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nicola_padinatos

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Alle erstellten Inhalte von nicola_padinatos

  1. Ich denke, der Totalunternehmer sollte in der Lage sein, Ihnen einen Zeitplan für das Projekt vorzulegen. Wenn dies nicht der Fall ist, fragen Sie danach und stellen Sie sicher, dass der Bezugstermin im neuen Zeitplan berücksichtigt wird. Wenn der Totalunternehmer Ihren Anfragen nicht nachkommt, legen Sie Ihre Bedenken dem Verwaltungsrat der Wohnbaugesellschaft oder Ihrer Gemeinde vor. Ich habe das in einer ähnlichen Situation getan und es hat geholfen, den Prozess auf Kurs zu halten.
  2. Hey Nessio! Ich hatte bereits in der Vergangenheit ähnliche Probleme mit Baufirmen und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es wichtig ist, das Gespräch zu suchen, bevor man die Schlusszahlung leistet. Ein Beispiel: Ich habe einmal eine neue Terrasse bauen lassen und nach Fertigstellung bemerkt, dass das Wasser nicht richtig abläuft und sich an manchen Stellen staut. Nachdem ich das Problem angesprochen hatte, wurde schnell klar, dass die Baufirma nicht die korrekte Neigung eingehalten hatte. Wir konnten jedoch gemeinsam eine Lösung finden und das Problem wurde behoben. In ähnlicher Weise würde ich hier empfehlen, die Baufirma zu kontaktieren und das Problem mit ihnen direkt zu besprechen. Vielleicht haben sie eine einfache Lösung oder können Ihnen eine Rückerstattung anbieten, wenn das Problem nicht gelöst werden kann. Des Weiteren kann es hilfreich sein, einen Architekten um eine Expertenmeinung zu bitten. Ein Beispiel: Ein Freund von mir hatte Probleme mit der Klimatisierung seines Hauses nach einem Umbau. Er hatte bereits mit der Baufirma gesprochen, aber konnte das Problem nicht alleine lösen. Der Architekt stellte dann fest, dass die Klimaanlage nicht die korrekte Grösse hatte und eine zusätzliche Einheit benötigt wurde, um das Problem zu beheben. Nessio, es ist auch wichtig zu überlegen, ob der Baufirma ein Zertifkatsprogramm, wie zum Beispiel der Minergie-Standard, zugrunde liegt. Diese Programme stellen sicher, dass das Gebäude energieeffizient gebaut wird. Wenn die Baufirma das Zertifikat nicht erreicht hat, können Sie eine Rückerstattung bekommen. Beachten Sie jedoch, dass dies ein langer Prozess sein kann. Insgesamt hoffe ich, dass meine Empfehlungen Ihnen helfen können, das Problem mit der Baufirma zu lösen. Vergessen Sie nicht, dass Sie das Recht haben, eine hohe Qualität und zufriedenstellende Leistung von der Baufirma zu erwarten. Gruss, Nicola
  3. Guten Tag zusammen, Ich habe vor Kurzem einen Reservationsvertrag über ein Haus unterschrieben, welches ich kaufen wollte. Der Verkäufer hat jedoch kurz danach den Vertrag einseitig gekündigt und möchte das Haus nun nicht mehr verkaufen. Wir hatten bereits viel Zeit und Arbeit in die Finanzierungsabklärungen und Baupläne unseres Traumhauses investiert. Können wir jetzt Schadensersatz für unsere Aufwendungen und entgangenen Gewinne verlangen? Ich habe im HEV Schweiz gelesen, dass ein Reservationsvertrag nicht rechtsgültig ist, wenn er nicht öffentlich beurkundet wurde. Aber was passiert, wenn der Verkäufer vom Vertrag zurücktritt? Vielen Dank im Voraus für eure Empfehlungen und Tipps. Viele Grüsse, Nicola
  4. Hallo FWinkler, ich habe auch schon mal ein ähnliches Problem gehabt und mich gefragt, wer für die Kosten der Vermessung aufkommt. Nach einiger Recherche auf der Website des Geometerverbandes habe ich folgendes herausgefunden: Die Aufteilung der Vermessungskosten ist abhängig von verschiedenen Faktoren: Grösse des Grundstücks: Je grösser das Grundstück, desto höher sind die Kosten für die Vermessung. Form des Grundstücks: Ein komplizierter Zuschnitt des Grundstücks führt zu höheren Kosten, da mehr Zeit für die Vermessung benötigt wird. Topographie des Grundstücks: Liegt das Grundstück beispielsweise in stark hügeligem Gelände, müssen mehr Messpunkte gesetzt werden, was zu höheren Kosten führt. Damit die Kosten fair aufgeteilt werden können, empfiehlt es sich, diese Faktoren bei der Verteilung zu berücksichtigen. In der Regel werden die Kosten auf die Eigentümer aufgeteilt, wobei jeder Eigentümer einen Anteil entsprechend der Grösse seines Grundstücks bezahlt. Um konkrete Zahlen zu bekommen, kann man sich an einen Geometer wenden, der ein Angebot erstellt. In diesem Angebot sollte genau aufgeschlüsselt sein, welche Leistungen erbringt werden und welche Kosten dabei entstehen. So kann man sicherstellen, dass jeder Eigentümer nur für die Leistungen bezahlt, die auch tatsächlich für sein Grundstück erbracht werden. Ich hoffe, diese Informationen helfen dir weiter. Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Viele Grüsse, Nicola
  5. Hallo Zusammen, Ich möchte nur hinzufügen, dass es wichtig ist, darauf zu achten, ob Sie bestimmte rechtliche Fristen einhalten, um Anspruch auf EIV zu haben. Das hängt von Kanton zu Kanton ab. In meinem Kanton gibt es zum Beispiel eine Frist von sechs Monaten nach der Inbetriebnahme der PV-Anlage, innerhalb derer der Antrag gestellt werden muss. Herzliche Grüsse, Nicola
  6. Lieber FWinkler, Ich möchte mich auf ein Thema beziehen, das etwas abseits liegt, was du in deinem Post erwähnt hast: Die Zahlung deiner 3. Säule-Versicherung. Wenn es um Periodizität geht, kannst du versuchen, deine Optionen zu diskutieren und sie mit deinem Versicherer zu klären. Auf diese Weise kannst du möglicherweise jede Woche oder jeden Monat eine kleine Menge hinzufügen oder nur einmal im Jahr eine grosse Menge. Ich kenne nicht alle Richtlinien aller Versicherungsunternehmen, aber es gibt viele von ihnen und sie haben etwas unterschiedliche Regelungen. Ansonsten denke ich, dass es eine gute Idee ist, sich für die 3. Säule-Versicherung zu entscheiden, da sie in der Regel bessere Renditen als Banken bieten. Ausserdem bist du bei der Versicherung möglicherweise besser aufgehoben, insbesondere wenn es um die Gestaltung deiner Renteneinkünfte geht. Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Beste Grüsse, Nicola
  7. Hallo FWinkler! Eine Eigenleistung kann dazu beitragen, die Gesamtkosten eines Bauvorhabens zu reduzieren. Durch den Einsatz von eigenen Arbeitsleistungen können Sie Geld sparen, das Sie stattdessen in Ihr Eigenkapital oder Ihre Hypothek stecken können. Allerdings ist es wichtig, sich im Vorfeld über die genauen Voraussetzungen zu informieren. In der Regel können bis zu 10% der Baukosten als Eigenleistung angerechnet werden. Diese können beispielsweise in Form von Handwerksarbeiten, aber auch durch den Einsatz eigener Arbeitskraft bei der Planung oder der Bauleitung erbracht werden. Wichtig ist dabei, dass die Leistungen nachweisbar sind und von einem Sachverständigen begutachtet werden können. Durch den Einsatz von Eigenleistungen können Sie nicht nur Kosten sparen, sondern auch Ihre Kreditwürdigkeit erhöhen. Wenn Sie etwa 80 bis 90% der Planungs- und Bauleitungskosten selbst erbringen, zeigen Sie damit Ihre Fähigkeit, das Bauvorhaben eigenständig zu realisieren. Dies kann von potenziellen Kreditgebern als positives Signal gewertet werden und Ihre Chancen auf eine Kreditzusage erhöhen. Auch die Hypothekenzinsen können durch den Einsatz von Eigenleistungen gesenkt werden. Da Sie dabei weniger Fremdkapital benötigen, verringert sich auch die Summe, auf die Zinsen zu entrichten sind. Allerdings sollten Sie sich auch über mögliche steuerliche Auswirkungen informieren. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, sich von einem Finanzexperten beraten zu lassen, um keine Steuervorteile zu verlieren. Ein Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung von Eigenleistungen ist etwa der Bau eines Holzhauses. Dieses kann in verschiedenen Bauarten und Grössen realisiert werden und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Eigenleistungen. So können Sie etwa selbst den Innenausbau gestalten oder bei der Dämmung mitarbeiten. Auch das Errichten eines Carports oder einer Terrasse kann als Eigenleistung erbracht werden. Insgesamt ist der Einsatz von Eigenleistungen eine Möglichkeit, um die Kosten eines Bauvorhabens zu reduzieren und die eigene Kreditwürdigkeit zu erhöhen. Allerdings sollten Sie sich im Vorfeld ausführlich über die Voraussetzungen informieren und eventuell eine Fachperson hinzuziehen, um mögliche steuerliche Auswirkungen zu berücksichtigen. Liebe Grüsse, Nicola
  8. Hey Nessio, Ich hatte ein ähnliches Problem und wollte etwas hinzufügen, um die Sache zu klären. Als ich einen Leckageschaden hatte, der vom Nachbarn kam, musste ich eine Rechtsschutzversicherung abschliessen. Die Rechtsschutzversicherung sagte mir, dass, wenn der Schaden im Leitungssystem meines Nachbarn auftritt und durch seine eigene Fahrlässigkeit verursacht wird, ich das Recht habe, meinen Schaden von ihm zu verlangen. Aber ich müsste beweisen, dass es seine eigene Vernachlässigung war. Ich würde vorschlagen, dass du den Sanitär bitten solltest, zu überprüfen, ob das Problem aus deinem Haus oder aus dem deines Nachbarn kommt. MfG, Nicola
  9. Hallo Stephan, ich habe kürzlich ein ähnliches Projekt durchgeführt, bei dem ich ein altes Gebäude nach den Bestimmungen des RAWI (Regionalen Abfallwirtschaftsinstitut) abgerissen und das Grundstück auf seine Verträglichkeit mit den Anforderungen der Landwirtschaftszone geprüft habe. Solche Projekte müssen Schritt für Schritt durchgeführt werden, um Fehler und Verzögerungen während des Prozesses zu vermeiden. Die folgenden Schritte sind notwendig: Baubewilligung: Sie müssen eine Baubewilligung von der Gemeinde oder dem RAWI erhalten. Ein Projekt ohne Baubewilligung wird mit einer Geldstrafe geahndet. Deshalb sollten Sie immer mit diesem Schritt beginnen. Prüfung auf Landwirtschaftsfähigkeit: Wenn Sie das Gebäude abreissen möchten, um ein Landwirtschaftsgebiet zu schaffen, müssen Sie einen Antrag auf Landwirtschaftsfähigkeit stellen. Es ist wichtig zu wissen, ob das Land für den Anbau von Agrarprodukten geeignet ist. Die Prüfung kann beim RAWI beantragt werden. Bewilligung des Bodennutzungsplans: Zusammen mit dem Antrag auf Landwirtschaftsfähigkeit können Sie auch einen Antrag auf eine Bewilligung des Bodennutzungsplans bei RAWI stellen. Wenn das Gebiet für die Landwirtschaft geeignet ist, wird es als landwirtschaftliche Zone ausgewiesen. Abrissbewilligung: Wenn das Gebäude abgerissen werden soll, benötigen Sie eine Abrissbewilligung. Diese kann auch beim RAWI beantragt werden. Wenn das Gebäude eine historische Bedeutung hat, kann es schwierig sein, eine Abrissbewilligung zu erhalten. Bauantrag: Sobald Sie alle Bewilligungen erhalten haben, ist es wichtig, einen Bauantrag zu stellen, wenn er erforderlich ist. Wenn Sie beispielsweise ein neues Gebäude an der Stelle des alten Gebäudes bauen möchten, müssen Sie einen Bauantrag stellen. Auch wenn es eine unbedeutende Veränderung gibt, sollten Sie einen Bauantrag stellen. Es gibt auch einige baurechtliche Bedenken, die Sie beachten müssen, bevor Sie mit dem Bau oder Abriss beginnen. Hier sind einige Beispiele: Abstand zum Nachbargrundstück: Der Abstand zum Nachbargrundstück muss eingehalten werden, um den Schaden am Grundstück des Nachbarn zu vermeiden. Höhe des Gebäudes: Die Höhe des Gebäudes ist in einigen Gemeinden begrenzt. Sie müssen sich über die Grenzwerte auf dem jeweiligen Gebiet informieren. Volumen des Gebäudes: Es gibt auch Begrenzungen für das Volumen des Gebäudes, die von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein können. Farbe des Gebäudes: In einigen Gebieten gibt es Vorschriften für die Farbe des Gebäudes, um das Gesamtbild der Umgebung zu erhalten. Ich hoffe, dass diese Schritte und Beispiele Ihnen helfen werden, Ihr Projekt erfolgreich durchzuführen. Nicola
  10. Hallo Stephan, Ihr könntet auch in Betracht ziehen, eine Vereinbarung mit den Anwohnern ohne Wegrecht zu treffen. Ihr könntet ihnen anbieten, das Wegrecht für eine Gebühr zu nutzen, um die Kosten der Strasseninstandhaltung zu teilen. Es ist eine win-win-Situation: Ihr erhaltet zusätzliche Einnahmen und die Anwohner haben eine Strasse zur Verfügung. Was denkst du darüber? Gruss, Nicola
  11. Hi Stephan, Ich denke, ein EFH für 800'000 CHF ist realistisch möglich, wenn man beim Innenausbau nicht zu luxuriös auswählt. Ich habe selbst ein EFH gebaut und hatte das gleiche Budget wie du. Ich habe mich auch für einen Keller und eine ähnliche Grösse wie deines entschieden. Was massgeblich dazu beiträgt, das Budget zu maximieren, ist das Einsparen von unnötigen Kostenpunkten. Zum Beispiel sollten Sie keine übermässig grossen Veranden oder Terrassen bauen, die eine gute Aussicht haben, aber später im Winter kalt und ungenutzt bleiben. Vielleicht kannst du auch etwas Geld auf das Heizsystem sparen, indem du ein intelligentes Heizsystem installierst, das die Temperatur automatisch steuert. Dadurch könntest du langfristig Geld sparen. Ich hoffe, ich konnte helfen! Nicola
  12. Guten Tag FWinkler, Ich lebe in der Region um Bern, und ich denke, deine Sorgen sind nicht unbegründet, denn ich habe auch kürzlich ein Haus gekauft und brauchte dann u.a. Hilfe von einem Anwalt. Wenn es sich bei deinem Problem um eine juristische Frage handelt, wäre es ratsam, einen Anwalt zu Rate zu ziehen, um die Einzelheiten deines Vertrags und der lokalen Rechte besser zu verstehen. Vielleicht kann ein Anwalt dir auch weitere Optionen aufzeigen. Bitte bedenke, dass es sehr schwierig sein kann, in dieser Angelegenheit eine schnelle Lösung zu finden. Eine sorgfältige und gründliche Prüfung ist immer wesentlich, wenn es um Rechtsfragen geht.
  13. Hey Nessio, Ich hatte auch mal ein ähnliches Problem. In meinem Fall wurden Strommasten auf meinem Grundstück errichtet, ohne dass ich gefragt wurde, obwohl es Strommasten in unserer Strasse gibt. Ich habe mich beklagt und die Situation wurde behoben, nachdem ich meine Beschwerde direkt an die Gemeinde gerichtet habe. Es hört sich so an, als ob die Gemeinde Ihre Pflichten bezüglich der Wahrung der Integrität deines Eigentums nicht eingehalten hat. Möchtest du dich an die Gemeinde oder an einen Anwalt wenden? Nicola
  14. Hey Nessio, Ich verstehe deine Frage gut, da ich selbst in letzter Zeit in diesem Bereich gearbeitet habe. Bei einem Neubau oder Umbau eines Wohnhauses ist es üblich, dass nach der Bauabnahme eine Wohnbewilligung ausgestellt wird. Diese gilt als offizieller Nachweis dafür, dass das Gebäude den Vorgaben und Bedingungen entspricht und bewohnt werden darf. Die Wohnbewilligung wird normalerweise in schriftlicher Form ausgestellt. Es ist auch üblich, dass man mehrere Dokumente erhält, die man zum Beispiel bei der Steuererklärung vorlegen kann. Die Art und Weise, wie die Dokumente ausgestellt werden, kann je nach Kanton unterschiedlich sein. Es ist daher am besten, direkt bei der zuständigen Behörde nachzufragen, welche Unterlagen benötigt werden und wie man sie erhalten kann. Man sollte die Wohnbewilligung unbedingt aufbewahren, da sie als wichtiger und offizieller Nachweis für die Bewohnbarkeit des Gebäudes gilt. Besonders wichtig ist dies auch im Falle eines Umzugs oder beim Verkauf des Gebäudes. Es kann vorkommen, dass die Ausstellung einer Wohnbewilligung länger dauert. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Mögliche Gründe können beispielsweise Verzögerungen bei der Bauabnahme oder eine höhere Arbeitsbelastung bei der Behörde sein. Allerdings sollte die Ausstellung einer Wohnbewilligung nicht unangemessen lange dauern. Wenn die Ausstellung einer Wohnbewilligung über einen längeren Zeitraum verzögert wird, ist es sinnvoll, bei der zuständigen Behörde nachzufragen. Eine Wartezeit von drei Jahren erscheint dabei sehr lang. Man sollte in diesem Fall nachfragen, ob es möglicherweise Probleme gibt und gegebenenfalls einen Termin zur Klärung vereinbaren. Wenn du einen Besuch bei der zuständigen Behörde planst, um den Stand der Dinge zu erfahren, empfehle ich dir, vorher anzufragen, ob du den Besuch begleiten kannst. In der Regel ist das kein Problem. Es empfiehlt sich jedoch, im Vorfeld bereits Kontakt aufzunehmen, um einen Termin zu vereinbaren und um auf mögliche Anforderungen der Behörde vorbereitet zu sein. Ich hoffe, ich konnte deine Frage ausreichend beantworten. Herzliche Grüsse, Nicola Padinatos
  15. Ich überlege mir eine Liegenschaft am See im Vergleich zu einer neuen Eigentumswohnung in einem Wohnviertel zu kaufen. Meine ausgewählte Liegenschaft wurde im Jahr 1978 erbaut und hat eine Grundstücksfläche von 866m2. Sie ist 65 Meter vom Bodensee entfernt und bietet eine Seesicht mit ruhiger Lage. Die Liegenschaft ist jedoch teuer und ich bin besorgt, wie gut sie den Wert halten wird. Gibt es hier jemanden, der Erfahrung im Immobilienmarkt hat und mir Ratschläge geben kann? Ich möchte meine Situation weiter erklären: Die Liegenschaft kostet mich CHF 1,1 Million, während die Preise für neue Eigentumswohnungen in der Umgebung zwischen CHF 500.000,- und CHF 700.000,- liegen. Ich weiss, dass die Liegenschaft mehr kosten wird, aber ich denke, dass sie auf lange Sicht eine bessere Investition darstellen wird. Was denkt ihr darüber? Gibt es jemanden mit Erfahrung in dieser Angelegenheit? Ich wäre sehr dankbar für eure Meinungen und Ratschläge.
  16. Ich denke, dass ein weiterer Faktor, der berücksichtigt werden muss, die steigenden Baukosten sind. Die Preise für Materialien und Arbeitskräfte sind in den letzten Jahren gestiegen, was sich auf die Gesamtkosten für den Bau von Wohnungen und Häusern auswirkt. Aufgrund dieser steigenden Kosten müssen Immobilienentwickler und Bauherren höhere Preise für Wohnungen und Häuser verlangen, um ihre Investitionen zurückzuerhalten und sicherzustellen, dass ihre Geschäfte profitabel sind. Ich denke, dass das ein wichtiger Faktor ist, den man bei der Betrachtung der Wohnungs- und Hauspreise in der Schweiz berücksichtigen muss.
  17. Hey Stephan, es gibt Fälle, in denen das OR (Obligationenrecht) nicht immer anwendbar ist. Ein Beispiel dafür könnte sein, wenn die Arbeiten nicht korrekt ausgeführt wurden und Mängel aufweisen. In diesem Fall ist es möglich, eine Ersatzvornahme geltend zu machen und eine Schlusszahlung nicht zu leisten. Ein weiteres Beispiel wäre, wenn eine falsche Heizung installiert wurde. Hierbei können nicht nur Probleme bei der Nutzung und der Effizienz auftreten, sondern auch gesundheitliche Risiken entstehen, insbesondere bei Verwendung von Gas. Deshalb ist es wichtig, dass die Heizung ordnungsgemäss installiert wird und Mängel vermieden werden. In solchen Fällen kann eine Ersatzvornahme durchgeführt werden. Das bedeutet, dass der Auftraggeber die Mängel selbst beseitigt und die entsprechenden Kosten vom Auftragnehmer zurückfordert. Es gibt jedoch einige Aspekte zu beachten, bevor eine Ersatzvornahme durchgeführt wird. Erstens sollten die Mängel klar dokumentiert und dem Auftragnehmer bekannt gemacht werden. Auch sollten die Kosten für die Ersatzvornahme angemessen sein und die Arbeit sollte dementsprechend professionell und korrekt ausgeführt werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das OR nicht immer die einzige Lösung in Fällen von Mängeln bei Arbeiten ist. Eine Ersatzvornahme kann in bestimmten Fällen eine bessere Möglichkeit sein, um die Mängel zu beseitigen und eine korrekte Erfüllung des Vertrags sicherzustellen.
  18. Bezüglich des Wasseranschlusses für den Steamer in der Wohnung scheint mir 640 CHF auch ein wenig teuer zu sein, wenn die verlegten Leitungen bereits vorhanden sind. Ich würde vorschlagen, direkt beim Architekten nachzufragen, ob der Preis auch fallen könnte, wenn man diese Leitungen verwendet. Oft beinhaltet die Kostenschätzung bereits eine Marge, die verhandelt werden kann. Dies könnte ein sehr guter Verhandlungspunkt sein. Viele Grüsse, Nicola
  19. Hey Stephan, Ich wollte nur darauf hinweisen, dass bei einer Bauherren-Haftpflichtversicherung nicht alle Schäden abgedeckt sind. Zum Beispiel sind Personenschäden, die durch grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, oft ausgeschlossen. Es ist auch möglich, dass bestimmte Schäden nur teilweise abgedeckt sind. Deshalb ist es wichtig, vor dem Abschluss einer Versicherung das Kleingedruckte zu lesen und die Bedingungen zu verstehen. Ich hoffe, ich konnte dir helfen und wünsche dir viel Erfolg bei deinem Bauvorhaben. Viele Grüsse, Nicola
  20. Hey Nessio, die Haltung deiner Nachbarn, deinen Boden zu kaufen, deprimiert mich wirklich. Ich denke, sie wollen deinen Boden einfach, um ihre Aussicht zu verbessern. Ich denke, es ist fair, das Durchfahrtsrecht zu ermöglichen, aber ich denke nicht, dass es ein guter Schritt wäre, den Besitz deines Bodens abzutreten oder zu verkaufen. Selbst wenn dein Grundstück momentan nutzlos zu sein scheint, kannst du es trotzdem als Investition betrachten. Wenn du es verkaufst, machst du den Nutzen und den potenziellen Gewinn zu nichte, den es dir irgendwann in der Zukunft wieder bringen könnte. Ich denke, es ist immer eine bessere Idee, einen klugen Plan zu haben und vorbereitet zu sein, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Ausserdem solltest du darauf achten, dass alle rechtlichen Details des Durchfahrtsrechts klar dokumentiert und abgesichert sind, um mögliche Probleme in der Zukunft zu vermeiden. Hoffentlich hilft dir das weiter. Viele Grüsse, Nicola
  21. Ich denke, dass du bei einem Umbau eher damit rechnen musst, dass sich etwas ändert und dass es im Laufe des Projekts Verbesserungen gibt, für die man am Anfang nicht geplant hat. Wenn du jedoch eine klare Vorstellung von deinem Budget hast, solltest du versuchen, innerhalb dieses Rahmens zu bleiben und nur unvermeidliche Kosten zu tragen, die ausserhalb deiner Kontrolle liegen. Es ist auch wichtig, einen Puffer für unerwartete Ausgaben zu haben. Nicola
  22. Hallo FWinkler, ich hoffe, es geht dir gut. Ich verstehe, dass du dein Kellergeschoss in einen Wohnraum umnutzen möchtest, aber ich muss dir leider mitteilen, dass es bei dieser Thematik keine Grauzone gibt. Baurechtlich gesehen ist eine Umnutzung genehmigungspflichtig, sobald ein fensterloses Kellergeschoss mit Tageslicht von 20% oder weniger in einen Wohnraum umgewandelt wird. Jetzt fragst du dich sicher, wieso das so ist. Das hat zum einen mit deiner Sicherheit und zum anderen mit deinem Wohlbefinden zu tun. Ein Keller ohne Fenster ist kein förderlicher Ort, an dem du täglich arbeiten oder leben möchtest. Es gibt keine Möglichkeit, das Zimmer zu belüften, und die Luft steht. Es fehlt auch das natürliche Tageslicht, das für die Gesundheit und das Wohlbefinden notwendig ist. Du solltest auch bedenken, dass die strengen Vorschriften bezüglich der Raumhöhe, Fensterfläche und Isolation nicht umsonst existieren. Sie dienen deiner Sicherheit und deinem Wohlbefinden. Ein Beispiel dafür wäre der Brandschutz. Wenn du keine ausreichende Isolation hast, kann es bei einem Brand schnell gefährlich werden. Ich kann dir noch ein weiteres Beispiel geben: Die Raumhöhe muss mindestens 2,30 Meter betragen. Das ist wichtig, damit du genügend Platz hast und dich nicht eingeengt fühlst. Ausserdem muss die Fensterfläche mindestens 1/8 der Grundfläche des Raums betragen, damit du genügend Tageslicht und frische Luft bekommst. Ich verstehe, dass es nervig ist, sich an all diese Vorschriften halten zu müssen. Aber am Ende des Tages gewährleisten sie, dass du ein sicheres und angenehmes Zuhause hast. Wenn du noch weitere Fragen hast, stehe ich dir gerne zur Verfügung. Beste Grüsse, Nicola
  23. Hallo Stephan, ich denke auch, dass es sehr wichtig ist, auf die Formalitäten zu achten. Eine schriftliche Rüge ist immer besser als eine mündliche Rüge, da man im Nachhinein immer Beweise benötigt. Ich kann ein Beispiel nennen, wo ein Freund von mir ein Haus gekauft hat, das bereits fertig gebaut war. Nach ein paar Jahren traten Probleme auf, die auf Mängel während des Bauprozesses zurückzuführen waren. Da er keine schriftliche Rüge eingereicht hatte, konnte er seine Ansprüche nicht mehr durchsetzen und musste alles selbst bezahlen. Also, ist es besser, Vorsicht walten zu lassen und alles richtig zu dokumentieren! Liebe Grüsse, Nicola
  24. Hallo Nessio, In der Regel ist die Abmahnung ein Instrument, um einen Verstoss gegen einen Vertrag oder eine rechtliche Verpflichtung aufzuzeigen. Wenn die Abmahnung nicht rechtskräftig ist, hat sie keine Auswirkungen. Was die zweite Frage betrifft, so kann ich die genauen Bedingungen nicht nennen, auf die eine Abmahnung rechtskräftig sein könnte, weil sie je nach Kontext und Art der Vereinbarung/Verpflichtung sehr unterschiedlich sein können. Ich empfehle Ihnen, wiederum einen erfahrenen Anwalt hinzuziehen, um weitere Informationen zu erhalten. Ich hoffe, das hilft. Viele Grüsse!
  25. Wenn es darum geht, ein Stück Land zu kaufen, gibt es viele Faktoren zu berücksichtigen. Einer davon ist die sogenannte Ausnutzungsziffer, die besagt, wie viel Fläche bebaut werden darf im Verhältnis zur Gesamtfläche des Grundstücks. Doch es ist auch möglich, Land ohne Ausnutzungsziffer zu erwerben. Warum könnte man sich für ein solches Grundstück entscheiden? Es könnte zum Beispiel sein, dass die Gemeinde eine geringere Dichte vorschreibt, also weniger Gebäude auf einer bestimmten Fläche erlaubt. Oder es könnte sein, dass die maximale Länge eines Gebäudes begrenzt ist. In solchen Fällen gibt es keine bestimmte Ausnutzungsziffer, die den Wert des Grundstücks bestimmt. Wie wird in einem solchen Fall der Preis festgelegt? Auch hier gibt es keine einheitliche Regelung, sondern es hängt von der Gemeinde oder Stadt ab, in der sich das Grundstück befindet. Allerdings gibt es einige Faustregeln, die als Orientierungshilfe dienen können. So wird beispielsweise in manchen Regionen der Mittelwert der Grundstückspreise herangezogen und mit einem Faktor multipliziert, um den Preis für Land ohne Ausnutzungsziffer zu bestimmen. Ein Beispiel: In meiner Gemeinde liegen die Grundstückspreise zwischen CHF 300 und 500 pro Quadratmeter. Der Mittelwert liegt also bei CHF 400 pro Quadratmeter. Für Grundstücke ohne Ausnutzungsziffer wird nun ein Faktor von 30% hinzugefügt, um den Preis zu erhöhen. Das bedeutet, dass der Preis pro Quadratmeter bei etwa CHF 520 liegt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Regelungen von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein können. Es empfiehlt sich daher, bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtverwaltung nachzufragen, wie die Preise für Grundstücke ohne Ausnutzungsziffer festgelegt werden.
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