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Swiss.Stephan

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Alle erstellten Inhalte von Swiss.Stephan

  1. Hallo alle zusammen! Ich plane, ein Mehrfamilienhaus mit 7 Wohnungen zu bauen. Es wird sechs Wohnungen von 4,5 Zimmern und eine Attikawohnung umfassen. Ich besitze bereits 1100 Quadratmeter Baugrundstück, auf dem ich das Haus bauen möchte. Ich bin auf verschiedene Rechenmöglichkeiten gestossen und offen gesagt etwas verwirrt. Ich würde gerne wissen, wie hoch die effektiven Baukosten (ohne Grundstück und Nebenkosten wie Architektenhonorar, Schulgebühren etc.) wären, wenn ich das Haus baue. Ich würde mich freuen, wenn jemand seine Erfahrungen teilen und mir weiterhelfen könnte. Besten Dank und Grüsse, Stephan
  2. Hallo FWinkler, Ich habe in der letzten Zeit einige Renovierungen durchgeführt und kann Ihnen mit einigen Schätzungen helfen. Bitte beachten Sie, dass meine Schätzungen nur Richtwerte sind und letztendlich von anderen Faktoren wie der Art der Materialien, die Sie verwenden werden, abhängen. WC Je nach Grösse und Qualität des WC-Modells können die Kosten für den Kauf und die Installation zwischen CHF 200 und CHF 600 betragen. Wenn Sie einen professionellen Installateur beauftragen möchten, können zusätzliche Kosten anfallen. Waschbecken Die Kosten für den Kauf und die Installation eines Waschbeckens können zwischen CHF 150 und CHF 500 variieren. Zusätzliche Kosten können für den Einbau von Armaturen und den Anschluss an die Wasserleitung anfallen. Plättli und Wandbeschichtung Die Kosten für das Verlegen von Fliesen an Wänden können je nach Grösse des Raums und der Qualität der Fliesen zwischen CHF 1'000 und CHF 2'000 betragen. Zusätzliche Kosten können für den Kauf von Zement, Klebstoff und Mörtel sowie für die Vorbereitung des Untergrunds und die Entfernung alter Fliesen anfallen. Duschböden Die Kosten für die Installation eines Duschbodens können je nach Grösse und Qualität des ausgewählten Modells zwischen CHF 800 und CHF 1'500 betragen. Berücksichtigen Sie auch die Kosten für den Kauf von Dichtungs- und Abflussmaterialien sowie für die Installation von Abflussrohren und -abdeckungen. Begehbare Dusche Eine begehbare Dusche umfasst normalerweise eine ebenerdige Duschwanne, Fliesenwandbeschichtung, Armaturen und eine Duschabtrennung. Hier sind die geschätzten Kosten: Duschbecken: zwischen CHF 800 und CHF 1'500 Fliesen: ungefähr CHF 1'000 Abbruch der Wand: CHF 600-800 pro Quadratmeter Die Kosten können jedoch je nach Art der verwendeten Materialien und der Grösse der begehbaren Dusche variieren. Das Gesamtbudget für eine begehbare Dusche kann daher je nach den spezifischen Anforderungen und Vorlieben des Kunden zwischen CHF 5'000 und CHF 10'000 liegen. Ich hoffe, diese Informationen helfen Ihnen bei Ihren Renovierungsarbeiten weiter. Bitte beachten Sie, dass es sich dabei nur um Schätzungen handelt und zusätzliche Kosten anfallen können, je nachdem welche Materialien Sie wählen und ob Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Viel Erfolg bei Ihrer Renovierung! Viele Grüsse, Stephan
  3. Hoi zämme, ich stecke momentan in der Endphase meines Hausbaus. Leider musste ich nun erfahren, dass die Schlussrechnung für die Baumeister-Arbeiten extrem überhöht ist - um satte 33% gegenüber der genehmigten Offerte. Statt 60'000 CHF sollen es nun unglaubliche 80'000 CHF sein. Als Begründung gab man uns an, dass Mehrkosten durch Wasser und nasses Erdreich aufgefallen waren, das abgeführt werden musste. Ich kann die Mehrkosten aufgrund von Unvorhersehbarkeiten verstehen, jedoch finde ich es unangebracht, dass mir dies erst am Ende der Bauarbeiten mitgeteilt wurde. Was meint ihr, gibt es eine Möglichkeit, noch etwas dagegen zu unternehmen? Ich hätte gerne schon früher Bescheid gewusst und hätte dementsprechend bei anderen Bereichen, die weniger Ausgaben erfordert hätten, eher gespart.
  4. Sehr geehrter FWinkler, ich denke, dass Ihre Forderung nach vollständiger Montageabschluss Ihrer Küche berechtigt ist. Wie Sie bereits vermutet haben, ist eine Montage normalerweise erst dann abgeschlossen, wenn die Küche vollständig einsatzfähig ist. In diesem Fall scheinen jedoch noch einige Geräteinstallationen auszustehen. Es ist daher ratsam, sich an den Generalunternehmer (GU) zu wenden, um die Installation der ausstehenden Geräte einzufordern. Geben Sie dabei deutlich zu verstehen, dass Sie sich bereit erklären, die Rechnung zu begleichen, sobald die Montage vollständig abgeschlossen ist. Um die Situation zu verdeutlichen, möchte ich Ihnen gerne ein Beispiel aus meinem beruflichen Umfeld nennen. Ein Kunde hatte ebenfalls eine Küche bestellt und diese durch einen GU einbauen lassen. Als die Montage abgeschlossen war, bemerkte der Kunde jedoch, dass der Dampfabzug nicht richtig funktionierte. Nach der Reklamation wurde der Mangel behoben und die Küche war schlussendlich vollständig einsatzfähig. Der Kunde konnte nun die Rechnung des GU begleichen und war mit dem Ergebnis äusserst zufrieden. Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinem Beispiel verdeutlichen, dass Ihre Forderung berechtigt und wichtig für eine zufriedenstellende Nutzung Ihrer neuen Küche ist. Mit freundlichen Grüssen, Stephan
  5. Hallo Zusammen, Nächstes Jahr werde ich in die Schweiz auswandern und hoffe, von den steuerlichen Vorteilen zu profitieren. Da ich von zu Hause aus arbeite, bin ich nicht ortsgebunden. Ich habe eine Frage zu meinen laufenden Krediten hier in Deutschland. Ich besitze gemeinsam mit meinem Partner drei Wohnungen - zwei sind vermietet und eine bewohne ich selbst, die ich auch vermieten werde, wenn ich auswandere. Wir wollen die Wohnungen auch weiterhin als Kapitalanlage für unsere Rente behalten. Das Problem, das wir jetzt haben, ist, dass unsere Sparkasse uns in drei Jahren keine Anschlussfinanzierung geben würde, wenn wir keinen Wohnsitz in Deutschland haben. Unser Berater bei der Sparkasse hat uns gesagt, dass wir auch einfach einen zweiten Wohnsitz hier haben könnten und es dann aus Sicht der Bank wie gehabt wäre. Wie sieht das steuerlich aus? Hätten wir dadurch Steuernachteile? Das ist unser Dilemma: Bei einer anderen Bank müssten wir mit einem schlechteren Zinssatz rechnen. Momentan haben wir noch 1,3%. Aktuell sind die Bauzinsen schon bei über 2%. Ich vermute, dass unsere Hausbank uns einen um 0,3-0,4% besseren Zinssatz geben würde, als wenn wir bei einer anderen Bank anfragen würden. Wir sind seit über 20 Jahren bei der Bank. Ich freue mich auf eure Ratschläge. LG Stephan
  6. Hallo zusammen, Als ich und meine Partnerin vor einigen Monaten Eltern geworden sind, haben wir uns entschieden ein Eigenheim zu suchen. Wir haben genug Eigenkapital gespart, aber was uns Sorgen bereitet, ist die Tragbarkeit-Berechnung bei der Beantragung einer Hypothek. Bisher haben wir beide Vollzeit gearbeitet und das war bei der Hypothekenplanung mit zwei vollen Einkommen einfach. Aber jetzt hat meine Partnerin ihren Job gekündigt, um während des Schwangerschaftsurlaubs und der darauf folgenden Elternzeit für unser Kind zu sorgen. Ich mache mir jetzt Gedanken darüber, ob ich allein für den Hypothekenantrag in Frage komme, oder ob es für uns für die Hypothekenvergabe und somit die Berechnung der Tragbarkeit noch andere Möglichkeiten gibt. Natürlich besteht eine Chance, dass meine Partnerin später in Teilzeit zurückkehrt, aber wie sieht das jetzt aus? Zudem meine zweite Frage: welche Dokumente werden von der Bank angefordert, um unsere Einkommen zu überprüfen? Dankeschön im Voraus für eure Hilfe!
  7. Ich habe vor einiger Zeit mit einer Generalunternehmerfirma (GU) einen Vertrag für den Bau meines Hauses unterschrieben. Nur einen Monat später erhielt ich einen Brief, in dem es um die Teuerung der Baumaterialien wegen des Ukraine-Kriegs ging. In unserem Vertrag wurde ein Globalpreis festgelegt, damit wir nicht jedes Jahr mit erhöhten Preisen konfrontiert werden. Unser Architekt riet uns deshalb auch, schnell zu unterschreiben, damit wir von der jährlichen Teuerung verschont bleiben. Doch jetzt habe ich erfahren, dass die Kosten aufgrund des Kriegs steigen könnten. In dem Brief, den ich erhielt, wird auf den Artikel 373 Absatz 2 des Obligationenrechts hingewiesen, der sich auf ausserordentliche Umstände bezieht. Ich habe mehrere Anwälte kontaktiert, aber das ist ein schwierig zu definierender Begriff. Ich bin der Meinung, dass die Kostensteigerung aufgrund des Ukraine-Konflikts vom Bauunternehmen übernommen werden sollte. Schliesslich gibt es auch vom Bundesamt für Statistik jährlich Indexsteigerungen, die berücksichtigt werden müssen. Aber das Unternehmen scheint das anders zu sehen. Was denkt ihr darüber? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr mit der Situation um? Beste Grüsse, Stephan
  8. Hallo FWinkler, ich habe gehört, dass eine Hypothekarverlängerung eine gute Idee sein kann, um die Amortisationsfrist zu verlängern und eine Verschiebung der Steuerbelastung über mehrere Jahre zu erreichen. Ausserdem könnten bei einer Verlängerung die Gebühren und Umzugskosten minimiert werden. Hast Du darüber schon einmal nachgedacht? Dies kann auch eine Option sein, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihr Haus in den kommenden fünf Jahren verkaufen werden.
  9. Hallo Nicola! Es ist wichtig zu beachten, dass sich bei einer Umwandlung der laufenden Hypothek in eine Festhypothek die monatlichen Raten ändern können. Es ist also ratsam, im Voraus ein umfassendes Finanzierungsmodell zu erstellen, bei dem man alle Aspekte berücksichtigt, um sicherzustellen, dass man die für die Finanzierung erforderlichen Beträge zur Hand hat. Wenn Sie noch nicht finanziell bereit sind, über eine Umfinanzierung nachzudenken, gibt es unter Umständen Möglichkeiten, Ihre monatlichen Zahlungen anders zu organisieren, um den Betrag Ihrer Amortisation zu erhöhen. LG, Stephan
  10. Hallo Nessio, es ist durchaus möglich, deine Hypothek zu optimieren, indem du die Wertsteigerung deines Hauses darauf anrechnen lässt. Wenn dein Haus an Wert gewinnt, erhöht sich dein Eigenkapital und somit sinkt das Risiko für die Bank. Dadurch wird es für dich als Kunde interessanter, da die Bank bei einem höheren Eigenkapital in der Regel niedrigere Zinsen anbietet. Ein Beispiel: Wenn du vor fünf Jahren eine Hypothek von 500.000 CHF bei einem Zinssatz von 2,5% aufgenommen hast, beträgt deine monatliche Rate 2.150 CHF. Wenn dein Haus damals einen Wert von 750.000 CHF hatte und heute einen Wert von 900.000 CHF hat, kannst du deine Hypothek um 100.000 CHF aufstocken, um notwendige Reparaturen durchzuführen oder dein Eigenkapital aufzustocken. Dafür ist eine erneute Schätzung des Hauses notwendig, um einen neuen Marktwert zu ermitteln. Dabei ist auch wichtig zu wissen, ob sich die neuen Hypothekenbedingungen auf deine Steuererklärung auswirken werden. Wenn du deine Hypothek aufstockst, kannst du unter Umständen auch mehr Zinsen absetzen. Es gibt verschiedene Wege, um die Hypothek zu optimieren. So ist es beispielsweise möglich, die Bedingungen der bestehenden Hypothek zu ändern, sofern die finanzielle Situation des Kunden dies erlaubt. Andernfalls ist es möglich, die Hypothek an einen anderen Anbieter zu übertragen. Beim Wechseln des Anbieters solltest du jedoch beachten, dass eine Schätzung oder eine erneute Anmeldung im Grundbuch erforderlich sein kann. Das kann zusätzliche Kosten verursachen. Ein wichtiger Faktor bei der Wahl des neuen Anbieters sollte daher auch die Höhe der anfallenden Gebühren sein. Bei der Optimierung der Hypothek solltest du auch darauf achten, dass die Laufzeit nicht zu lange gewählt wird. Denn je länger die Laufzeit, desto höher sind die Kosten für Zinsen. Hierbei ist es wichtig, eine kluge Entscheidung zu treffen und sich von einem Experten beraten zu lassen. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Viele Grüsse, Stephan
  11. Als leidenschaftlicher Häuslebauer kenne ich das Problem mit plötzlich höheren Baukosten nur allzu gut. Jetzt berichte ich auch von meinen eigenen Erfahrungen parallel dazu. Der Bau ist momentan extrem teuer und das zeigt sich auch an unserer Budgetsituation. Jedes Material führt dazu, dass die Kosten erhöht werden und unsere Pläne durcheinander gebracht werden. Auch durch Verzögerungen beim Bau hat sich unser Budget verschlechtert. Wir haben fast ein Jahr für den provisorischen Baustrom, einschliesslich des Mietverteilers, ausgegeben und jetzt benötigen wir aufgrund von Lieferproblemen mit der Heizung eine Notüberbrückung. Das sind natürlich alles Kosten, die wir nicht geplant hatten. Wir planen viel in Bezug auf die Eigenleistung, halten uns aber an das Budget. Wir hatten sogar Reserven von bis zu 80k geplant und dennoch sind diese schnell verbraucht. Wie soll man damit umgehen? Privatkredit oder die Hypothek erhöhen? Keine Ahnung, was die beste Option ist. Es ist sicherlich schwierig, während des Bauprozesses die richtigen Entscheidungen zu treffen. Aber vielleicht hat jemand von euch hier hilfreiche Tipps oder kreative Ideen, wie man die Kosten im Rahmen halten oder sogar senken kann?
  12. Salut Nessio, Du hast recht, dass du mit einer ersten Hypothek bessere Chancen hast, gute Konditionen von Banken zu erhalten. Allerdings solltest du auch nicht vergessen, dass dabei auch höhere Risiken involviert sind. Ausserdem solltest du auch daran denken, dass mit einem Hauseigentum auch mögliche Unterhaltsarbeiten auf dich zukommen. Ich würde dir empfehlen, auch einen Blick auf die Unterhaltsarbeiten zu werfen, die in nächster Zeit auf dich zukommen und entsprechende Rücklagen dafür zu bilden. Beste Grüsse, Stephan
  13. Hallo Nessio, um die EZV-Steuerpflicht zu senken, bin ich ein Freund der Hypotheken-Amortisation. Aber im Falle einer Wertsteigerung würde ich keine zusätzlichen Rückzahlungen vornehmen, sondern das zusätzliche Kapital nutzen, um eine lukrative Investition zu tätigen. Wie mein Vorredner bereits erwähnte, könntest du beispielsweise eine zweite Hypothek aufnehmen. Wichtig ist, dass du dich umschauen und das beste Angebot aller Hypothekenbanken auswählst.
  14. Hallo zusammen, Ich bin Stephan und stehe kurz davor, ein Haus zu kaufen. Jetzt geht es darum, den Zeitpunkt für den Kauf richtig zu wählen. Soll ich das Haus noch in diesem Jahr kaufen oder lieber Anfang des nächsten Jahres? Und wie beeinflusst der Zeitpunkt meinen Steuerausweis? Ich würde mich freuen, eure Gedanken dazu zu hören.
  15. Ich sehe, dass du besorgt bist, Nessio. Aber ich denke, es ist immer besser, auf der sicheren Seite zu sein. Anstatt auf eine Antwort vom Steueramt zu warten, könnte es sich lohnen, eine unabhängige Beratung in Anspruch zu nehmen. Das wird deine Unklarheiten beseitigen und dir ein besseres Verständnis dafür geben, was du tun kannst. Ich denke, es freut dich zu hören, dass viele Steuerberatungen kostenlose Erstgespräche anbieten.
  16. Hallo zusammen! Ich plane, eine Aufdachanlage für unser Haus in St.Gallen zu installieren und hätte gerne eure Meinung dazu hinsichtlich der Komponentenauswahl, Kosten und optionalen Features. Ich hatte bisher folgende Anlagen im Auge: Module: "Trina-Vertex STSM-400" mit 5 KWp Leistung Batteriewechselrichter RCT Powerstorage 5,7 KWh Batterie RCT Power Battery Die Kosten für die miese Anlage mit Montage inklusive Mehrwertsteuer belaufen sich auf 31.000 CHF. Wenn ich auch noch die optionalen Features einbaue, kämen insgesamt weitere 7.000 CHF dazu, was den Preis auf 38.000 CHF anhebt (ohne Berücksichtigung des Förderbeitrags von 4500 CHF). Die Optionen, die ich bisher in Betracht gezogen habe, umfassen: Ersatzstrom: 3000 CHF Schaltrelais bei Stromüberschuss für Wärmepumpenboiler: 1000 CHF Solarstrom Optimizer: 1000 CHF Batterie-Erweiterung um 1,7 KWh: 1600 CHF Ich würde mich sehr über eure Meinungen zu meinem Projekt und zu meiner Auswahl an Komponenten und Optionen freuen! Liebe Grüsse, Stephan
  17. Hallo Nessio, Ich kann die Schätzungen, die FWinkler genannt hat, bestätigen. Im Allgemeinen kostet der Abriss eines Nebengebäudes zwischen CHF 200 und CHF 500 pro m², aber jeder Fall ist unterschiedlich. Wenn das Fundament nur kurz ist und leicht demontiert werden kann, sollte es preiswerter sein. Wenn es jedoch sehr tief und komplex ist, müssen spezielle Maschinen oder Techniken eingesetzt werden, was den Preis in die Höhe treibt. Daher ist es am besten, ein paar Kostenvoranschläge von Experten einzuholen. Beste Grüsse, Stephan
  18. Wie kann man eine Liegenschaft als Eigenkapital für ein Bauvorhaben nutzen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um ein Bauvorhaben zu finanzieren. Eine davon ist die Nutzung der eigenen Liegenschaft als Eigenkapital. Das bedeutet, dass der Wert der Liegenschaft als Sicherheit für ein Beteiligungsdarlehen dient und somit als Eigenkapital für das Bauvorhaben genutzt werden kann. Ein Beteiligungsdarlehen ist eine Form des Kredits, bei der der Darlehensnehmer Geld von einem Darlehensgeber erhält und dabei seine Vermögenswerte als Sicherheit für das Darlehen einsetzt. In diesem Fall dient die eigene Liegenschaft als Sicherheit für das Darlehen, das zur Finanzierung des Bauvorhabens genutzt wird. Es ist jedoch zu beachten, dass die Tragbarkeit der Hypothek gewährleistet sein muss, um die Liegenschaft als Eigenkapital zu nutzen. Wenn die Liegenschaft bereits belastet ist, d.h. eine Hypothek besteht, müssen zunächst die Hypothekenforderungen abgedeckt werden, bevor die Liegenschaft als Eigenkapital eingesetzt werden kann. Der Wert der Liegenschaft wird in der Regel von einer unabhängigen Stelle geschätzt, um den tatsächlichen Wert zu bestimmen, der dann für die Eigenkapitalberechnung verwendet wird. Bei der Verwendung einer Liegenschaft als Eigenkapital werden in der Regel Zinsaufschläge fällig, um das höhere Risiko für den Darlehensgeber auszugleichen. Ein Beispiel kann das Verfahren verdeutlichen: Angenommen, der Wert der Liegenschaft beträgt CHF 700'000,00 und das Eigenkapital, das für den Bau des neuen Hauses erforderlich ist, beträgt CHF 300'000,00. In diesem Fall könnte die Liegenschaft als Eigenkapital eingesetzt werden, da der Wert der Liegenschaft höher ist als die benötigten Eigenmittel für das Bauvorhaben. Allerdings müssen immer noch flüssige Mittel in Höhe von CHF 300'000,00 aufgebracht werden, um das Bauvorhaben zu finanzieren. Insgesamt bietet die Nutzung der eigenen Liegenschaft als Eigenkapital für ein Bauvorhaben eine interessante Möglichkeit, um die Finanzierung zu sichern. Allerdings ist es wichtig, alle Faktoren zu berücksichtigen und die Tragbarkeit der Hypothek zu gewährleisten, um das höhere Risiko für den Darlehensgeber zu minimieren.
  19. Lieber Nessio, Das Anbieten von Wohneinheiten zur Miete kann sehr lukrativ sein, ist aber auch mit Risiken verbunden. Ich denke insbesondere an den Mietzinsausfallrisiko. Du solltest bereits im Vorfeld alle Eventualitäten abchecken und entsprechende Strategien parat haben. Denn wenn du einmal mit einem Mieter im Rechtsstreit landest, kann dies sehr teuer werden. Sieh dir auch an, ob das Projekt für dich aktuell sinnvoll ist. Wenn du das Haus erstellt hast, bedeutet es, dass du die Immobilie auch verwalten und instand halten musst. Falls du das nicht selber übernehmen möchtest, solltest du darauf achten, jemanden zu finden, der das für dich tut. Als Vermieter hast du auch die Verantwortung dafür, dass alle Wohneinheiten in einem guten Zustand sind. Ich wünsche dir viel Erfolg und hoffe, dass du eine sichere Investitionsentscheidung triffst. Beste Grüsse, Stephan
  20. Guten Tag Nicola, ich kann vollkommen nachvollziehen, dass Sie auf der Suche nach einer sicheren Investition sind. Ich stehe vor einer ähnlichen Entscheidung und weiss aus Erfahrung, dass Immobilieninvestitionen in der richtigen Lage sehr lukrativ sein können. Allerdings ist es wichtig, die Lage der Immobilie sorgfältig zu analysieren, da sich die Rendite je nach Region unterscheiden kann. In manchen Regionen in der Schweiz sind die Preise stark gestiegen oder überhitzt, sodass sie nicht mehr attraktiv sind. Während in anderen Regionen noch viel Potenzial besteht und die Preise stabil sind. Wenn Sie sich für eine Investition in Immobilien entscheiden, sollten Sie auch die Steuer- und Baukosten berücksichtigen. Eine detaillierte Planung und der Vergleich der möglichen Gewinne mit den Kosten ist unerlässlich. Immerhin, ich denke, es ist ratsam, sich auf die Expertise von Maklern und Agenten zu verlassen. Diese können Ihnen helfen, gute Geschäfte zu identifizieren, genau zu berechnen und rechtzeitig abzuschliessen. Bevor Sie jedoch eine endgültige Entscheidung treffen, sollten Sie auch aktuelle Immobilien-Trends und die wirtschaftliche Entwicklung der Region berücksichtigen. Hierfür können Sie sich an Immobilienexperten und auf aktuelle Studien in dem Bereich orientieren. Zusammenfassend kann ich sagen, dass eine Investition in Immobilien eine ausgezeichnete Wahl sein kann, wenn Sie sorgfältig planen und auf die Expertise von Fachleuten vertrauen. Wenn Sie jedoch die Marktbedingungen genau verstehen, können Sie grossartige Geschäfte machen. Ich hoffe, dass Ihnen diese Tipps helfen werden, bei Ihrer Entscheidung die kostspieligen Fehler zu vermeiden und ein erfolgreiches Immobilieninvestitionen zu tätigen.
  21. Hi FWinkler, Da kann ich Nessios Erfahrungen nur bestätigen. Ich hatte ebenfalls einen ähnlichen Fall wie bei ihm. Es lohnt sich auf jeden Fall, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen und den besten Deal für sich herauszufiltern. Du kannst auch im Voraus den Belehnungswert deines gewünschten Hauses von verschiedenen Gutachtern bestimmen lassen. Dadurch kannst du dich besser auf das vorbereiten, was die Bank am Ende bereitstellen wird. Ich hoffe, das war hilfreich. Beste Grüsse, Stephan
  22. Hi Nessio, Ich möchte gerne nochmals auf das Thema Saron-Hypothek vs. Festhypothek eingehen und meine Meinung als Finanzexperte genauer erläutern. Zunächst einmal muss man verstehen, dass die Saron-Hypothek variabel ist und somit die Zinssätze selbst innerhalb der Laufzeit der Hypothek variieren können. Im Gegensatz dazu ist eine Festhypothek mit einem festen Zinssatz über die gesamte Laufzeit hinweg versehen. Jetzt stellt sich die Frage, welche Variante besser ist. Die Antwort darauf ist nicht pauschal zu geben, da es von verschiedenen Faktoren abhängt. Für eine Saron-Hypothek spricht, dass sie generell günstiger ist als eine Festhypothek. Das liegt daran, dass die Zinssätze bei einer Saron-Hypothek niedriger sind als bei einer Festhypothek. Ein weiterer Vorteil ist, dass man bei einer Saron-Hypothek von einer möglichen Zinssenkung profitieren kann. Wenn die Zinsen auf dem Markt sinken, sinken auch die Zinssätze der Saron-Hypothek, und somit spart man Geld. Ein Beispiel: Angenommen, man hat eine Hypothek in Höhe von 700.000 CHF über einen Zeitraum von 10 Jahren. Bei einer Festhypothek mit einem Zinssatz von 1,5% würde man monatlich 6.940 CHF zahlen. Bei einer Saron-Hypothek mit einem Zinssatz von 1% würde man monatlich nur 6.446 CHF zahlen. Das bedeutet, dass man bei einer Saron-Hypothek pro Monat fast 500 CHF spart, was sich über 10 Jahre auf rund 58.000 CHF summiert. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass die Saron-Hypothek auch Nachteile hat. Der grösste Nachteil ist, dass die Zinssätze variabel sind und somit auch steigen können. Wenn die Zinsen auf dem Markt steigen, steigen auch die Zinssätze der Saron-Hypothek, und somit zahlt man mehr. Jetzt stellt sich die Frage, wann es sinnvoll ist, auf eine Festhypothek umzusteigen. Das ist der Fall, wenn man sicher ist, dass die Zinsen auf dem Markt in Zukunft steigen werden. In diesem Fall kann es günstiger sein, eine Festhypothek abzuschliessen, da man sich dann den niedrigen Zinssatz für die gesamte Laufzeit sichert. Es ist also wichtig, die Vor- und Nachteile beider Varianten abzuwägen und die beste Entscheidung zu treffen. Dabei sollte man auch die Angebote verschiedener Banken vergleichen und sich nicht nur auf eine Hypothekengeberin verlassen. Es kann gut sein, dass andere Banken bessere Konditionen anbieten. Um das Ganze nochmals an einem Beispiel zu verdeutlichen: Angenommen, man hat eine Hypothek bei Bank A über 800.000 CHF zu einem Zinssatz von 1,5% abgeschlossen. Nun vergleicht man die Angebote anderer Banken und findet heraus, dass Bank B die gleiche Hypothek zu einem Zinssatz von 1,3% anbietet. Wenn man zu Bank B wechselt, spart man pro Jahr rund 3.200 CHF. Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Ausführungen weiterhelfen. Wenn Du noch weitere Fragen hast, stehe ich Dir gerne zur Verfügung.
  23. Hey FWinkler, ich möchte gerne einen wichtigen Tipp mit dir teilen, der dir bei einem eventuellen Kauf einer Immobilie helfen könnte: Es ist essentiell, die Bestimmungen des Kaufvertrags in Bezug auf das Verwaltungsreglement und den Grundbuchauszug sorgfältig zu überprüfen, um mögliche Unstimmigkeiten zu vermeiden. In vielen Fällen wird das Verhältnis zwischen Nutz- und Wohnfläche fehlerhaft angegeben, was später zu Problemen führen kann. Darüber hinaus ist es ratsam, sich mit den Erhaltungskosten für gemeinschaftliche Einrichtungen wie zum Beispiel Keller oder Garagen vertraut zu machen, da diese oft durch das Verwaltungsreglement geregelt werden. Um dir ein besseres Verständnis zu geben, möchte ich gerne ein persönliches Beispiel teilen. Vor einiger Zeit habe ich ebenfalls eine Wohnung gekauft, in der es keine Regelungen für die Erhaltungskosten gemeinschaftlicher Einrichtungen gab. Im Vergleich dazu musste ich beim Kauf meiner jetzigen Wohnung darauf achten, dass das Verwaltungsreglement vorschreibt, dass die Eigentümergemeinschaft für die Kosten der Betriebs- und Wartungsarbeiten von gemeinschaftlichen Einrichtungen verantwortlich ist. Das bedeutet, dass jeder Eigentümer seinen Anteil an den Kosten zahlen muss, wenn Reparaturen notwendig sind. Diese Regelung kann jedoch für manche nicht akzeptabel sein Es ist auch wichtig zu beachten, dass der Grundbuchauszug korrekt und auf dem neuesten Stand ist, um Unstimmigkeiten bezüglich des Eigentums zu vermeiden. Zusammenfassend ist es bei einem Immobilienkauf wichtig, alle Bestimmungen und Regelungen im Kaufvertrag im Detail zu prüfen. Auf diese Weise können potentielle Probleme frühzeitig entdeckt und vermieden werden. Ich hoffe, dass dir dieser Tipp weiterhilft. Herzliche Grüsse, Stephan
  24. Hallo FWinkler, Du hast Recht, dass 65% nach dem Rohbau ein grosser Betrag sind. Solche Fortschrittszahlungen haben jedoch auch Vorteile, insbesondere wenn der Bauherr dringend Kapital benötigt. Die Ratenzahlungen ermöglichen es ihm, das Projekt zu finanzieren und die Arbeiten fortzusetzen. Andererseits birgt diese Art von Zahlung auch Risiken, besonders wenn man die Reputation des Bauträgers oder die Qualität des Projekts nicht kennt. Es ist deshalb ratsam, gründlich zu recherchieren und sich ausreichend über den Finanzstatus des Bauherrn zu informieren. Ich hoffe, dass ich dir mit meinem Kommentar weiterhelfen konnte. Grüsse, Stephan
  25. Hallo Nicola, Ich kann deine Bedenken nachvollziehen. Ich besitze auch ein Mehrfamilienhaus in Zürich und weiss, wie schwer es sein kann, sich einen Überblick über die Rendite zu verschaffen. Um eine realistische Renditeberechnung zu erhalten, ist es wichtig, realistische Daten für deine Kosten zu verwenden. Das Ko/Nu-Verhältnis ist zwar tatsächlich schlecht, aber es gibt immer noch Möglichkeiten, die Mieteinnahmen zu erhöhen und gleichzeitig die Kosten zu senken. Zum Beispiel könntest du prüfen, ob eine Solaranlage auf dem Dach des Mehrfamilienhauses sinnvoll wäre. Oder du könntest überlegen, ob du die Betriebskosten durch Verhandlungen mit den Energieversorgungsunternehmen senken kannst. Auch eine gute Verwaltung kann helfen, die Kosten niedrig zu halten. Aber am allerwichtigsten ist es, dass du ein realistisches Bild von deinen Einnahmen und Ausgaben entwickelst. Lass dich dabei nicht entmutigen, sondern bleibe am Ball! Ich bin mir sicher, dass du mit der Zeit die optimale Vorgehensweise für dein Mehrfamilienhaus finden wirst. Liebe Grüsse, Stephan
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