Kaminöfen sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden – unter anderem auch in der Schweiz. In vielen Gegenden des Alpenlandes sind die Winter recht lang und kalt, was Heizen zu einem zentralen Thema der Gebäudeeigentümer werden lässt.
Ausser vielen Modellen, die in Deutschland oder im weiteren Ausland hergestellt werden, gibt es auch innerhalb der Schweiz einige Firmen, die durch ihre Kaminöfen und ihre innovativen Ideen für die Heizung des Hauses bekannt wurden. So unter anderem „Ruegg-Switzerland“, eine Marke, bei der Design auf effiziente Wärmequelle trifft. Hier werben die Geschäftsinhaber damit, dass alle Bauteile der Öfen ersetzt werden können, so auch die Glasscheiben, die ohne Aufbrechen der Verkleidung von der Front des Ofens her getauscht werden können.
Ein Kaminofen kann selbst gebaut werden – wenn auch nicht komplett. Vielmehr handelt es sich dann um einen Eigenbau aus einem Bausatz-Kamin, die es in vielen Ausführungen gibt. Diese Bausätze unterscheiden sich am Ende nicht oder nur gering von einem fest installierten Kamin; doch das perfekte Ergebnis erreicht man nur, wenn ein paar Tipps und Kniffe beachtet werden.
Kaminöfen erfreuen sich größter Beliebtheit. Sie aufzustellen bzw. zu montieren kann zwar von einem geübten Handwerker selbst durchgeführt werden, aber im Grunde sollte man bei dieser wichtigen Anschaffung lieber einen Fachmann ans Werk lassen.
Der genehmigungspflichtige Kaminofen kann nur betrieben werden, wenn die nötigen Brandschutzabstände nach allen Richtungen eingehalten werden. Entsprechende Vorschriften finden sich im Bundesimmissionsschutzgesetz (BimSchG) sowie nähere Einzelheiten in der Bundesimmissionschutzverordnung (BimSchV). Neben den Vorschriften zu Feinstaub-Höchstwertes spielen auch der Brandschutz und damit der Brandschutzabstand eine wichtige Rolle.
Soll der Wintergarten das ganze Jahr über als vollwertiges Zimmer dienen, muss er geheizt werden. Dies sollte vor dem Bau in die Planung einfliessen. Vor allem die verbauten Materialien müssen dann andere sein.