sind die einzelnen Widerstandsklassen aufgeführt:
| Widerstandsklasse (SN EN 1627) | Täter/ Werkzeug | Widerstandsdauer |
| RC 1 | Körperliche Gewalt (z.B. Gegentreten) | – |
| RC 2 | Gelegenheitstäter mit einfachem Werkzeug | 3 Minuten |
| RC 3 | Gewohnt vorgehender Täter mit schwerem Werkzeug | 5 Minuten |
| RC 4 | Erfahrener Täter mit Säge-/Schlagwerkzeug | 10 Minuten |
| RC 5 | Erfahrener Täter mit Elektrowerkzeug | 15 Minuten |
| RC 6 | Erfahrener Täter mit leistungsfähigem Elektrowerkzeug | 20 Minuten – kein Eindringen möglich |
Quelle: Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM), 2015
Ein weiterer wichtiger Punkt beim Fenster-Kaufen sind ganz sicher die Öffnungsmechanismen. Hierfür kommen verschiedene Optionen in Betracht, z.B. Kippen, Schieben oder Drehen. Die optimale Lösung hängt unter anderem von der Wohnsituation und den räumlichen Gegebenheiten ab. Ist beispielsweise nicht genug Platz da, um das Fenster komplett aufschwingen zu können, dann bieten sich Schiebemechanismen an. Diese sind auch bei Terassentüren sehr beliebt, da sie nicht vom Wind zugeschlagen werden können und zudem in geöffnetem Zustand keinen Platz wegnehmen.
Für normale Fenster im Raum sind Dreh-Kipp-Fenster beliebt und sicherlich die am meisten verbreitete Variante. Hier kann man zum Lüften das Fenster kippen. Gerade in einem Haushalt mit kleinen Kindern ist dies sicherer, als das Fenster sperrangelweit offenstehen zu lassen. Generell sollte bei der Wahl des Öffnungsmechanismus Wert darauf gelegt werden, dass eine gute Luftzirkulation gewährleistet werden kann. Denn diese beugt beispielsweise der Schimmelbildung vor.
Wichtig ist hier natürlich auch der Einbruchsschutz. Der Fachmann kann Sie diesbezüglich bestens beraten und die optimale Lösung für Ihr Heim finden.
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Nachdem wir nun alle wichtigen Aspekte beleuchtet haben, stellt sich natürlich die Frage nach den Fenster-Kaufen Preisen. Diese hängen von mehreren Faktoren ab und können daher nicht pauschal genannt werden. Die genannten Preise sind daher als Anhaltspunkt gedacht, damit Sie verschiedene Angebote sachkundig miteinander vergleichen und bewerten können.
Zunächst ist natürlich die Zahl der Fenster wichtig. Zudem gibt es deutliche Unterschiede in den Fenster-Kaufen Preisen, was Material der Rahmen, Art der Verglasung und Einbaukosten angeht. Was die Arbeitskosten des Handwerkers angeht, sollten Sie auch nicht die Anfahrtskosten und die Kosten für den Ausbau und die Entsorgung der alten Fenster vergessen.
Typischerweise werden in der Schweiz die Arbeitskosten für den Fenster-Einbau pro Stunde berechnet. Dies kommt daher, dass es zum Teil sehr grosse Unterschiede gibt, was den Zeitaufwand des Einbaus angeht. So ist es beispielsweise wesentlich einfacher, ein Standardfenster im Erdgeschoss einzubauen, als ein ungewöhnlich geschnittenes Fenster im zweiten oder dritten Stockwerk. Bei einem bodentiefen Fenster dauert der Einbau in der Regel zwischen zwei und vier Stunden. Das normale Fassadenfenster ist typischerweise in ca. drei Stunden eingebaut. Am meisten Zeit in Anspruch nimmt der Einbau eines Dachfensters. Hier sollten Sie mit ca. sieben Stunden rechnen.
Sollten Sie spezielle Verglasung oder einen ganz besonders hochwertigen Rahmen wünschen, so treibt auch dies die Fenster-Kaufen Preise in die Höhe.
Die Preise in der folgenden Tabelle ergeben sich aus Durchschnittswerten bestehender Angebote:
| Material / Verglasung | 2-fach-Verglasung (inkl. Einbau) | 3-fach-Verglasung (inkl. Einbau) |
| Kunststoff | ab CHF 550.- | ab CHF 600.- |
| Holz | ab CHF 750.- | ab CHF 850.- |
| Aluminium | ab CHF 900.- | ab CHF 1’000.- |
| Kunststoff-Aluminium | ab CHF 750.- | ab CHF 850.- |
| Holz-Aluminium | ab CHF 900.- | ab CHF 1’000.- |
Eine Förderung für den Einbau eines Fensters kann man in der Schweiz zwar bekommen, es ist allerdings nicht ganz einfach. Denn Fenster können nur über das Gebäude-Programm gefördert werden. Dies heisst, dass es nur für das Auswechseln der Fenster keinen Zuschuss gibt, sondern nur, wenn insgesamt bauliche Massnahmen – also eine Komplettsanierung – durchgeführt werden, die den Energieverbrauch einer Liegenschaft reduzieren. Die gesetzlichen Grundlagen sind von Kanton zu Kanton unterschiedlich.
Auch hier ist es sinnvoll, den Profi um Rat zu bitten, denn dieser kennt sich mit den gesetzlichen Bestimmungen in Ihrer Region aus und hilft Ihnen kompetent weiter.
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So manch ein motivierter und eventuell auch erfahrener Hobby-Heimwerker mag sich fragen, ob er die Fenster-Kaufen Preise nicht senken kann, indem er die Fenster im Baumarkt kauft und dann selbst einbaut.
Hierbei sollten Sie unbedingt einiges bedenken. Denn erstmal ist das Fenster-Einbauen eine körperlich herausfordernde Arbeit. Es ist eine Sache, eventuell ein kleines Kellerfenster selbst auszuwechseln, der Austausch aller Fenster eines Hauses ist ein völlig andere. Sie brauchen mindestens zwei Personen, bei grossen Fenstern sogar eventuell mehrere Helfer.
Hinzu kommt, dass in vielen Fällen auch nicht alle Fenster eines Hauses einfach und sicher zugänglich sind. Gerade bei mehrstöckigen Wohnhäusern brauchen Sie in der Regel eine Gerüst oder eine Hebebühne. Sollte bei den Arbeiten etwas zu Bruch gehen, kommen Sie dafür auf, während der seriöse Handwerksbetrieb eine Versicherung hat und Ihnen zudem auch Garantie auf die Arbeiten gibt.
Vergessen Sie auch nicht, dass von dem korrekten und professionellen Einbau ganz wesentlich die Dichtigkeit und die Wärmedämmleistung der Fenster abhängt. Die meiste Wärme geht bei Fenstern nämlich im Übergang zwischen Rahmen und Mauerwerk verloren, nicht über die Verglasung. Sollten die Fenster nicht richtig eingebaut werden, schlägt sich das über die Jahre in höheren Heizkosten nieder. Zudem kann auch Wasser in das Mauerwerk dringen und Schimmelbefall und Schäden an der Bausubstanz verursachen.
Zudem hat der erfahrene Handwerker alle nötigen Werkzeuge, Hilfsmittel, Gerüste oder Hebebühnen sowie das nötige Personal, um die Arbeiten sicher, schnell und einwandfrei durchführen zu können. Bedenken Sie auch, dass die Arbeit sehr zeitaufwendig ist und dass Sie dies nicht mal eben so nach Feierabend erledigen können.
Kurz: Wir raten Ihnen unbedingt dazu, nicht bei den Fenster-Kaufen Preisen am falschen Platz zu sparen. Lassen Sie die Fenster am besten vom fachkundigen Profi einbauen. Dieser arbeitet präzise und dank seiner langjährigen Erfahrungen und der korrekten Werkzeuge und Hilfsmittel schnell und sauber. Das Endergebnis ist einwandfrei, und zwar sowohl was die Ästhetik als auch die Funktionalität angeht. Zudem ist der Einbau von einer Garantie abgedeckt.
Ganz abgesehen davon berät Sie der ausgewählte Profi auch sachkundig in Bezug auf Material der Fenster, Verglasung, Öffnungsmechanismen, Einbruchsschutz, Schallschutz und Wärmedämmung.
Sollte es sich bei Ihrem Projekt nicht um einen Neubau, sondern um eine Sanierung handeln, können Sie eventuell die Kosten reduzieren, indem Sie den Ausbau und die Entsorgung der alten Fenster selbst übernehmen. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten, denn Sie können aus Versehen die Bausubstanz beschädigen und sich natürlich auch verletzen. Zudem sollten Sie bedenken, dass Sie je nach Menge der Fenster einen Schuttcontainer benötigen und diesen bringen und abholen lassen müssen. Die Entsorgungskosten sind auch nicht ganz ohne, denn die alten Fenster können Sie natürlich nicht einfach so in den Müll werfen.
Wenn Sie nun nach einem geeigneten Experten für Ihr Projekt suchen, sind Sie bei bawos.ch genau richtig. Denn hier können Sie im Expertenverzeichnis jede Menge ausgezeichnete Handwerker für den Fensterkauf und -einbau finden. Noch einfacher ist es natürlich, wenn Sie Ihr Projekt einfach ausschreiben. Sie bekommen dann mehrere Offerten und können sich in Ruhe die beste Lösung aussuchen.
Wichtig ist, dass Sie bei der Ausschreibung alle wichtigen Informationen geben. Denn je genauer Sie definieren, was Sie benötigen, umso genauer kann der Handwerker das Angebot gestalten.
Geben Sie also unbedingt Folgendes in den Offertensucher ein:
Beim Vergleich der Offerten raten wir Ihnen unbedingt, nicht nur auf den Preis zu achten, sondern auch darauf, was Ihnen für diesen geboten wird. Achten Sie darauf, dass auch wirklich alle Kosten angegeben sind, also auch Anfahrtskosten, Kosten für den Ausbau und die Entsorgung, etc.
Auch die Qualität der Fenster ist wichtig, denn ein preiswerteres Angebot ist eventuell mit minderwertigeren Fenstern verbunden, die eine geringere Wärmedämmung bieten und somit über einen längeren Zeitraum betrachtet weniger Geld bei den Heizkosten einsparen. Bedenken Sie hierbei, dass die Fenster jahrzehntelang benutzt werden und sich die Investition in hochwertige, robuste und funktionelle Fenster ganz bestimmt bezahlt macht.
Wir wünschen Ihnen wie immer viel Erfolg mit Ihrem Projekt!
Titelbild: © highwaystarz / 123rf.com